1323-dem-krebs-davonlaufen-–-sport-hilft-beim-kampf-gegen-krebs

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  • Winter - pixabay
    Deutsche Krebshilfe

    Forscher enträtseln, warum die Wurzel gegen Übelkeit hilft

    Heidelberg (gb) – Viele Krebspatienten leiden unter den Nebenwirkungen einer Chemotherapie: Übelkeit und Erbrechen. Heute gibt es wirkungsvolle Medikamente dagegen, aber viele Betroffene vertrauen zusätzlich auf die magenberuhigende Wirkung der Ingwerwurzel. Bis jetzt war unklar, wie Ingwer eigentlich wirkt. Wissenschaftler aus Heidelberg konnten das Rätsel nun lösen: Die Inhaltsstoffe des Ingwer hemmen bestimmte Botenstoffe des Brechzentrums im Gehirn. Diese Erkenntnisse ermöglichen der Ingwerwurzel den Einsatz in der klinischen Praxis. Die Deutsche Krebshilfe hat das Projekt mit 208.000 Euro unterstützt.

    Wem übel ist, der mag nichts essen. Für Krebspatienten kann das gefährlich werden. Nichts oder wenig zu essen, schwächt die ohnehin schon durch die Erkrankung mitgenommenen Patienten noch zusätzlich. In schweren Fällen muss der behandelnde Arzt sogar die Therapie abbrechen – selbst wenn der Tumor eigentlich auf die Medikamente anspricht. Für die Betroffenen ist dies eine besonders schwerwiegende Situation.

  • Themenfoto Darmkrebs - Foto: Bayer Vital gmbH
    Darmkrebs

    Bonn (sts) – Etwa 70.000 Menschen erkranken bundesweit jährlich neu an Darmkrebs. Betroffene, die während und nach der Therapie körperlich aktiv sind, steigern ihr Wohlbefinden und haben eine bessere Prognose als sportlich inaktive Patienten. „Krebskranke profitieren von diesen Effekten noch viel zu wenig“, betont Dr. Freerk T. Baumann, Deutsche Sporthochschule Köln, anlässlich des diesjährigen Darmkrebsmonats März. Die Deutsche Krebshilfe bietet Interessierten kostenlos den blauen Ratgeber „Bewegung und Sport bei Krebs“ an.

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