Prof. Dr. med. Klaus-Peter Jünemann - Quelle: Wahlers-PR
DGU-Kongress 2010

Inkontinenz und Beckenbodenrekonstruktion der Frau

24. September 2010 Detlef Hoewing 0

Prof. Dr. med. Klaus-Peter Jünemann - Quelle: Wahlers-PRVoraussetzungen für den Erhalt der Kontinenz bei Mann und Frau ist die anatomisch korrekte Verankerung der Harnröhre im Beckenboden durch den bindegewebigen Bandapparat und die dadurch garantierte urethrale (intrinsische) und externe Harnröhrensphinkterfunktion. Ist eines dieser beiden Elemente geschädigt oder in seiner Wirkweise/anatomischen Lage beeinträchtigt, so resultiert Harninkontinenz. Insbesondere bei der Frau ist das Zusammenspiel von Sphinkterfunktion und anatomischer Position von Harnröhre und Blase untrennbar und muss als funktionelle Einheit betrachtet werden.

Urologen setzen auf neue Therapieansätze

Viel zu lange haben medizinische Fachgesellschaften wie Urologen oder Gynäkologen diese Grundregel des weiblichen Kontinenzmechanismus missachtet und in ihren diagnostischen sowie sich daraus ergebenden therapeutischen Konsequenzen missachtet.

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