1266-bundesweit-hohes-qualitätsniveau-in-krankenhäusern-–-verbesserungspotenzial-aber-noch-nicht-ausgeschöpft

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  • Wald for the Cure - Quelle: Komen e.V.
    Brustkrebs

    Wald for the Cure - Quelle: Komen e.V.Frankfurt/Köln – Brustkrebs und dann? Für 23 Damen zwischen 34 und 70 Jahren aus der Kölner Gegend ist das keine Frage. Sie wissen, dass sie ihren Krankheitsverlauf verbessern und die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Tumors mit sportlicher Betätigung möglicherweise um 30 Prozent senken können. Dieses Wissen ist beste Motivation, das Leben aktiv in die Hand zu nehmen, und das geht gemeinschaftlich am besten, vor allem auch dauerhafter als allein. Deshalb kam der Aufruf der Kölner Medizinstudentin Verena Geus gerade recht, die Teilnehmerinnen für eine Studie „Walk for the Cure“ suchte. „Dass moderater Ausdauersport das Rückfallrisiko mindern und die Lebensqualität nach Krebs steigern kann, ist heute gut bewiesen“, erklärt sie. „Aber ob sich Konzentration und Aufmerksamkeit auch verbessern lassen, ist noch nicht hinreichend untersucht.“

    23 Kölnerinnen bereiten sich auf den Frankfurter Race for the Cure vor

  • Strahlentherapie eines Patienten in der Charité Berlin
    Radiologie

    Etwa 5.000 Menschen in Deutschland werden in jedem Jahr mit der Diagnose Schilddrüsenkrebs konfrontiert, zudem ist eine stetige Zunahme der Erkrankung zu erkennen. Diese Tumorart ist damit die häufigste Form bösartiger Veränderungen der hormonproduzierenden Drüsen. Die große Herausforderung besteht darin, den Tumor frühzeitig zu entdecken. Hierbei kommen nuklearmedizinische Diagnose- und Therapieverfahren zum Einsatz. Sie machen es möglich, die Schilddrüsentumore bereits in frühen Stadien zu erkennen und zu behandeln und so die Sterblichkeit an dieser Erkrankung deutlich zu senken. Mit Ausnahme der Operation übernimmt die Nuklearmedizin hier praktisch die gesamte Diagnose und auch Therapie.

    Knotige Veränderungen der Schilddrüse finden sich bei etwa einem Viertel der bundesdeutschen Bevölkerung. Hintergrund ist der langjährige Iodmangel, der zu einem vermehrten Wachstum des Organs und zur Bildung von Knoten führt. Die große Mehrzahl dieser Schilddrüsenknoten ist jedoch gutartig. Hat sich aber Schilddrüsenkrebs gebildet, muss der Schilddrüsentumor – und damit auch die gesamte Schilddrüse – operativ entfernt werden. Aufgrund zu befürchtender Komplikationen, wie etwa einer möglichen Verletzung des Stimmbandnervs, kann die Schilddrüse oft jedoch nicht komplett entfernt werden. Vielmehr ist es nach der Operation die Aufgabe der risikoarmen, nuklearmedizinischen Radioiodtherapie, das verbliebene Schilddrüsengewebe und darin eventuell noch enthaltene Tumorzellen komplett auszuschalten.

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