890-Fuß in der Tür zur Erbinformation

890-Fuß in der Tür zur Erbinformation

  • Rot gefärbt sind ehemals bösartige Tumorzellen (Melanomzellen), die im Rahmen der natürlichen Immunkontrolle in den dauerhaften Wachstumsstopp, die Seneszenz (rote Markierung) übergegangen sind. Braun gefärbt sind noch verbleibende Pigment beladene Zellen. Universitätsklinikum Tübingen
    Forschung

    Zellen des Immunsystems können Krebsgewebe erkennen und effektiv eliminieren. Jedoch entziehen sich Tumorzellen der Identifizierung auf vielfältige Weise – insbesondere dadurch, dass sie ihre Merkmale auf der Oberfläche nicht mehr ausprägen. Die Arbeitsgruppe um Professor Hinrich Abken an der Uniklinik Köln arbeitet an einer Therapie, die Immunzellen befähigt, Tumorzellen trotzdem im Gewebe aufzuspüren und zu vernichten.

    Die Kölner Forscher wollen die Wirkung der sogenannten adoptiven Immuntherapie verbessern. Diese Behandlungsmethode unterstützt das körpereigene Immunsystem im Kampf gegen den Krebs. Zur Behandlung entnehmen Mediziner Killerzellen (zytotoxische T-Zellen) aus dem Krebsgewebe, vermehren diese im Labor und führen sie dem Patienten anschließend in großer Zahl wieder zu. Leider verfügen die isolierten Killerzellen nur selten über eine ausreichende Aktivität gegenüber dem Tumor. Professor Abken und sein Team wollen die Killerzellen deshalb gezielt auf den Tumor abrichten.

  • Patientin - pixabay
    Deutsche Krebshilfe

    Berlin (jft) – Raucher schaden nicht nur ihrer eigenen Gesundheit, sondern über den Passivrauch auch der Gesundheit ihrer Mitmenschen. „60 Prozent aller Kinder im Alter bis zu sechs Jahren leben in Deutschland in Raucher-Haushalten. Sie sind dauerhaft dem Tabakrauch ausgesetzt und haben ein hohes Erkrankungsrisiko“, sagte Gerd Nettekoven, Geschäftsführer der Deutschen Krebshilfe, bei einer Pressekonferenz am 5. Oktober 2004 zum Start der diesjährigen „Europawoche gegen den Krebs“. Diese findet EU-weit statt vom 11. bis 17. Oktober 2004. Zusammen mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum, der Deutschen Krebsgesellschaft, dem AKTIONSBÜNDNIS NICHTRAUCHEN und dem Kinderschutzbund fordert die Deutsche Krebshilfe sinnvolle Maßnahmen zum Schutz der Kinder.

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