829-Stopp-Signal für Leukämiestammzellen

829-Stopp-Signal für Leukämiestammzellen

  • Weisser Hautkrebs - Quelle: Universitäts-Hautklinik Tübingen
    Hautkrebs
    Die Berufskrankheiten-Verordnung ist zum 1. Januar 2015 um den weißen Hautkrebs ergänzt worden. Arbeitskleidung mit UV-Schutz stellt einen effektiven Schutz gegen den Hautkrebs durch Sonneneinstrahlung dar. Zum 1. Januar 2015 wurden bestimmte Formen des so [...mehr lesen]
  • Prof. Ingrid Herr und Dr. Wolfgang Groß, Chirurgische Universitätsklinik Heidelberg, bestimmen Proben am neuen Messgerät für die Krebsforschung. Die Dietmar Hopp Stiftung hat die Anschaffung unterstützt. Foto: Universitätsklinikum Heidelberg.
    Forschung

    Die Münchener Forscher Professor Olivier Gires und Dr. Dierk Niessing wollen das tumorfördernde Eiweiß „Epithelial Cell Adhesion Molecule“ (EpCAM) in Krebszellen hemmen. EpCAM wird von vielen Krebszellen und auch von Krebsstammzellen in großer Menge produziert und begünstigt das Wachstum von Tumoren. EpCAM könnte sich daher als Angriffspunkt für neue Tumortherapien eignen. Die Münchener Forscher suchen mithilfe von Datenbanken und Simulationstechniken nach neuen wirkungsvollen Hemmstoffen. Gleichzeitig prüfen sie, wie bereits bekannte Therapien optimiert werden können.

    „Wir arbeiten an der Identifikation und Charakterisierung neuer und noch spezifischerer, niedermolekularer Hemmstoffe, die die EpCAM-Funktion regulieren können“, erläutert Gires das Vorhaben. Dafür durchforstet das Forscherteam zunächst Sammlungen niedermolekularer, natürlicher und synthetischer Komponenten unter Verwendung ausgeklügelter zellulärer Systeme. Die Forscher hoffen, hier Hinweise auf verwendbare niedermolekulare EpCAM-Inhibitoren zu finden.

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