Pflegekongress mit Schwerpunkt Palliativmedizin

Kongress - pixabay
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Ob hoch spezialisierte OP-Schwester, urologisch versierter Krankenpfleger in der häuslichen Pflege oder Arzthelferin einer urologischen Praxis: Wie im Vorjahr werden bis zu 800 Vertreter des Urologischen Assistenz-und Pflegepersonals zum Pflegekongress am 25. und 26. September 2008 im Rahmen der 60. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) in Stuttgart (im ICS) erwartet. Schwerpunkt ist die Palliativmedizin bei fortgeschrittenen urologischen Karzinomen.

„Ein Blick auf die Altersentwicklung unserer Patienten zeigt, dass sowohl in den Krankenhäusern, als auch in den Praxen der alte Patient mit seinen nicht mehr heilbaren Tumorerkrankungen häufiger wird.
Gerade die Kenntnisse der Palliativmedizin, seien es physikalische oder medikamentöse Behandlungsverfahren, sind für unsere Berufsgruppe wichtig und zeigen unsere tatsächliche Kompetenz in der urologischen Onkologie, die ohne die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Praxis und Klinik nicht möglich wäre“, sagt Referent Dr. Andreas W. Schneider (Winsen/Luhe).

Fortbildung für die Assistenz- und Pflegeberufe als eigenständiger Kongress unter dem Dach der DGU-Jahrestagung – das gibt es nun bereits zum zweiten Mal und dokumentiert die wachsende Bedeutung dieser Berufsgruppe für die Urologie. „Wir wollen der Tatsache Rechnung tragen, dass die Fortbildungsanforderungen für das urologische Assistenz- und Pflegepersonal in den vergangenen Jahren immer umfangreicher und spezieller geworden ist“, so Professor Dr. Tilmann Kälble (Fulda) und Professor Dr. Stephan Roth (Wuppertal), die Leiter des Arbeitskreises Urologische Assistenz- und Pflegeberufe in der DGU.

„Der Pflegekongress baut darüber hinaus konsequent die vorhandene Kluft zwischen der ambulanten und stationären Versorgung ab, die sich früher auch in der strikten Trennung in der Fort- und Weiterbildung niederschlug, so Fortbildungs-Experte Dr. Schneider, der sich aktuell für den Ausbau eines eigenen Bereiches für die Assistenz- und Pflegeberufe auf dem Urologenportal einsetzt, um auch für sie eine umfassende Austausch- und Informationsplattform im Netz zu schaffen.

Weitere Informationen finden Sie unter

www.dgu-kongress.de
www.urologenportala.de

Pressemitteilung Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V., Bettina-Cathrin Wahlers


Krebszeitung

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  • Forschungslabor von Pierre Fabre - Quelle: Pierre Fabre
    Harnblasenkrebs

    Forschungslabor von Pierre Fabre - Quelle: Pierre FabreNach Erteilung der Marktzulassung durch die EMEA wird JAVLOR® in Europa die erste Monotherapie zur Behandlung erwachsener Patienten mit fortgeschrittenem oder metastasiertem Übergangszellkarzinom des Urothels nach Versagen einer Platin-haltigen Therapie sein. Entsprechend groß sind die Erwartungen der Ärzte und Patienten. In Europa ist die Häufigkeit des Harnblasenkarzinoms mit einer geschätzten Inzidenz von 100.000 Neuerkrankungen und einer Mortalität von jährlich 50.000 sehr hoch, wobei die meisten Fälle in Zusammenhang mit Tabakkonsum stehen.

    Das Unternehmen Pierre Fabre Pharma gibt bekannt, dass der Ausschuss für Humanarzneimittel (Committee for Medicinal Products for Human Use – CHMP), das wissenschaftliche Beratungskomitee der Europäischen Arzneimittelagentur (European Medicines Agency – EMEA), heute eine positive Bewertung abgegeben hat und somit die Marktzulassung für JAVLOR® (Vinflunin) als Monotherapie zur Behandlung des metastasierten Harnblasenkarzinoms (fortgeschrittenes oder metastasiertes Übergangszellkarzinom des Urothels nach Versagen einer Platin-haltigen Therapie) empfiehlt. Das CHMP hat diese positive Bewertung auf der Basis der Ergebnisse von zwei Phase-II-Studien sowie der bisher einzigen Phase-III-Studie, die beim metastasierten Harnblasenkarzinom nach Versagen einer Platin-haltigen Therapie publiziert wurde, getroffen.

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  • Prof. Carmen Scheibenbogen, Berlin
    Kongresse

    Prof. Carmen Scheibenbogen, BerlinKeine medizinische Erfindung der Neuzeit hat die modernen Gesellschaften so verändert wie die vorbeugende Impfung gegen Infektionskrankheiten. Die Entwicklung therapeutischer Impfungen jedoch, d. h. die Vakzinierung nach Ausbruch einer Erkrankung, erweist sich als sehr viel schwieriger. Impfungen gegen Krebs, schon seit mehr als 100 Jahren Gegenstand intensiver tumorimmunologischer Forschung, versuchen genau dies, und inzwischen zeichnen sich auch erste klinische Erfolge ab. Eine Zusammenfassung der interessantesten neuen Ansätze gab Professor Carmen Scheibenbogen, Institut für Medizinische Immunologie, Charité-Universitätsmedizin, im Rahmen einer Pressekonferenz in Berlin.

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