1218-Berufskrankheiten_ Anerkennung bestimmter Hautkrebsformen möglich

1218-Berufskrankheiten_ Anerkennung bestimmter Hautkrebsformen möglich

  • Großes Glück: Liron Nabor (untere Reihe, 2.v.r.) trifft zum ersten Mal Heike (1.v.r.), die ihm mit einer Stammzellspende das Leben gerettet hat. Beide Familien stehen seither in herzlichem Kontakt - Quelle: DKMS
    Krebsthemen

    Großes Glück: Liron Nabor (untere Reihe, 2.v.r.) trifft zum ersten Mal Heike (1.v.r.), die ihm mit einer Stammzellspende das Leben gerettet hat. Beide Familien stehen seither in herzlichem Kontakt - Quelle: DKMSTübingen, 28. Dezember 2012 – Überwältigende Hilfsbereitschaft der DKMS-Spender 2012: Noch nie zuvor haben sich so viele Menschen innerhalb eines Jahres als potenzielle Stammzellspender in die DKMS aufnehmen lassen. Im Jahr 2012 verzeichnet die DKMS global 526.512 Neuregistrierungen (Stand 27.12.2012), 319.249 davon haben sich in Deutschland bei der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei als potenzielle Stammzellspender registrieren lassen. 2011 waren es im gleichen Zeitraum 293.541. DKMS Americas freut sich über 107.159 und DKMS Polska über 100.104 neue Spender. Aktuell sind mehr als 3,4 Millionen Menschen in der weltweit größten Stammzellspenderdatei registriert, 2,8 Millionen davon in Deutschland.

    Insgesamt 34.326 DKMS-Spender schenkten bislang Patienten auf der ganzen Welt mit einer Stammzellspende eine Lebenschance, davon exakt 5100 in diesem Jahr (4567 in Deutschland, 324 in den USA und 209 in Polen – Stand 27.12.2012). „Bereits jetzt ermöglichen wir über 30 Prozent aller vermittelten Stammzellspenden weltweit. Wir sehen uns als Anwälte unserer Patienten und nehmen diesen lebensrettenden Auftrag sehr ernst“, sagt Claudia Rutt, Geschäftsführerin der DKMS. „Deshalb werden wir weiterhin alles tun, um noch mehr Blutkrebspatienten Hoffnung auf Heilung zu geben.“

  • Weisser Hautkrebs - Quelle: Universitäts-Hautklinik Tübingen
    Hautkrebs

    Weisser Hautkrebs - Quelle: Universitäts-Hautklinik TübingenWeißer Hautkrebs ist der häufigste Krebs beim Menschen: Auf 100.000 Einwohner in Deutschland bezogen treten Basalzellkarzinom und Plattenenpithelkarzinom jedes Jahr fast 200-mal neu auf. Ausgelöst wird der Krebs durch die Sonne. Starke UV-Strahlung wie in den Bergen, am Wasser oder einfach beim Cabriofahren ist ein hoher Risikofaktor.

    Fast 100 Prozent Heilungserfolg durch Operation

    Aktuell hat die Tübinger Universitäts-Hautklinik eine neue Studie zum weißen Hautkrebs in der Zeitschrift „Lancet Oncology“ veröffentlicht.

    Gegenstand der Untersuchung war das sogenannte Plattenepithelkarzinom der Haut, auch Spinaliom genannt. Es ist – neben dem Basalzellkarzinom oder Basaliom – der zweithäufigste weiße Hautkrebs. Das Spinaliom kann sich in die Lymphknoten und im Körper absiedeln (Metastasierung) und gilt daher als gefährlich. Erstmals gelang es der Tübinger Arbeitsgruppe um Prof. Helmut Breuninger das Risiko für eine Metastasierung abzuschätzen und eine schonende Therapie zu entwickeln.

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