885-Mehr als 11.000 Teilnehmer beim 30. Deutschen Krebskongress

885-Mehr als 11.000 Teilnehmer beim 30. Deutschen Krebskongress

  • Pressekonferenz über die Priorisierung und Forschungsförderung
    DGU-Kongress 2013

    „Wissenschaftlicher Fortschritt entscheidet über unsere Zukunft“

    Dresden/ Homburg, 05.02.2013. Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. ist überzeugt: „Wenn ein wissenschaftliches Fachgebiet aufhört, die kontinuierliche Erzeugung von wissenschaftlichem Fortschritt als seine wesentliche Daseinsberechtigung zu definieren, wird es auf die Dauer seine Existenzgrundlage verlieren.“

    Die Wissenschaftsstruktur in der Urologie zu fördern, ist für Prof. Dr. Michael Stöckle deshalb eine Herzensangelegenheit. In den zehn Jahren seiner Vorstandstätigkeit gelang es der Fachgesellschaft in einer großen gemeinsamen Kraftanstrengung, vorhandenem Wissenschaftsdefizit in der Urologie mit der Gründung des Forschungsressorts, der Arbeitgemeinschaft Urologische Forschung (AUF), des Urologischen Studienregisters und der Etablierung der Eisenberger-Stipendien zu begegnen.

    „Beim Aufbau einer nachhaltigen Forschungslandschaft an deutschen Urologischen Universitätskliniken haben wir erhebliche strukturelle Verbesserungen erreicht, die der Öffentlichkeit und insbesondere natürlich dem wissenschaftlichen Nachwuchs sichtbar machen, dass wissenschaftlicher Fortschritt auf der Agenda der DGU ganz weit oben steht“ sagt der Direktor der Klinik für Urologie und Kinderurologie am Universitätsklinikum des Saarlandes.

  • Brustuntersuchung - Quelle: Humannews
    Brustkrebs

    Genexpressionstests könnten mehr als 10.000 Patientinnen die Chemotherapie ersparen

    Berlin, 28.10.2013. Die Diagnose Brustkrebs stellt viele Frauen und Ärzte vor eine schwere Entscheidung: Chemotherapie – ja oder nein? Genexpressionstests wie der Oncotype DX® Brustkrebstest von Genomic Health können hierzu die entscheidende Information liefern: Sie geben an, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, in den nächsten zehn Jahren ein Fernrezidiv (Rückfall) zu entwickeln und wie hoch der zu erwartende Nutzen einer Chemotherapie für die Patientin sein wird. Hiervon hängt ab, ob eine Chemotherapie sinnvoll ist oder nicht. Die gesetzlich versicherten Patientinnen haben jedoch immer noch keinen geregelten Zugang zu dem Test, obwohl dieser seit mehreren Jahren in deutschen Brustzentren eingesetzt wird. Nun melden sich die Patientinnen zu Wort: „Die Zeit ist reif, dass auch gesetzlich versicherte Patientinnen, wenn immer möglich, vor einer überflüssigen Chemotherapie bewahrt werden“, sagt Eva Schumacher-Wulf, Herausgeberin von „Mamma Mia! – Das Brustkrebsmagazin“.

    Karin Klotzbach-Bierhoff ergänzt: „Ich selbst stand vor knapp einem Jahr vor einer solchen Entscheidung: Heute bin ich heilfroh, dass ich dank dieser modernen Diagnostik um die Chemotherapie herumgekommen bin.“

    Auch führende internationale Leitlinien, zum Beispiel die St. Gallen Konsensus Leitlinie und die jüngste Diagnostikleitlinie des britischen NICE Instituts empfehlen den Einsatz der Tests.

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