796-Wieder aufatmen – Rehabilitation für Kinder und Jugendliche

796-Wieder aufatmen - Rehabilitation für Kinder und Jugendliche

  • Rauchen schädigt die eigene Gesundheit und die Gesundheit anderer
    Harnblasenkrebs

    Ein holländisches Forscherteam hat im Jahr 2011 Daten von 718 an nicht muskelinvasivem Harnblasenkrebs erkrankten Patienten über einen Zeitraum von 2,5 Jahren ausgewertet. Ihr besonderes Augenmerk war dabei auf die Tatsache gerichtet, ob es sich bei den Patienten um Raucher oder Nichtraucher handelte.

    Die Auswertung der Studie kam zu folgendem Ergebnis:

    Harnblasenkrebs und Rauchen sind eine schlechte Kombination

    Nichtraucher jedoch waren in diesem Zeitraum nur zu 37,7 % betroffen.

    Ein Rezidiv trat durchschnittlich nach 19,6 Monaten bei 284 der Patienten auf.

    Während demnach folglich also Rauchen eindeutig die rezidivfreie Zeit verkürzt, wurden gleichfalls auch Faktoren wie bereits im Vorfeld erfolgte Rezidive sowie die Häufung von Primärtumoren in der Blase berücksichtigt. Diese Tatbestände sind ebenfalls für ein häufigeres Wiederauftreten des Blasenkrebses verantwortlich.

  • Brustkrebszellen - Quelle: Dr. Lutz Langbein, Deutsches Krebsforschungszentrum
    Brustkrebs

    Wie erfolgreich ist die interdisziplinäre Behandlung von Brustkrebs? Das Brustzentrum am Universitätsklinikum Heidelberg hat seit 2003 bei mehr als 3.000 Patientinnen den Verlauf der Erkrankung systematisch begleitet und als erstes Zentrum in Deutschland diese aussagekräftigen prospektiven Ergebnisse veröffentlicht: 86 Prozent überlebten die ersten fünf Jahre nach Therapiebeginn; bei 80 Prozent kehrte der Krebs in dieser Zeit auch nicht zurück. Die Auswertung wurde im Februar 2012 online in der Fachzeitschrift „The Breast“ veröffentlicht.

    Sehr gute Behandlungsergebnisse belegen hohe Versorgungsqualität am Universitäts-Brustzentrum Heidelberg / Deutschlandweit erste Veröffentlichung prospektiv erhobener Daten

    „Die Prognose von Brustkrebs hat sich aufgrund neuer Therapieoptionen und der konsequenten interdisziplinären Behandlung weiter verbessert“, sagt Professor Dr. Christof Sohn, Ärztlicher Direktor der Universitäts- Frauenklinik und Leiter des Brustzentrums. Die Heidelberger Ergebnisse belegen dies: Eine Auswertung deutscher Krebsregister durch das Robert Koch Institut im Jahr 2010 ergab für die Zeitspanne von 2000 bis 2004 für Brustkrebspatientinnen eine Wahrscheinlichkeit von 79,6 Prozent, die ersten fünf Jahre nach Therapie zu überleben. Eine aktuelle Arbeit des Deutschen Krebsforschungszentrums, in der Daten elf deutscher Krebsregister aus den Jahren 2002 bis 2006 analysiert wurden, kommt auf rund 84 Prozent. In den USA lag diese Wahrscheinlichkeit laut US- amerikanischem National Cancer Institute zwischen 1999 und 2006 bei 89 Prozent.

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