Permanent Make-up stärkt das Selbstvertrauen von Krebspatienten

Patientin - pixabay

„Ich sehe mir endlich wieder ähnlich“

Etwa 223.100 Frauen erkranken jährlich an Krebs, die Zahl der Neuerkrankungen ist in den vergangenen Jahren stetig angestiegen. An erster Stelle steht bei den betroffenen Frauen natürlich der Wunsch nach Genesung. In der schweren Zeit, gekennzeichnet oft durch den Verlust der Haare, können kosmetische Angebote das Selbstvertrauen der Krebspatientinnen stärken. Neben Perücken, Tüchern und Schminkkursen gibt es jetzt auch Permanent Make-up für Krebspatienten.

Auf das Optische kommt es doch nicht an“, „das wird schon wieder“. Das sind gutgemeinte Worte, die Frauen kennen, die aufgrund einer Chemotherapie, oder dem kreisrunden Haarausfall, die Augenbrauen und Wimpern verloren haben. Doch hat der Wunsch nach der Wiederherstellung der Optik nicht nur mit Eitelkeit zu tun: Er bedeutet ein Stück Normalität in einer schweren Zeit.

Es sind die Blicke, neugierig und voller Mitleid, bis hin zu Entsetzen, die Betroffene immer wieder an die Schwere der Krankheit erinnern. Ob beim Einkaufen, im Restaurant oder mit den Kindern auf dem Spielplatz. Die Krankheit hat die Frauen äußerlich gekennzeichnet und ist dadurch omnipräsent. Dabei sehnen sich die Frauen in dieser Zeit nach dem Gegenteil: Nach Unbeschwertheit, nach harmonischen Stunden ohne Gedanken an Krankheit und Zukunft. „Frauen, die etwas für ihr Äußeres tun, stärken somit auch ihre Psyche. Zwar sind meine kosmetischen Angebote nur ein kleines Puzzlestück“, sagt Stylistin Birgit Getter aus Düsseldorf. Doch für die Frauen, so die Expertin für Permanent Make-up, ein wichtiges und Mut spendendes Puzzlestück. Denn nach einem typgerechten Permanent Make-up, kurz PMU, ist die Krankheit auf den ersten Blick kaum erkennbar. Die Frauen fühlen sich ein kleines bisschen ins normale Leben zurückgeholt.

Augenbrauenhärchen werden gezeichnet

Bei den Behandlungen sind Geschick und Routine gefragt. Profis wie Birgit Getter sind in der Lage, ganz dezent und natürlich wirkende einzelne Augenbrauenhärchen zu zeichnen und damit die echten optisch zu ersetzen. Fehlende Wimpern werden durch eine Pigmentierung, die dem Wimpernkranz ähnelt, ersetzt. Das dauerhafte Make-up verläuft und verwischt nicht, wirkt sehr natürlich, entspricht dem jeweiligen Typ und hält mindestens 2 Jahre. Durchgeführt werden sollte die Behandlung allerdings von erfahrenen Profis, die sowohl eine Ausbildung als auch, wie Birgit Getter mit rund 700 Pigmentierungen im Jahr, reichlich praktische Erfahrungen nachweisen können.

Der Blick in den Spiegel macht wieder Mut

„Vor der Behandlung mied ich Spiegel, denn ich sah ein krankes Gesicht und war sehr deprimiert. Heute spricht mir mein Spiegelbild Mut zu, denn ich sehe mir selber wieder ähnlich,“ so eine Patientin. Birgit Getter: „Es gibt Kundinnen, die sogar von einem Stück Würde sprechen, das sie wiedererlangt haben. Mich freut es sehr, wenn ich der Kundin wieder ein bisschen Selbstwertgefühl geben konnte und sie etwas glücklicher mein Studio verlässt.“

PMU sollte vor der Chemotherapie erfolgen

Die psychologische Komponente hilft vielen betroffenen Frauen, sich attraktiv zu fühlen und den Glauben an die Genesung zu manifestieren. Die Pigmentierung sollte unbedingt vor der Chemotherapie erfolgen, sie ist schmerzarm und gut verträglich. Birgit Getter: „Ich berate ausführlich und spreche mit den Kundinnen typgerechte Möglichkeiten durch, natürlich kostenfrei.“ Bei der Alopecia areata, dem kreisrunden Haarausfall, kann das PMU jederzeit durchgeführt werden. Auch in anderen Krankheitsfällen, wie Fehlsichtigkeit und Parkinson, erleichtert Permanent Make-up den täglichen Ablauf.

Pressekontakt

Birgit Getter Styling
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Email: presse@birgit-getter.de

SOMMER. PRESSE UND PR
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Pressemitteilung Sommer Presse und PR, Birgit Getter Styling


Krebszeitung

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  • Solarium - pixabay
    Deutsche Krebshilfe

    Deutsche Krebshilfe warnt vor häufigen Solarienbesuchen

    Bonn (sts) – Die Sehnsucht nach Licht, Wärme und gebräunter Haut treibt viele Menschen ins Solarium. Aber jeder Solarienbesuch erhöht das persönliche Hautkrebsrisiko. „Wird das Bräunen zur Sucht, vervielfacht sich insbesondere die Gefahr am aggressiven malignen Melanom zu erkranken, dem sogenannten ‚schwarzen‘ Hautkrebs“, sagt Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. Unter www.krebshilfe.de bietet die gemeinnützige Organisation daher umfassende Informationen zum Thema Hautkrebs durch UV-Strahlen.

    Extremes, zwanghaftes Bräunen der Haut wird als Tanorexie bezeichnet. Der Begriff leitet sich ab von dem englischen Verb für bräunen „tan“ und Anorexia nervosa, der Bezeichnung für Magersucht. Wie bei der Magersucht liegt auch bei der Tanorexie ein verzerrtes Selbstbild vor. Obwohl diese Menschen bereits übermäßig gebräunt sind, empfinden sie sich selbst als blass und damit unattraktiv. Bei Verzicht auf So-larium und Sonnenbäder leiden viele der Betroffenen vermehrt an Nervosität, Zittern, depressiven Verstimmungen und einem starken Drang nach Sonnenlicht.

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  • Der Weg des Katheters bei der Selektiven Internen Radiotherapie - Quelle: SIRT
    Leberkrebs

    Die Selektive Interne Radiotherapie (SIRT) ist mittlerweile fester Bestandteil palliativer Behandlungskonzepte von nicht resektablen Lebermetastasen und primärem Leberzellkrebs und gewinnt zunehmend auch im Rahmen der Leberchirurgie an Bedeutung. Durch Injektion radioaktiver Mikrokügelchen in die Leberarterie wird das Tumorgewebe direkt im Körperinneren bestrahlt. Entscheidend für die Wirksamkeit der Therapie ist eine effiziente Patientenselektion im Rahmen eines fächerübergreifenden Tumorboards. Experten stellten die Auswahlkriterien auf dem diesjährigen Chirurgenkongress einem Fachpublikum vor.

    Die Selektive Interne Radiotherapie kann die Prognose bei zielgenauer Patientenauswahl signifikant verbessern, war das Fazit von Experten auf dem diesjährigen DGCH-Kongress. Die Therapie wird besonders beim nicht resektablen hepatozellulären Karzinom sowie bei Lebermetastasen aus Darm- und Brustkrebs oder neuroendokrinen Tumoren eingesetzt. Aber auch Cholangiokarzinome und Metastasen aus dem Pankreas oder des okulären Melanoms zeigen nach SIRT gute Ansprechraten.

    „Bei der SIRT ist eine sorgfältige Patientenselektion Voraussetzung für den Therapieerfolg. Die Indikation sollte stets im Rahmen eines interdisziplinären Tumorboards aus erfahrenen Onkologen, Leberchirurgen, Nuklearmedizinern und interventionellen Radiologen gestellt werden“, empfiehlt Prof. Dr. Christiane Bruns, leitende Oberärztin der Chirurgischen Klinik und Poliklinik am Klinikum der Universität München in Großhadern und Mitglied der Expertengruppe Selektive Interne Radiotherapie. Um für die Therapie in Frage zu kommen, sollte ein guter Performance-Status gegeben sein. Zudem muss der Bilirubinspiegel unter 2 mg/dl liegen, um das Risiko einer Strahlenhepatitis gering zu halten. Vor der Behandlung ist auch eine signifikante extrahepatische Metastasierung auszuschließen. Ein hepato-pulmonaler Shunt über 20 Prozent ist als Kontraindikation anzusehen und Experten empfehlen, eine radiosensibilisierende Chemotherapie mindestens zwei Wochen vor und nach der SIRT auszusetzen. Zudem sollte die Leber zuvor nicht perkutan bestrahlt worden sein.

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