Zellen aus einem B-Zell-Tumor. Foto: Arbeitsgruppe Reth/Universität Freiburg
Leukämie

Genetischer Faktor bei Chronischer B-Zell-Leukämie isoliert

26. Mai 2008 Detlef Hoewing 0

Leukämiezelle mit einem intakten und einem gebrochenen BRWD3-Gen (drei rote Fluoreszenzsignale) - Quelle: Dr. Claudia Kalla und DKFZDie Therapie der B-Zell-chronisch-lymphatischen Leukämie ist schwierig und der Erfolg stark von genetischen Veränderungen in den Tumorzellen abhängig. Auf der Suche nach neuen genetischen Faktoren, die die Entwicklung dieser Leukämie beeinflussen und Ansatzpunkte für neue Therapieansätze bieten, isolierte das Forschungsteam um Prof. Peter Lichter vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg das neue Gen BRWD3. Sie wiesen nach, dass BRWD3 in den Leukämiezellen weniger aktiv ist als in normalen Lymphozyten. In einem von der Wilhelm- Sander-Stiftung geförderten Projekt versuchen die Forscher nun, die Funktion von BRWD3 zu identifizieren und zu klären, inwiefern sich eine Inaktivierung auf das Wachstum der Leukämiezellen auswirkt.

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