1199-Maßgeschneiderte Leukämie-Therapie

1199-Maßgeschneiderte Leukämie-Therapie

  • Kunstblase
    Harnblasenkrebs

    ist gar nicht so einfach zu beschreiben. Erstmalig wurde wohl in einem Münchner Klinikum im Juli 1983 bei einem 44 -jährigen Mann, der an einer tuberkulösen Schrumpfblase litt, die Blase durch ein Reservoir aus Darmsegmenten ersetzt.

    Im gleichem Jahr verwendete die Mainzer Klinik bei genau der gleichen Indikationsstellung ein Dünndarmsegment, welches längs aufgeschnitten und dann N-, S- oder W-förmig zu einer Darmplatte genäht wurde. Ein sogenanntes detubularisiertes Ileocoekalsegment.
    Innerhalb von wenigen Jahren kam es zu einer Flut von Publikationen über verschiedene Modelle der orthotopen Neoblase. Wie ist eine solche, fast explosionsartige Entwicklung erklärbar?

    Ganz offensichtlich war, nachdem die einzelnen Bausteine längst beschrieben worden waren, die Zeit dafür herangereift, dass der Schritt zu komplexen Harnableitungen gewagt werden konnte.

  • Abb. a: Symptomatische Pneumonitis vier Wochen nach Strahlentherapie eines Lungenkarzinoms mit 60 Gy. Abb. b: Fibrotische Residuen sechs Monate nach Strahlentherapie.
    dkfz

    Physiker, Informatiker, Ärzte und Ingenieure aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum stellen beim Weltkongress für Medizinphysik insgesamt 37 Projekte aus den Bereichen Bildgebung und Strahlentherapie vor. Präsident der Tagung, die am 7. September in München startet, ist Professor Dr. Wolfgang Schlegel aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum.

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