Lungenkrebszelle bei der Teilung Quelle: Dr. Felix Bestvater, Deutsches Krebsforschungszentrum
Lungenkrebs

DVD „Lungenkrebs“ hilft Patienten und Angehörigen

28. Juli 2014 Detlef Hoewing 0

Neuer Patienten-Informationsfilm der Deutschen Krebshilfe Bonn (gb) – Obwohl Lungenkrebs die dritthäufigste Krebserkrankung in Deutschland ist, kommt die Diagnose meist unerwartet. Für die rund 55.600 jährlich neu Betroffenen in Deutschland ist sie ein Schock, der das bisherige Leben und zukünftige Planungen auf den Kopf stellt. Um den Patienten und ihren Angehörigen Mut zu machen und ihnen Hoffnung zu geben, hat die Deutsche Krebshilfe in ihrer Reihe „Die blaue DVD“ nun den Patienten-Informationsfilm „Lungenkrebs“ veröffentlicht. Der Film kann ab sofort kostenlos bei der Deutschen Krebshilfe unter der Telefonnummer 02 28/ 7 29 90-0 und unter www.krebshilfe.de angefordert werden. In dem Patienten-Informationsfilm erklären Experten, wie sich Lungenkrebs behandeln lässt und welche Nebenwirkungen dabei auftreten können. Betroffene berichten von ihren Erfahrungen und wie sie ihren Alltag mit der Erkrankung erleben. Sämtliche Informationen zu medizinischen Sachverhalten und Therapiemöglichkeiten werden allgemein verständlich und umfassend vermittelt. Ergänzend zum Hauptfilm enthält diese DVD kurze Bonusfilme – unter anderem zu den Themen Chemotherapie, zusätzliche Heilmethoden, Patienten und Ärzte als Partner, Palliativmedizin sowie Hilfen für Angehörige. Neben dem Patienten-Informationsfilm „Lungenkrebs“ sind DVD-Ratgeber über Brustkrebs, Darmkrebs, Prostatakrebs, Fatigue, Hautkrebs, Palliativmedizin, Hodgkin Lymphom und Krebs bei Kindern verfügbar. Weitere Informationen erhalten Interessierte auch in der Broschüre „Lungenkrebs“ aus der Reihe „Die […mehr lesen]

Kongress - pixabay
Krebskongress 2014

Der 6. Krebsaktionstag in Berlin bietet umfassende Informationen für Betroffene und Angehörige.

19. Februar 2014 Detlef Hoewing 0

Diagnose Krebs: Gut informierte Patienten sind im Vorteil

Berlin, 18. Februar 2014. Rund 490.000 Deutsche erhalten jährlich die Diagnose Krebs, knapp 1,5 Millionen leben derzeit fünf Jahre oder länger mit ihrer Krebserkrankung. Der Krebsaktionstag am 22. Februar in Berlin hat es sich zum Ziel gesetzt, Patienten und ihre Angehörigen umfassend über die Krankheit und den Umgang damit zu informieren. In mehr als 30 Vorträgen und Workshops geben Ärzte, Psychoonkologen und Vertreter von Selbsthilfegruppen einen umfassenden und laienverständlichen Überblick über die neuesten Entwicklungen in der Tumormedizin. Veranstalter sind die Berliner Krebsgesellschaft, die Deutsche Krebsgesellschaft und die Deutsche Krebshilfe.
 
Dank des medizinischen Fortschritts ist Krebs mittlerweile in vielen Fällen heilbar. „Dennoch stellt die Erkrankung Patienten und Angehörige vor große Herausforderungen. Patienten möchten heute aktiv in medizinische Entscheidungen einbezogen werden,  deshalb besteht ein großer Bedarf nach patientengerechten, fundierten Informationen“, sagt Prof. Wolff Schmiegel, Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft. 
 

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Patientin - pixabay
Krebsthemen

Gruppe oder Chat? – Selbsthilfe für Krebspatienten

1. November 2013 Detlef Hoewing 0

Die Diagnose Krebs trifft Betroffene und Angehörige häufig wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Plötzlich werden sie mit Diagnosen konfrontiert, müssen sich Therapien unterziehen und haben in den ersten Wochen eine wahre Flut an Informationen zu verarbeiten. Kehrt nach dem Klinikaufenthalt Ruhe ein, fühlen sich die Betroffenen vielfach allein mit ihren Ängsten und Sorgen. Ein Ausweg aus der Sprachlosigkeit bieten Selbsthilfegruppen oder Foren im Internet.

Berlin, 1. November 2013 – Nach einer Krebsdiagnose muss jeder Betroffene seinen eigenen Weg finden, mit der Situation, den Ängsten und Sorgen um sich selbst und seine Angehörigen, umzugehen. Manche ziehen sich zurück, wollen niemanden sehen, mit niemandem sprechen. Doch die meisten würden sich gerne aussprechen, suchen Rat und Unterstützung, Aufmunterung und Trost. Hilfe und praktische Unterstützung kann in einer solchen Lebenssituation eine Selbsthilfegruppe bieten, in der sich Menschen mit dem gleichen Krankheitsbild austauschen. In einer passenden Gruppe können Patienten beispielsweise Tipps zum Umgang mit Nebenwirkungen oder hilfreiche Hinweise in sozialrechtlichen Fragen erhalten.

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Deutsche Krebshilfe

Krebskranke Frauen – Auch die Angehörigen leiden

8. März 2013 Detlef Hoewing 0

Partner und Familienmitglieder brauchen ebenfalls Unterstützung

Bonn – Am 8. März ist Weltfrauentag. Seit mehr als 100 Jahren prangern Frauen in aller Welt an diesem Tag Missstände an und streiten für ihre Rechte. Die Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V. und die Deutsche Krebshilfe verleihen an diesem Tag den Frauen, die an Krebs erkrankt sind, eine Stimme, denn noch gibt es in der Versorgung der Betroffenen Defizite. Nicht nur das Leben der Betroffenen selbst ändert sich schlagartig, sondern auch das der Familie, Partner und Freunde. Oft wird übersehen: Auch die Angehörigen brauchen Hilfe, um einen Umgang mit den eigenen Ängsten und der veränderten Lebenssituation zu finden.

Nahestehende Angehörige begleiten und unterstützen die erkrankten Frauen meistens in sehr intensiver Weise. „Wir machen in unseren Selbsthilfegruppen häufig die Erfahrung, dass die Partner sehr mitleiden, sich aber hilflos fühlen und vermeiden, über Ihre Probleme zu sprechen. Diese Situation belastet die ganze Familie und natürlich die betroffenen Frauen zusätzlich“, erläutert Karin Meißler, Bundesvorsitzende der Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH). „Die psychische Belastung der Angehörigen wirkt sich massiv auf die Krebserkrankung aus. Das sollte von Seiten der Behandlungsteams unbedingt berücksichtigt werden“, ergänzt Diplompsychologe Dr. Frank Schulz-Kindermann vom Institut für Medizinische Psychologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE).

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Krebskongress 2012

Mehr als 11.000 Teilnehmer beim 30. Deutschen Krebskongress

29. Februar 2012 Detlef Hoewing 0

Berlin. – Mehr als 9.000 Teilnehmer aus Medizin, Pharma und Politik haben in diesem Jahr den Deutschen Krebskongress in Berlin besucht. Das Treffen, das alle zwei Jahre stattfindet, ist der größte onkologische Kongress im deutschen Sprachraum. Am anschließenden Krebsaktionstag nahmen zirka 2.000 Besucher teil – die zahlreichen patientenverständlichen Beratungs- und Informationsangebote für Betroffene, deren Angehörige und Interessierte stießen auf ein reges Interesse.

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Anwendungsbeispiel einer Photodynamischen Therapie mittels Ala und Laserlicht beim Lungenkrebs - Grafik: D.Höwing
Lungenkrebs

Der zweite Atem – Leben mit Lungenkrebs

12. Juni 2008 Detlef Hoewing 0

DVD-Set: Der zweite Atem - Leben mit Lungenkrebs - Quelle:Unter dem Motto „Der zweite Atem – Leben mit Lungenkrebs“ und der dazugehörigen Website www.lungenkrebszentrale.de können sich Patienten und deren Angehörige über medizinische Hintergründe und mögliche Hilfestellungen bei Lungenkrebs informieren. Eine Besonderheit bei Lungenkrebspatienten ist die zumeist kurze Lebensspanne, die den Patienten bei Diagnosestellung bleibt. Daher finden sich auch kaum krankheitsspezifische Netzwerke von Selbsthilfegruppen, die sich die Interessen von Lungenkrebs Betroffenen zur Aufgabe gemacht hätten.

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