851-Qualitätssicherung in der onkologischen Praxis

851-Qualitätssicherung in der onkologischen Praxis

  • Lungenkrebszelle bei der Teilung Quelle: Dr. Felix Bestvater, Deutsches Krebsforschungszentrum
    Lungenkrebs

    Medikamente gegen Krebs kann es gar nicht genug geben. Denn immer wieder schaffen es Tumoren, selbst die Wirkung der besten Substanzen gegen bösartiges wucherndes Wachstum auszuhebeln. Professor Reinhard Zeidler von der Münchner Uni-Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde sowie des Helmholtz- Zentrum München und sein Kollege Professor Christoph Renner von der Universität Zürich haben jetzt zwei sogenannte Antikörper entwickelt. Diese Moleküle blockieren zwei Enzyme, die solide Tumoren wie Lungen-, Brust- oder Darmkrebs brauchen, um zu wachsen.

    Die beiden Enzyme sind die Carboanhydrasen 9 und 12. Sie sitzen auf der Oberfläche fast aller Tumorzellen, die bislang darauf untersucht wurden. Wahrscheinlicher Grund: Wenn solide Tumoren wachsen, leiden sie häufig unter Sauerstoffmangel, weil die Blutversorgung nicht optimal ist. Die beiden Carboanhydrasen helfen dem Krebs, mit diesem Problem umzugehen. Folglich sind sie auf den Tumorzellen in hoher Konzentration vertreten.

  • Krebssymbol - pixabay
    Forschung

    Welche Rolle spielen die Enden von Chromosomen, die Telomere, wenn eine Tumorkrankheit im Alter entsteht? Dieser Frage geht ein Forscherteam um Privatdozent Dr. Karl Lenhard Rudolph aus der Abteilung Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) nach. Die Deutsche Krebshilfe e. V. unterstützt das Projekt seit drei Jahren, nun hat sie noch einmal 385.000 Euro bewilligt.

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