638-Bestmögliche Information für Krebspatienten

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    Forschung

    Krebs ist eine Erkrankung, die durch Veränderungen in den Genen ausgelöst wird. So unterscheiden sich Tumorzellen von normalen Zellen an hunderten bis tausenden von Stellen des Erbgutes (DNA). Welche Mechanismen ursächlich für die Entstehung dieser Genveränderungen sind, konnte jetzt ein internationales Konsortium zeigen, an dem auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) beteiligt waren.

    Durch die Analyse der DNA-Sequenz aller Gene von insgesamt 7042 Tumoren, welche die 30 häufigsten Krebserkrankungen umfassen, konnten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über 20 verschiedene Muster von Erbgutveränderungen, sogenannte Mutationen, finden. Von diesen waren einige in mehr als der Hälfte aller Tumorarten nachweisbar, andere beschränkt auf einzelne Krebsarten. Zusätzlich konnten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler spezifische Mechanismen aufdecken, die die Entstehung eines Teils dieser Erbgutveränderungen erklären. Die Ergebnisse der Untersuchungen wurden jetzt in der Zeitschrift Nature veröffentlicht.

  • Krankenkassen - pixabay
    Kongresse

    Offene Krebskonferenz informiert Patienten umfassend

    Dresden – Immer mehr Menschen leben heute viele Jahre oder Jahrzehnte mit Krebs. Unter dem Motto „Der Mensch im Mittelpunkt“ bietet die 5. Offene Krebskonferenz (OKK) am 19. Oktober 2013 in Dresden umfassende Informationen über die verschiedensten Krebserkrankungen und aktuelle Therapiestrategien sowie ein interessantes Rahmenprogramm. Darüber hinaus beschäftigt sich die OKK damit, wie es den Betroffenen mit dieser Krankheit geht und welche Einschränkungen das Leben mit Krebs mit sich bringt.

    „Die Diagnose Krebs ist für viele Betroffene ein schwerer Schock. Mit der neuen Lebenssituation kommen zahlreiche Fragen und Ängste auf“, sagt Dr. h. c. Fritz Pleitgen, Präsident der Deutschen Krebshilfe. „Wir helfen den Betroffenen und ihren Angehörigen mit allgemeinverständlichen, unabhängigen und qualitätsgesicherten Informationen über ihre Erkrankung. Darüber hinaus geben wir ihnen Möglichkeiten für einen Austausch mit Ärzten, anderen Betroffenen und Organisationen wie der Deutschen Krebshilfe.“

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