1372-medienpreis-urologie-2014

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  • Grafik: Operationsmethode mit TiMesh als Stützgewebe bei der Zystektomie der Frau
    Krebsthemen

    (Jena) Urologen beraten am 1. April am Universitätsklinikum Jena zu Diagnose und Therapie der oft versteckten Krankheit. Mit der Harninkontinenz bei Mann und Frau beschäftigt sich das am 1. April stattfindende Weiterbildungssymposium der Klinik für Urologie des Universitätsklinikums Jena (UKJ). „Das Thema Harninkontinenz bestimmt immer mehr den Alltag der Urologen und Gynäkologen in den Praxen und Kliniken“, so Prof. Dr. Jörg Schubert, Direktor der Klink für Urologie am Uniklinikum Jena. Auch wenn es sich dabei vor allem um ein Frauenleiden handelt – zwei Drittel aller Betroffenen sind Frauen – tritt das Problem ebenso bei Männern auf. Vor allem aber ist es ein verborgenes Leiden: Schätzungsweise werden nur 15 Prozent aller Betroffenen fachkundig betreut.

  • Schematische Darstellung der Antikörper-abhängigen Zell-vermittelten Zytotoxizität. Unsere innovativen Antikörperfragmente erkennen auf der Tumorzelle nicht nur ein Tumorantigen sondern gleichzeitig 2 verschiedene Tumorantigene
    Brustkrebs

    Die Verlängerung des Überlebens bei guter Lebensqualität ist das Therapieziel bei Krebspatienten, bei denen ein Tumor Zellen ausstreute, die sich bereits zu Metastasen entwickelten. Eindrucksvoll ist der Therapieerfolg bei Annette Reinhold, Patientin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus.

    Seit zehn Jahren erhält sie eine Antikörpertherapie, die bislang erfolgreich die Bildung neuer Metastasen unterbindet. Dazu erhält sie wöchentlich eine Infusion mit dem Medikament Herceptin – am Donnerstag, dem 7. November erfolgte nun die 500. Gabe. Dank dieser Therapie kann sie am Sonnabend ihren 70. Geburtstag ohne wesentliche Einschränkungen feiern.

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