Studie beim Niedrig-Risiko-Prostatakarzinom

Prof. Dr. med Wolfgang Weidner - Quelle: DGU
Prof. Dr. med Wolfgang Weidner - Quelle: DGU

Düsseldorf. Anlässlich der Präsentation der „Präferenzbasierten randomisierten Studie beim Niedrig-Risiko-Prostatakarzinom“ lädt DGU- und Tagungspräsident Professor Dr. Wolfgang Weidner die Medienvertreter herzlich ein. Hochrangige Referenten und Gäste aus dem Gesundheitswesen werden zu der Sonderveranstaltung auf dem 62. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) am Freitag, 24.09.2010, 17.00 bis 18.00 Uhr im Congress Center Düsseldorf, Raum 7 erwartet.

Zum Hintergrund: Evidenzbasierte Medizin verspricht heute höchsten Standard in der Gesundheitsversorgung. Sie fordert Behandlung auf Basis empirisch nachgewiesenen Nutzens. Entsprechende klinische Forschung bildet die Grundlage – auch beim Prostatakarzinom.

„Die Präferenzbasierte randomisierte Studie beim Niedrig-Risiko-Prostatakarzinom ist ein anspruchsvolles Projekt, das eine neue Dimension in der Prostatakrebsforschung eröffnen und damit eine neue Bewertung der vorhandenen Therapieoptionen ermöglichen kann“, sagt DGU-Generalsekretär Prof. Dr. Michael Stöckle. Höchste Vertreter und Institutionen des deutschen Gesundheitswesens unterstützen die Studie mit Nachdruck. Dazu zählen der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, der GKV-Spitzenverband und die Deutsche Krebshilfe e.V., der Gemeinsame Bundesausschuss, das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, die Deutsche Krebsgesellschaft e.V. sowie der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V.. Die DGU begrüßt diese große öffentliche Unterstützung und hofft infolgedessen auf umfängliche Impulse in der klinischen Forschung in Deutschland.

Als federführende medizinische Fachgesellschaften werden DGU und DEGRO (Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie e.V.) im Schulterschluss alle notwendigen Anstrengungen für ein Gelingen der Studie gemeinsam verfolgen, so DGU-Generalsekretär Prof. Stöckle.

Weitere Informationen:

DGU-Kongress-Pressestelle
Bettina-Cathrin Wahlers
Sabine Martina Glimm
Stremelkamp 17
21149 Hamburg

Tel: 040 – 79 14 05 60
Fax: 040 – 79 14 00 27
Mobil: 0170 – 48 27 28 7
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Krebszeitung

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  • Immunzellen (T-Zellen) im Bauchspeicheldrüsenkrebs, die ihre Entzündungsstoffe (Zytokine) über den alternativen p38-Signalweg bilden und dadurch das Tumorwachstum fördern. Pathologisches Institut, Universitätsklinikum Heidelberg
    Bauchspeicheldrüsenkrebs

    Unter Beteiligung von Wissenschaftlern der Leipziger Universität wurde ein Gen gefunden, dessen Veränderung zu einer chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) führen kann. In Zusammenarbeit mit einer internationalen Forschergruppe wurde in einem großen internationalen Patientenkollektiv eine Verbindung zur Krankheitsentstehung hergestellt. Das Gen wurde bei fast 2000 Patienten analysiert, die relativ früh an einer Pankreatitis erkrankten. Zur Gruppe der Untersuchten gehörten fast 1000 Patienten aus Deutschland sowie weitere aus Europa, Indien und Japan. Die Ergebnisse konnten vor kurzem in der renommierten Fachzeitschrift Nature Genetics veröffentlicht werden.

    Die chronische Pankreatitis ist eine relativ seltene Erkrankung, die etwa fünf bis zehn Menschen auf 100.000 Einwohner trifft. Wie Privatdozent Dr. Jonas Rosendahl, Oberarzt an der Uniklinik und Poliklinik für Gastroenterologie und Rheumatologie erläutert, umfasst diese Zahl alle Formen der Erkrankung. „Meistens entsteht sie durch langjährigen Alkoholmissbrauch. Wir haben uns in diesem Projekt aber auf die Pankreatitis konzentriert, die ohne Alkoholkonsum entsteht und deutlich seltener vorkommt.“ Professor Joachim Mössner, Direktor der Klinik und Poliklinik für Gastroenterologie und Rheumatologie, betont die Bedeutung der Forschungsergebnisse: „Es ist für viele Patienten ein Gewinn, wenn sie wissen, warum sie diese Erkrankung getroffen hat. Zugleich bietet sich nunmehr die Möglichkeit an, Patienten auch auf Veränderungen in diesem neuen Pankreatitis-Gen zu untersuchen, um die Krankheitsursache zu erkennen.“

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