Urologen läuten in Dresden neue Runde der PSA-Diskussion ein

Urologen läuten in Dresden neue Runde der PSA-Diskussion ein

  • Elektronenmikroskopische Aufnahme der Interaktion von Lymphomzellen mit Epithelzellen der Blutgefäße. Foto: Wilting
    Multiples Myelom - Plasmozytom

    Neue genetische Risikofaktoren für Multiples Myelom entdeckt / Wissenschaftler aus Heidelberg und London analysierten Erbgut von mehr als 4.600 Patienten / Ergebnisse in „Nature Genetics“ veröffentlicht

    Bestimmte Variationen im Erbgut erhöhen das Risiko, an einem seltenen Knochenmarkkrebs, dem Multiplem Myelom, zu erkranken: Wissenschaftler aus Heidelberg und London haben das Erbgut von mehr als 4.600 Betroffenen nach charakteristischen Merkmalen durchsucht und dabei vier neue genetische Risikofaktoren entdeckt. Ein solcher Risikofaktor ist eine Variation in einem Abschnitt der Erbinformation (Gen), der beim Alterungsprozess von Zellen eine Rolle spielt. Die genetische Variante könnte gemeinsam mit anderen Faktoren bewirken, dass die Krebszellen sich der Alterung und dem vorgegebenen Zelltod entziehen, vermuten die Forscher. Die Ergebnisse wurden in der renommierten Fachzeitschrift „Nature Genetics“ veröffentlicht.

    Die Studie ist ein gemeinsames Projekt von Arbeitsgruppen des Instituts für Krebsforschung am Royal Cancer Hospital in London, des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg (Abteilung Molekulargenetische Epidemiologie, Leiter: Professor Dr. Kari Hemminki) und der Sektion Multiples Myelom (Leiter: Professor Dr. Hartmut Goldschmidt) an der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg.

  • Krankenkassen - pixabay
    Krankenkassen
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