1357-lymphdruesenkrebs-studie-bestätigt-bessere-ergebnisse-durch-ergänzende-strahlentherapie-bei-ausgedehnten-tumoren

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  • Darstellung eines Hirntumors mit Computer- und Positronenemissions- Tomographie. Die farbigen Konturen dienen zur Planung einer Strahlentherapie - Quelle: dkfz
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    Darstellung eines Hirntumors mit Computer- und Positronenemissions- Tomographie. Die farbigen Konturen dienen zur Planung einer Strahlentherapie - Quelle: dkfzKrebspatienten sollen in Zukunft gezielter und schonender behandelt werden. Das ist das Ziel der sechs Partner aus Forschung und Industrie, die ihre Expertise in der Strahlentherapie, der bildgebenden Diagnostik und der Softwareentwicklung im Konsortium „DOT-MOBI“ bündeln. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Vorhaben mit 6,9 Millionen Euro. In Heidelberg sind das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und das Universitätsklinikum mit seiner Radiologischen Klinik sowie dem Ionenstrahl-Therapiezentrum (HIT) beteiligt.

    Eine erfolgreiche Strahlenbehandlung von Krebs ist auf höchste Qualität in der diagnostischen Bildgebung angewiesen: Um die Bestrahlung zu planen, wird die räumliche Ausdehnung eines Tumors durch Computer- und Magnetresonanz-Tomographie erfasst. Auch bei der Kontrolle des Therapieverlaufs und bei der Nachsorge ist die Bildgebung unverzichtbar.

    Etwa jeder zweite Krebspatient wird heute mit Strahlen behandelt. Die Heilungserfolge einer Strahlentherapie lassen sich noch weiter steigern, wenn der Tumor besser eingegrenzt und die Strahlen noch gezielter auf den Krebs gerichtet werden können. Ein wissenschaftliches Konsortium aus sechs Partnern mit ausgewiesener Expertise in der Bildgebung, Strahlentherapie und Softwareentwicklung will erreichen, dass Patienten in Zukunft noch mehr von einer Strahlentherapie profitieren. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt dieses Vorhaben in seinem Förderschwerpunkt Mensch-Technik-Interaktionen mit einer Gesamtsumme von 6,9 Millionen Euro. Davon gehen 2,75 Millionen an die Heidelberger Partner im DKFZ und im Universitätsklinikum.

  • Immun-Fluoreszenzfärbung, um die Differenzierung einer Stammzelle festzustellen. Fett-Tropfen (rot) sind charakteristisch für Fettzellen, die aus den Stammzellen entstanden sind. Die noch undifferenzierten Zellen sind durch grüne Fluoreszenz in den Zellkernen zu erkennen. Foto: O. Karpiuk
    Forschung

    Die Arbeitsgruppe von Dr. Andreas Beilhack an der Universität Würzburg entwickelt in einem von der Wilhelm Sander-Stiftung geförderten Projekt einen Bluttest zur Vorhersage einer bedrohlichen Abstoßungsreaktion nach Stammzelltransplantation. Die Stammzelltransplantation kann bei Leukämie- und Lymphompatienten eine ersehnte Heilung von Krebs bringen.

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