1342-dyadische-kommunikation-und-belastungen-bei-patienten-mit-krebs-und-deren-angehörigen

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  • Gefärbte mikroskopische Aufnahme eines Influenza-Virus CDC/ Erskine. L. Palmer, Ph.D.; M. L. Martin
    Forschung

    Erstmalig in der Geschichte der Virologie ist es Frankfurter Wissenschaftlern gelungen, nachzuweisen, dass das zur Herpesgruppe gehörende Cytomegalie-Virus das Wachstum von Krebszellen anregt. „Zum einen bilden Tumorzellen, die mit dem Virus infiziert sind, mehr und schneller Metastasen aus als nicht infizierte Zellen“, erklärt Professor Dr. Jindrich Cinatl, Leiter des Interdisziplinären Laboratoriums für Tumor- und Virusforschung am Institut für Medizinische Virologie in Frankfurt.

  • Ergebnis der FIRM-ACT-Studie: Das Diagramm zeigt die Überlebenszeit von Patienten mit Nebennierenkarzinom ohne Fortschreiten der Erkrankung. In der Studie wurden zwei Chemotherapie-Kombinationen miteinander verglichen. Grafik: Martin Fassnacht
    Nierenkrebs

    Das Nebennierenkarzinom ist ein bösartiger Tumor, der im fortgeschrittenen Stadium schwierig zu beherrschen ist. Eine internationale Studie zeigt nun erstmals, mit welcher Chemotherapie sich dieser Tumor am besten behandeln lässt. Koordiniert wurde die Studie am Universitätsklinikum Würzburg.

    Ergebnis der FIRM-ACT-Studie: Das Diagramm zeigt die Überlebenszeit von Patienten mit Nebennierenkarzinom ohne Fortschreiten der Erkrankung. In der Studie wurden zwei Chemotherapie-Kombinationen miteinander verglichen. Grafik: Martin FassnachtNebennierenkarzinome werden zu den seltenen Krankheiten gerechnet: In Deutschland treten pro Jahr „nur“ 80 bis 120 Fälle auf. Betroffen sind oft auch junge Menschen im Alter von 20 bis 40 Jahren. Die Aussichten auf Heilung stehen schlecht; mehr als die Hälfte der Patienten sterben in den ersten drei bis vier Jahren nach der Diagnosestellung.

    Was ein Nebennierenkarzinom so gefährlich macht: Viele Patienten haben schon zu Beginn der Erkrankung Metastasen im Körper, meistens in Leber, Lunge und Knochen. Darum bricht der Krebs auch nach der operativen Entfernung des Tumors – sofern diese überhaupt möglich ist – häufig wieder aus.

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