Die Krebsdetektive – Metastasen mit Licht aufspüren

Die Krebsdetektive - Metastasen mit Licht aufspüren

  • Mit der Echtzeit - Elastographie werden Tumorareale in der Prostata genauer sichtbar - Quelle: Hitachi Medical
    Deutsche Krebshilfe

    Internationales Symposium in Bonn

    Bonn (gb) – Über aktuelle Fortschritte in der Prostatakrebsforschung tauschen sich mehr als hundert deutsche und internationale Experten am 22. und 23. April 2013 in Bonn aus. Zu dem Symposium „Prostatakrebsforschung: Herausforderungen und Chancen“ („Challenges and Chances in Prostate Cancer Research“) hat die Deutsche Krebshilfe zahlreiche renommierte Sprecher eingeladen. „Wir möchten Wissenschaftler zusammenbringen, um Netzwerke zu schaffen und so die Forschung in Deutschland zu stärken“, sagte Fritz Pleitgen, Präsident der Deutschen Krebshilfe, anlässlich der Eröffnung des Symposiums im Bonner Hotel Bristol.

    „Prostatakrebs stellt nach wie vor eine große wissenschaftliche Herausforderung dar“, so Pleitgen weiter. „Trotz zahlreicher wissenschaftlicher und medizinischer Fortschritte in den vergangenen Jahren besteht weiterhin ein hoher Bedarf an verbesserten Diagnose- und Therapiemöglichkeiten.“ Daher seien in der Forschung weitere Anstrengungen notwendig und wichtig, die zudem gut koordiniert angegangen werden müssten. „Um die Krankheit effektiver bekämpfen zu können, müssen die zahlreichen Forschergruppen vernetzt und ihre Expertise gebündelt werden.“

  • Erste Spezialausgabe des Brustkrebsmagazins Mamma Mia! - Quelle: Mamma Mia
    Brustkrebs

    Am Sonntag, dem 20. Januar 2013, beginnen um 14 Uhr zwischen Starnberg und Stralsund Yogastunden, die nicht allein dem klassischen Neujahrs-Vorsatz dienen, mehr Sport zu treiben und Stress abzubauen. In der ersten deutschlandweiten Yogastunde „Yoga for the Cure“ sorgen geschätze 700 bis 800 Teilnehmer in etwa 70 Studios gleichzeitig für die Aufklärung über Brustkrebs. Die Trainer verzichten auf ihr Honorar, und die Teilnehmer spenden einen Beitrag, der zu 100 Prozent dem gemeinnützigen Verein für die Heilung von Brustkrebs KOMEN Deutschland zugutekommt.

    Yoga for the Cure“ ist eine Initiative der 2011 an Brustkrebs erkrankten Offenbacher Yogalehrerin Stefanie Ebenfeld und ihrer Kollegin Ramona Lauer. Stefanie Ebenfeld konnte in der kräftezehrenden Nachbehandlung viel Kraft aus Yoga schöpfen. Nachdem sie beim Frankfurter „Race for the Cure“ im September erlebt hatte, wie der Benefizlauf öffentlichkeitswirksam auf Brustkrebs aufmerksam macht und gleichzeitig Erkrankte unterstützt, setzte sie die Erfahrung mit Ramona Lauer in das Projekt „Yoga for the Cure“ um. „Wir wollen betroffenen Frauen und deren Angehörigen zeigen, dass es mit Yoga möglich ist, mutig mit der Krankheit umzugehen, nie aufzugeben und die eigene innere Stärke immer als Teil des Heilungsprozesses zu sehen“, sagt sie. Zur Yogastunde am 20. Januar sind aber auch Nichtbetroffene eingeladen, die sich selber durch Bewegung und Entspannung und anderen durch Spenden für die Früherkennung etwas Gutes tun wollen und gleichzeitig im öffentlichen Bewusstsein halten, dass jährlich etwa 72.000 Frauen und 500 Männer neu an Brustkrebs erkranken.

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