659-Virustherapie gegen hormonunabhängigen Prostatakrebs

659-Virustherapie gegen hormonunabhängigen Prostatakrebs

  • Prof. Dr. med. Oliver Hakenberg - Quelle: Wahlers PR
    DGU-Kongress 2012

    Defizite in der Aus- und Weiterbildung beheben

    Prof. Dr. med. Oliver Hakenberg - Quelle: Wahlers PRDie föderale Struktur in Deutschland führt mit lokal unterschiedlichen und schnell wechselnden Konzepten der Schulbildung bereits zu einer unterschiedlichen Vor- und Allgemeinbildung der Studienanfänger. Gleichzeitig wird der Zugang zum Medizinstudium über Abiturnoten und länderspezifische Bonus- und Malus-Systeme geregelt, ohne die wirkliche Motivation und Befähigung der Bewerber zu berücksichtigen.

    Die noch immer hohe Attraktivität des Arztberufs sorgt für einen anhaltenden Ansturm auf die begrenzte Zahl der Studienplätze. Dennoch droht wegen der demographischen Entwicklung, sowohl der Bevölkerung als auch der Ärzteschaft, zukünftig ein eklatanter Ärztemangel. Dieser wird sich aufgrund geänderter Ansprüche an die „Work-Life-Balance“ gerade in den operativen Fächern wie der Urologie negativ auswirken. Ein über 70-prozentiger Frauenanteil bei Studienanfängern, mit besonderen Ansprüchen an die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, spielt dabei ebenso eine Rolle wie die relativ hohe „drop-out“-Rate von Studienabsolventen, die ihren weiteren Berufsweg nicht in der klinischen Medizin suchen.

  • Einladung für den Workshop - Visions for future Diagnostics Grafik: die superpixel - Büro für Gestaltung und Illustration
    Forschung

    Einladung für den Workshop - Visions for future Diagnostics Grafik: die superpixel - Büro für Gestaltung und IllustrationKrisen bieten die Chance, ein Umdenken anzuregen. Obwohl die Industrie im Bereich der optischen Technologien für Medizin und die Life Sciences (der Biophotonik) augenblicklich offenbar kaum von der Wirtschaftskrise betroffen ist, so kommt eine andere Krise unausweichlich auf sie und die Gesellschaft zu – die Überalterung und die damit verbundenen Folgen für die Gesundheitssysteme.

    Krankheiten früher als bisher diagnostizieren, ihre Ursachen verstehen und mit schonenden und gezielten Verfahren heilen – all dies machen neueste optische Technologien möglich. Besonders die steigende Zahl an Krebserkrankungen ließe sich mit ihnen effektiver bekämpfen. Doch damit diese innovativen Verfahren schnell und in bedarfsgerechter Form in Kliniken und Forschungslabors ankommen, müssen Anwender und Entwickler enger zusammenarbeiten. Einen Impuls hierfür soll der Workshop „Visions for Future Diagnostics“ vermitteln, der am 17. Juni 2009 im Rahmen der Weltleitmesse für Optische Technologien LASER World of PHOTONICS stattfindet.

     

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