Medikamente gegen ED - Bild: Detlef Höwing
Krebsthemen

Patientenfilm erleichtert Arzt-Gespräch

18. Juli 2013 Detlef Hoewing 0

Nicht Preissturz nur Aufklärung mindert Scham

Medikamente gegen ED - Bild: Detlef HöwingViagra steht als Synonym für „Potenzpillen“ – zu einem bisher relativ hohen Preis: Eine einzige blaue Pille zur erfolgreichen Umsetzung der schönsten Nebensache der Welt kostete Mann jedes Mal etwa zehn Euro. Nun lief der Patentschutz für den Viagra-Wirkstoff Sildenafil des Pharmakonzern Pfizer aus und Generika-Hersteller stehen Schlange um die Zulassung. Und Pfizer selber mischt fleißig mit, bietet Viagra als Generika unter dem Namen Sildenafil Pfizer an für nur noch ein Viertel des bisherigen Preises.

Doch was hilft der Preissturz gegen das Schamgefühl? Denn auch die Generika sind rezeptpflichtig. Aber Männer suchen meist erst einen Arzt auf, wenn ihr Leidensdruck schon massiv und somit größer als ihre Scham ist. So erlebte die blaue Pille eine besondere Karriere: Sie gilt als das weltweit am häufigsten gefälschte Medikament. Der Wunsch nach anonymer Bestellung lässt Web- und Mail-Angebote sprießen, die Suchmaschine Google zeigt ungefähr 17 Mio Ergebnisse für „viagra online bestellen ohne rezept“.

 

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