853-Männer in Bewegung

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  • Das Deutsche Krebsforschungszentrum - dkfz - in Heidelberg
    dkfz

    Eine neue Klasse von Wirkstoffen wird derzeit weltweit in klinischen Studien gegen verschiedene Krebserkrankungen getestet. Diese Medikamente wirken unspezifisch gegen eine ganze Gruppe von Enzymen, die an der Krebsentstehung beteiligt sind. Beim bösartigen Neuroblastom, einem häufigen Krebs des Kindesalters, zeigten Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum zum ersten Mal, dass ein einzelner Vertreter dieser Gruppe, das Enzym HDAC8, für Krebswachstum und schwere Krankheitsverläufe verantwortlich ist. Ein spezifischer Wirkstoff gegen HDAC8 stoppt das Wachstum von Neuroblastomzellen in der Kulturschale.

    Eine neue Klasse von Krebsmedikamenten gilt Ärzten derzeit als vielversprechend. Diese Substanzen hemmen die Aktivität einer Gruppe von Enzymen, die an der Krebsentstehung beteiligt sind. Die so genannten HDAC-Enzyme legen im Erbgut Gene still. Von der Stilllegung betroffen sind auch viele der „Krebsbremsen“, die unkontrolliertes Wachstum von Tumorzellen verhindern könnten. Wirkstoffe gegen die HDAC-Enzyme verlangsamen das Zellwachstum und sensibilisieren die Krebszellen wieder für den programmierten Zelltod.

  • Blick durchs Mikroskop: Der rote Farbstoff ist ein spezieller Tumorzell-Marker, das Skelett der zum Teil riesigen Tumorzellen ist in grün dargestellt, die Zellkerne in blau. © Aufnahme: Roman Reinartz/Institut für Rekonstruktive Neurobiologie der Uni Bonn
    Neuroendokrine Tumoren

    Am 7.3.2006 wurde die Carcinoid call-point gemeinnützige GmbH gegründet, die auf dem Gebiet der neuroendokrinen Tumoren (NET) oder in Englisch – carcinoid tätig sein wird. „Heute sind wir es und morgen unsere Kinder,“ sagte Frau Petra König, am 1.05.06 anlässlich einer kleinen interne Feierlichkeit zur Gründung der „Carcionid call-point“einer gemeinnützigen Gmbh, im engsten Kreise Ihrer Mitarbeiter.

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