731-Neuer Behandlungsansatz bei Leukämie

731-Neuer Behandlungsansatz bei Leukämie

  • Der Kinderanästhesist Dr. Harald Hollnberger (re.) legt einem Kind bei einer Narkose eine Infusion an. Er hat daran gearbeitet, dass solche Infusionen in Zukunft sicherer sind. Foto: Klinik St. Hedwig
    Gesundheitspolitik

    Der Kinderanästhesist Dr. Harald Hollnberger (re.) legt einem Kind bei einer Narkose eine Infusion an. Er hat daran gearbeitet, dass solche Infusionen in Zukunft sicherer sind. Foto: Klinik St. Hedwig

    Nürnberg – Nach den Neuregelungen des am 25. April verabschiedeten Pflegeweiterentwicklungsgesetzes (§ 63 Abs. 3 c SGB V) können die Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) zunächst in Modellvorhaben eine Übertragung ärztlicher Tätigkeiten im Sinne einer Substitution auf nicht-ärztliches Personal vorsehen. In diesem Zusammenhang warnen die Anästhesistenverbände DGAI und BDA nachdrücklich vor einer Übertragung (Substitution) ärztlicher Leistungen an Nicht-Ärzte. Die eigenverantwortliche Übernahme von ärztlich-anästhesiologischen Leistungen bei Einleitung, Steuerung und Ausleitung der Narkose durch Nicht-Ärzte berge erhebliche Gefahren für Gesundheit und Leben der anästhesierten Patientinnen und Patienten.

  • Abbau der extrazellulären Matrix durch die invasive Brustkarzinomzellinie - Quelle: Universität Stuttgart
    Brustkrebs

    Köln (ng) – Brustkrebs ist der häufigste bösartige Tumor der Frau. Jede zehnte Frau in Deutschland ist davon betroffen. In fünf bis zehn Prozent der Fälle wird die Erkrankung vererbt. Meist sind Veränderungen (Mutationen) in den Brustkrebsgenen BRCA1 beziehungsweise BRCA2 die Ursache. Wissenschaftler eines Forschungsprojekts, das von der Deutschen Krebshilfe mit über einer Million Euro gefördert wird, haben jetzt weitere Gene entdeckt, die das Erkrankungsrisiko erhöhen. Die Identifizierung der neuen Risikogene bildet eine wesentliche Voraussetzung, um den betroffenen Frauen zukünftig eine maßgeschneiderte Früherkennung anbieten zu können. Das Forschungsprojekt ist Teil des bundesweiten Konsortiums für erblichen Brust- und Eierstockkrebs. Die Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins American Journal of Human Genetics* veröffentlicht.

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