808-Erhöhtes Krebsrisiko für Typ-2-Diabetiker

808-Erhöhtes Krebsrisiko für Typ-2-Diabetiker

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    PDF-Archiv
    Hier finden Sie Artikel aus dem Jahr 2007 als Download als PDF-Archiv. 353-2. Offene Krebskonferenz in Düsseldorf eröffnet.pdf 354-Ernährungstherapie bei Krebs.pdf 357-59. Urologen-Kongress im Berliner ICC.pdf 359-100 Jahre DGU – Urologenkongress in Berlin eröffnet.pdf 360-Chemotherapie [...mehr lesen]
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    Krebskongress 2014

    Krebserkrankungen betreffen meist nicht nur den Patienten alleine, sondern auch Partner, Familie und Freunde. Angehörige machen sich ebenfalls Sorgen und sind verunsichert, sie müssen sich mit einer möglicherweise veränderten Zukunftsperspektive auseinandersetzen und praktische Aufgaben zusätzlich übernehmen. Zudem sind sie Berater und Begleiter über den oft langen Behandlungsprozess. Neben der zeitlichen Belastung spielt auch der emotionale Austausch eine wichtige Rolle. Obwohl die Versorgung von Angehörigen eine zentrale Aufgabe psychoonkologischer Tätigkeit darstellt, fehlt es in Deutschland noch an konkreten Zahlen zum Versorgungsbedarf und Versorgungsangeboten speziell für diese Personengruppe.

    Auch Angehörige von Krebspatienten leiden

    Man weiß inzwischen, dass Angehörige von Krebspatienten ähnlich stark belastet sind wie die Patienten selbst. Eine große Übersichtsarbeit kommt zu dem Ergebnis, dass mehr als 40% der Partner erhöhte Angstwerte aufweisen und dass Angst das vorherrschende Gefühl bei Angehörigen ist, mehr noch als eine depressive Stimmung. In einer Studie der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik am Universitätsklinikum Heidelberg wurde nun neben Belastungen auch die krankheitsbezogene Kommunikation zwischen den Paaren untersucht. An der Studie nahmen insgesamt 189 an Krebs Erkrankte unterschiedlicher Tumorentitäten mit deren Angehörigen (83% Ehepartner, ansonsten erwachsene Kinder mit einem erkrankten Elternteil) teil. Rekrutiert wurden die Angehörigen über die Patienten, die sich zum Zeitpunkt der Befragung zur Behandlung oder Nachsorge in einer ambulanten oder stationären Abteilung des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) des Universitätsklinikums Heidelberg befanden. Auch hier fand sich zunächst ein hoher Prozentsatz erhöhter Angstwerte bei Angehörigen (36%).

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