PET/CT: Neue DGN-Patientenbroschüre

Uhu Leonardo erklärt die PET/CT

Die neue Patientenbroschüre zur PET/CT der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN) e.V. ist ab sofort erhältlich. Das achte PET/CT-Gerät in Deutschland wird am 29. Oktober 2004 an der Medizinischen Hochschule Hannover eingeweiht. Eine sichere Diagnostik ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie. Ein klarer Befund gibt sowohl Ärzten als auch Patienten Sicherheit bei der Planung der weiteren Behandlungsschritte. Die PET/CT, eine Kombination der Positronen Emissions Tomographie (PET) mit der Computertomographie (CT), bietet neue Möglichkeiten für die bildgebende Diagnostik, beispielsweise bei Krebserkrankungen.

Einweihung der PET/CT an der MH Hannover

Uhu Leonardo erklärt die PET/CTUm Betroffene und Interessierte über die Funktionsweise sowie die diagnostischen Möglichkeiten der PET/CT zu informieren, hat die DGN eine Zusatzbroschüre zu ihrer bereits in dritter Auflage erschienenen PET-Broschüre www.nuklearmedizin.de/pat_info/broschuren.php erstellt.
Verständlich und anschaulich wird darin erklärt, wie die PET/CT funktioniert – unterstützt von Uhu Leonardo.

Die Broschüre steht auf der Homepage der DGN zum Download zur Verfügung
www.nuklearmedizin.de/pat_info/broschuren.php
Sie kann außerdem bei unten stehender Adresse angefordert werden (bis zu drei Exemplare kostenlos).

Die PET/CT ist ein neues Verfahren und wird erst an wenigen nuklearmedizinischen Institutionen in Deutschland durchgeführt. Das nunmehr achte Gerät wird am 29. Oktober 2004 an der Medizinischen Hochschule Hannover mit einem Symposium zum Thema „Multimodale Bildgebung – Chancen für schonende Heilverfahren“ eingeweiht. Veranstalter ist Prof. Dr. Wolfram H. Knapp, Direktor der Klinik für Nuklearmedizin der MH Hannover und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin. Die herausragende Bedeutung kombinierter, multimodaler bildgebender Verfahren, die in der Lage sind, Körperstrukturen und -funktionen in ihrer Beziehung zueinander darzustellen, wird aus Sicht verschiedener Disziplinen dargestellt.

Weitere Informationen zum Symposium finden Sie im Veranstaltungskalender der DGN unter
www.nuklearmedizin.de/aktuelles/event/veranstaltungen.php

Die PET/CT ist eine Weiterentwicklung der seit Jahren erfolgreich eingesetzten PET. Ihre Vorteile lassen sich am Beispiel der Krebsdiagnostik anschaulich erläutern: Die PET macht Krebszellen sichtbar, indem sie sich den stark erhöhten Stoffwechsel dieser entarteten Zellen zunutze macht. In ihnen reichern sich spezifische, radioaktiv markierte Moleküle an. In der PET- Aufnahme werden diese Zellbereiche als leuchtend helle Flecken dargestellt, die sich deutlich gegen die dunkleren Bereiche mit normalem Stoffwechsel abheben. Morphologische Strukturen jedoch werden von der PET kaum abgebildet, sodass auffällige Zellbereiche schlecht lokalisierbar sein können.

Deshalb wird bei der PET/CT in einer einzigen Untersuchung quasi gleichzeitig eine CT-Aufnahme erstellt, die morphologische Strukturen des Körpers exakt darstellt. Die PET- und die CT-Aufnahme werden dann so miteinander kombiniert, dass die PET-Aufnahme mit der CT-Körper-„Landkarte“ hinterlegt ist und so eine exakte Zuordnung des auffälligen Bereichs möglich ist. In vielen Fällen können unklare Befunde durch die PET/CT abgeklärt werden. Die Kombination zweier Verfahren in einer Untersuchung ist nicht zuletzt deshalb von Vorteil, weil den Betroffenen eine weitere Untersuchung erspart bleibt. Die PET/CT – per se ein interdisziplinäres Verfahren (Nuklearmedizin, Radiologie) – ist ein gutes Beispiel dafür, wie sehr schwer kranke Patienten von einer guten Zusammenarbeit der behandelnden Ärzte profitieren.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.nuklearmedizin.de/pat_info/broschuren.php
>www.nuklearmedizin.de/aktuelles/event/veranstaltungen.php

Heike Jordan
Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin
c/o vokativ GmbH
Friedländer Weg 7, 37085 Göttingen
Tel. 0551/370753-85, Fax 0551/370753.79
info@nuklearmedizin.de

Pressemitteilung Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin


Krebszeitung

--Download PET/CT: Neue DGN-Patientenbroschüre als PDF-Datei --


  • Hirntumor - Quelle: NGFN
    Deutsche Krebshilfe

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  • Patientin - pixabay
    Deutsche Krebshilfe

    Ein Kind, dessen Vater oder Mutter an Krebs erkrankt ist, erlebt eine bedrohliche Situation, die es zumeist nicht versteht. Es hat Fragen, fühlt sich vielleicht sogar schuldig, traut sich aber oft nicht, darüber zu sprechen. Und auch viele Eltern haben Angst davor, ihr Kind mit der Realität einer ernsten Krankheit zu konfrontieren – eine Situation, die bei den betroffenen Kindern zu psychischen Auffälligkeiten führen kann. Um diesen Kindern zu helfen, hat die Deutsche Krebshilfe das Förderschwerpunktprogramm „Psychosoziale Hilfen für Kinder krebskranker Eltern“ eingerichtet.

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