Hirntumoren_ Appetit auf Aminosäuren fördert Aggressivität

Hirntumoren_ Appetit auf Aminosäuren fördert Aggressivität

  • Professor Dr. Claus Fischer, der Vorsitzende des DGU-Arbeitskreises Prävention, Umwelt- und Komplementärmedizin. - Quelle: Urologenportal
    DGU-Kongress 2011

    Hamburg. Prostatakrebs: Mehr als jeder 10. Mann dürfte im Laufe seines Lebens mit dieser Diagnose konfrontiert werden. Jährlich sind es über 60 000 Betroffene. Der Großteil von ihnen hat ein lokal begrenztes Prostatakarzinom und muss sich für eine von vier geeigneten Behandlungsmethoden entscheiden. Mithilfe einer bundesweiten Studie soll nun erstmals nach den Maßstäben der evidenzbasierten Medizin verglichen werden, ob eine dieser in Betracht kommenden Alternativen den anderen in irgendeiner Weise überlegen oder unterlegen wäre. Der Studienbeginn der PREFERE genannten „präferenzbasierten randomisierten Studie beim Niedrigrisiko-Prostatakarzinom“ ist für Anfang 2012 vorgesehen. Auf dem 63. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) vom 14. bis 17. September 2011 in Hamburg wird das in zahlreicher Hinsicht einzigartige Projekt von der Fachwelt diskutiert und im Rahmen der Eröffnungs-Pressekonferenz der breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

  • Immunzellen (T-Zellen) im Bauchspeicheldrüsenkrebs, die ihre Entzündungsstoffe (Zytokine) über den alternativen p38-Signalweg bilden und dadurch das Tumorwachstum fördern. Pathologisches Institut, Universitätsklinikum Heidelberg
    Krebsthemen

    Entzündungen in Mund und Rachen können bei verschiedenen Krebstherapien als Begleitsymptome auftreten. Für die betroffenen Patienten ist daher eine konsequente Mundhygiene besonders wichtig. Im Monatsthema Februar gibt das Internetportal der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. (DKG) hilfreiche Tipps, wie schmerzhaften Schleimhautschädigungen durch prophylaktische oder lindernde Maßnahmen vorgebeugt werden kann.

    Berlin, 1. Februar 2013 – Entzündungen der Mundschleimhaut sowie des Mund-Rachenbereichs, in der Fachsprache als orale Mukositis bzw. Stomatitis bezeichnet, können als Begleitsymptome verschiedener Krebstherapien, wie Chemo- oder Strahlentherapie, auftreten. So wirkt die Chemotherapie beispielsweise auf sich schnell teilende Zellen, wozu neben den Tumorzellen auch die Schleimhautzellen der Mundhöhle zählen. In der Mundhöhle bilden Zähne, Schleimhäute, Speichel und Mikroorganismen eine enge Einheit. Veränderungen in diesem System können für die Mundgesundheit ernsthafte Auswirkungen haben und zu Schmerzen, Mundtrockenheit, Karies, Gewebeuntergang oder auch lebensbedrohlichen Infektionen führen.

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