Frühlingssonne genießen – Hautkrebs vermeiden!

Frühlingssonne genießen - Hautkrebs vermeiden!

  • Unter dem Rasterelektronenmikroskop: Hydrogel mit hoher Porendichte als mögliche Basis eines Prostata-Modells (Aufnahme: Dr. Friederike J. Gruhl, KIT)
    DGU-Kongress 2009

    Die deutschen Ärzte stehen im Kreuzfeuer der Kritik: Auch die Urologen nehmen Provisionen und Gegenleistungen von Krankenhäusern entgegen und überweisen im Gegenzug ihre Patienten zur weiteren Behandlung in die jeweilige Klinik. „Die derzeitige Praxis hat sowohl auf die Unabhängigkeit ärztlichen Handelns als auch auf das Selbstbestimmungsrecht des Patienten negative Auswirkungen“, urteilt Professor Lothar Weißbach, Wissenschaftlicher Vorstand der Stiftung Männergesund-heit. Trägt dieses System also dazu bei, dass heute der größte Teil der Prostatakrebspatienten teuer operiert – und zum Leidweisen der Patienten vielleicht sogar übertherapiert – wird?

  • FGF-2 exprimierende Tumorzellen bilden in Nacktmäusen Tumore aus. - Quelle: PD Dr. Andreas Jung, LMU München
    Darmkrebs

    FGF-2 exprimierende Tumorzellen bilden in Nacktmäusen Tumore aus. - Quelle: PD Dr. Andreas Jung, LMU MünchenDickdarmkrebs ist einer der am besten untersuchten Formen des menschlichen Krebs. Obwohl die grundlegenden molekularen Ursachen der Tumorentstehung bekannt sind, erbrachte eine Übertragung dieser Kenntnisse für die Entwicklung therapeutischer Ansätze bisher nur wenig. Auf histologischer Ebene zeigte sich, dass kolorektale Tumoren trotz identischer genetischer- und epigenetischer Alterationen der einzelnen Tumorzellen heterogen aufgebaut sind. Eine kleine Zahl von Tumorzellen mit besonderen Eigenschaften findet sich an der infiltrativen Invasionsfront, die den Übergang vom Tumor in das normale umgebenden Gewebe repräsentiert. Diese Tumorzellen in dieser Region unterscheiden sich von der Hauptmasse der Tumorzellen, indem sie aus dem Gewebeverband ausbrechen und als einzelne Zellen auf die Wanderschaft (Migration) gehen können und dabei in das umgebende Gewebe eindringen (Invasion). Daher ist es nicht überraschend, dass die Zahl dieser Zellen mit einer geringen Überlebenserwartung gekoppelt ist. Daraus lässt sich schließen, dass diese Tumorzellen von klinischer Bedeutung sind und dass sie ein ideales Ziel für einen therapeutischen Angriff darstellen.

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