580-Krebsauslöser in Pommes frites entdeckt

580-Krebsauslöser in Pommes frites entdeckt

  • NCT Patientensportprogramm Joggen - Quelle: Medienzentrum des Universitätsklinikums Heidelberg
    Deutsche Krebshilfe

    Heidemann, Overath und Reeves für mehr Bewegung im Alltag

    Bonn (ws) – Britta Heidemann, Olympiasiegerin im Degenfechten, geht auf Fahrradtour, TV-Moderatorin Shary Reeves spielt Basketball und Wolfgang Overath, Fußball-Weltmeister von 1974, verabredet sich zum Joggen – Alle drei sind Botschafter von „Bewegung gegen Krebs“. Im Rahmen der gemeinsamen Präventionskampagne der Deutschen Krebshilfe, des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und der Deutschen Sporthochschule Köln zeigen sie: Sport macht Spaß und tut gut! Am 11. März 2014 wurde die Kampagne im Deutschen Sport & Olympiamuseum in Köln gestartet.

    „Es tut einfach gut, wenn man sich bewegt und dadurch den Kopf frei bekommt. Das schafft einen Ausgleich zum oft hektischen Alltag – und ganz nebenbei ist es ja ein sehr wichtiger Baustein zur Vorbeugung vieler verschiedener Krankheiten“, berichtet Britta Heidemann. „Ich finde, dass die Kampagne genau an der richtigen Stelle ansetzt – nämlich die positiven Aspekte und die Freude an Bewegung zu vermitteln“, so die Olympiasiegerin im Degenfechten.

  • Graphik 3: Die radioaktiven Mikrokügelchen geben ihre Strahlung ab und zerstören den Tumor von innen heraus. - Quelle: Expertengruppe Selektive Interne Radiotherapie 2012
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    Die Strahlen immer präziser auf den Tumor zu lenken und dabei umgebendes, gesundes Gewebe zuverlässig vor Strahlenschäden zu schonen, ist und bleibt das oberste Ziel der Strahlentherapeuten. Mit einem neuartigen Verfahren, das Bestrahlung unter gleichzeitiger Röntgenkontrolle erlaubt, sind Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum diesem Ziel wieder einen Schritt näher gekommen.

    Im Deutschen Krebsforschungszentrum wurden erstmals Patienten mit der bildgesteuerten „Adaptiven Strahlentherapie“ behandelt

    Für die „Adaptive Strahlentherapie“ wurde im Krebsforschungszentrum ein Geräte-Prototyp entwickelt, der Linearbeschleuniger (Bestrahlungsgerät) und Röntgen-Computer-Tomograph miteinander vereint. Vor Beginn der Behandlung wird anhand einer Röntgenaufnahme kontrolliert, ob sich der Tumor exakt an der in der Bestrahlungsplanung vorausberechneten Stelle befindet. Gegebenenfalls kann die Patientenliege nachjustiert – „adaptiert“ – werden, um zu vermeiden, dass durch die Abweichung gesundes Gewebe in das Strahlenfeld gerät. Die ersten sechs Patienten konnten mithilfe des neuen Geräts inzwischen schon perfekt positioniert werden.

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