659-Virustherapie gegen hormonunabhängigen Prostatakrebs

659-Virustherapie gegen hormonunabhängigen Prostatakrebs

  • Brustkrebszellen - Quelle: Dr. Lutz Langbein, Deutsches Krebsforschungszentrum
    Brustkrebs

    Wie erfolgreich ist die interdisziplinäre Behandlung von Brustkrebs? Das Brustzentrum am Universitätsklinikum Heidelberg hat seit 2003 bei mehr als 3.000 Patientinnen den Verlauf der Erkrankung systematisch begleitet und als erstes Zentrum in Deutschland diese aussagekräftigen prospektiven Ergebnisse veröffentlicht: 86 Prozent überlebten die ersten fünf Jahre nach Therapiebeginn; bei 80 Prozent kehrte der Krebs in dieser Zeit auch nicht zurück. Die Auswertung wurde im Februar 2012 online in der Fachzeitschrift „The Breast“ veröffentlicht.

    Sehr gute Behandlungsergebnisse belegen hohe Versorgungsqualität am Universitäts-Brustzentrum Heidelberg / Deutschlandweit erste Veröffentlichung prospektiv erhobener Daten

    „Die Prognose von Brustkrebs hat sich aufgrund neuer Therapieoptionen und der konsequenten interdisziplinären Behandlung weiter verbessert“, sagt Professor Dr. Christof Sohn, Ärztlicher Direktor der Universitäts- Frauenklinik und Leiter des Brustzentrums. Die Heidelberger Ergebnisse belegen dies: Eine Auswertung deutscher Krebsregister durch das Robert Koch Institut im Jahr 2010 ergab für die Zeitspanne von 2000 bis 2004 für Brustkrebspatientinnen eine Wahrscheinlichkeit von 79,6 Prozent, die ersten fünf Jahre nach Therapie zu überleben. Eine aktuelle Arbeit des Deutschen Krebsforschungszentrums, in der Daten elf deutscher Krebsregister aus den Jahren 2002 bis 2006 analysiert wurden, kommt auf rund 84 Prozent. In den USA lag diese Wahrscheinlichkeit laut US- amerikanischem National Cancer Institute zwischen 1999 und 2006 bei 89 Prozent.

  • Zystektomie-Mann - Bild: Detlef Höwing
    Harnblasenkrebs

    Im letzten Artikel haben wir die Behandlung (Therapie) des oberflächlichen Harnblasenkrebses behandelt. In diesem Artikel beschäftigen wir uns nun mit der Therapie der bereits infiltrierten (in die Harnblase eingedrungenen) Harnblasentumoren, die ganz andere Therapien erfordern, als die oberflächlichen und noch nicht in die Harnblasenwand eingedrungenen Tumoren.

    Therapiewahl

    Nur etwa 20% der Harnblasenkarzinome befinden sich zum Zeitpunkt der ersten Diagnose im fortgeschrittenerem Stadium, d.h. mit Beteiligung der Muskelschicht der Harnblasenwand. Diese werden – tief infiltrierende Harnblasenkarzinome – genannt. Hier stehen folgende Therapiemöglichkeiten zur Verfügung:

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