Herstellung eines Gewebeschnittes - Foto: S. Willax/TU München
Brustkrebs

Diagnosemethode erweitert Behandlungsmöglichkeiten bei Brustkrebs

5. November 2012 Detlef Hoewing 0

Herstellung eines Gewebeschnittes - Foto: S. Willax/TU MünchenMit einer Immuntherapie können Patientinnen erfolgreich gegen Brustkrebs behandelt werden. Dafür verwendet man Antikörper, die sich an Oberflächenmoleküle des Tumors heften und das Tumorwachstum blockieren. Eines dieser Immun-Medikamente richtet sich gegen das Protein HER2, das allerdings nicht bei allen Varianten des Tumors vorkommt. Wissenschaftler haben ein neues, sensibles Diagnoseverfahren entwickelt, mit dem mehr Patientinnen von der Therapie profitieren könnten: Der Test spürt auch Krebszellen auf, die scheinbar HER2-frei sind, das Molekül aber trotzdem tragen.

HER2 kommt auf vielen Körperzellen vor. Das Molekül gehört zu den Rezeptoren für Wachstumshormone, die der Zelle das Signal zur Zellteilung geben. So vermehren sich auch Tumorzellen – mit dem Unterschied, dass sie wesentlich mehr HER2-Moleküle tragen und die Zellen unkontrolliert wachsen. Da nicht alle Brustkrebszellen HER2-positiv sind, untersuchen Pathologen vor einer Immuntherapie Proben des Tumorgewebes. Allerdings führen diese Tests nicht immer zum richtigen Ergebnis, wie Wissenschaftler der Technischen Universität München und der George Mason University in den USA zeigen konnten.

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Kongress - pixabay
Kongresse

Europas größter Krebskongress

12. September 2009 Detlef Hoewing 0

Im Rahmen von ECCO 15-ESMO 34 informieren ausgewiesene Experten über den aktuellen Stand der Krebsmedizin sowie über zukünftige Behandlungsmöglichkeiten in Deutschland und Europa. Dazu findet eine deutsch-sprachige Pressekonferenz statt und zwar am: Montag, 21.September 2009, 11 bis 12 Uhr Im ICC Berlin, Raum 42 (Ebene 1.5)

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