1287-vdek-pressestatement-zu-den-koalitionsgesprächen

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  • Rauchen schädigt die eigene Gesundheit und die Gesundheit anderer
    Gesundheitspolitik

    Berlin. In der dritten Auflage des Welt-Tabak-Atlas, der jetzt in Dublin vorgestellt wurde, berichten die Amerikanische Krebsgesellschaft und die Welt-Lungenstiftung, dass schon im kommenden Jahr 6 Millionen Menschen weltweit an den Folgen des Tabakkonsums sterben werden. In Deutschland rauchen dem Atlas zufolge 37,4 Prozent der Menschen. Damit rangiere Deutschland im europäischen Vergleich noch vor Frankreich, Großbritannien oder Spanien. „Die Daten sind einmal mehr Beleg dafür, wie es um die Bemühungen zur Tabakprävention in Deutschland bestellt ist“, erklärt Dr. Johannes Bruns, Generalsekretär der Deutschen Krebsgesellschaft, und verweist auf den nach wie vor fehlenden Nichtraucherschutz in Deutschland: “Seit Jahren ist es nicht gelungen, in Deutschland einen einheitlichen Nichtraucherschutz und Tabakverbote etwa in der Gastronomie zu etablieren. Wir fallen hier Jahr für Jahr hinter europäische Maßstäbe zurück“. Die Deutsche Krebsgesellschaft fordert hier nochmals Bund und Länder auf, sich endlich auf einen einheitlichen und konsequenten Nichtraucherschutz zu verständigen.

  • Von links: Prof. Bamberg, Friedrich Carl Janssen, Gerd Nettekoven
    Deutsche Krebshilfe

    Von links: Prof. Bamberg, Friedrich Carl Janssen, Gerd Nettekoven(Berlin) Das Motto der Deutschen Krebshilfe – für die immer der Krebs-Patient im Fokus ihrer Arbeit steht— lautet „Helfen. Forschen. Informieren,“. Damit ist klar umrissen, aufweichen Feldern unse­re Organisation aktiv ist: unmittelbare Hilfe für Betroffene, Förderung der Krebsforschung, Infor­mation und Aufklärung der Bevölkerung. Unser permanentes Ziel ist die Verbesserung der Ver­sorgung krebskranker Menschen, und zwar auf allen Ebenen – der Diagnostik, der Therapie, der psychosozialen Betreuung. Als einen der wichtigsten Arbeitsschwerpunkte in den nächsten Jahren sehen wir die Etablierung optimaler Versorgungsstrukturen und -prozesse. Wir sind sicher, dass wir damit die onkologische Versorgung in Deutschland weiter nach vorne bringen und gewährleis­ten können, dass Krebs-Patienten bundesweit bestmöglich behandelt werden.

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