Weisser Hautkrebs - Quelle: Universitäts-Hautklinik Tübingen
Hautkrebs

Weißer Hautkrebs offiziell als Berufskrankheit anerkannt

7. Mai 2015 Detlef Hoewing 0

Die Berufskrankheiten-Verordnung ist zum 1. Januar 2015 um den weißen Hautkrebs ergänzt worden. Arbeitskleidung mit UV-Schutz stellt einen effektiven Schutz gegen den Hautkrebs durch Sonneneinstrahlung dar. Zum 1. Januar 2015 wurden bestimmte Formen des so genannten weißen Hautkrebses, die durch Sonneneinstrahlung verursacht werden, auf Empfehlung des wissenschaftlichen Beirats „Berufskrankheiten“ beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales in die Berufskrankheiten-Verordnung aufgenommen. Dazu gehören das Plattenepithelkarzinom oder dessen Vorstufen (multiple aktinische Keratosen). Vor allem Personen, die häufig im Freien arbeiten, haben ein deutlich höheres Risiko am weißen Hautkrebs zu erkranken als Personen anderer Berufsgruppen. Zu diesem gefährdeten Personenkreis gehören nicht nur Außenbeschäftigte wie zum Beispiel Bademeister, Bauarbeiter oder Gärtner, sondern auch Berufsgruppen mit wechselndem Tätigkeitsfeld (Außen- und Innen) wie Sportlehrer, Kindergärtner und Fensterputzer. Internationale Untersuchungen von Knutschke zeigen, dass bei diesen Personen die UV-Belastung 2-3 mal höher ist als bei Personen, die in Innenräumen arbeiten. Diese neue Regelung stellt für die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen eine große Herausforderung dar, da es kaum möglich ist festzustellen, ob die Erkrankung in der Freizeit oder bei der Berufsausübung erfolgte. Auch der Druck auf die Arbeitgeber Präventivmaßnahmen zu ergreifen, ist zum 1. Januar 2015 erhöht worden. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) empfiehlt zum Schutz der gefährdeten Berufsgruppen wirksame […mehr lesen]

Weisser Hautkrebs - Quelle: Universitäts-Hautklinik Tübingen
Hautkrebs

Heller Hautkrebs soll als Berufskrankheit anerkannt werden

5. November 2014 Detlef Hoewing 0

Beim hellen Hautkrebs handelt es sich um die häufigste Krebserkrankung der Haut in Deutschland / Experten vom Hauttumorzentrum am UKJ helfen Erkrankten Ab Januar 2015 soll Hautkrebs in Deutschland als Berufskrankheit anerkannt werden. „Beim hellen Hautkrebs handelt es sich um die häufigste Krebserkrankung der Haut in Deutschland“, so Prof. Dr. Peter Elsner, Leiter des Hauttumorzentrums am Universitätstumorzentrum Jena und Direktor der Klinik für Hautkrankheiten am Uniklinikum Jena (UKJ). Besonders gefährdet sind die rund 2,5 bis 3 Millionen Menschen, die regelmäßig im Freien arbeiten – wie Landwirte, Gärtner und Bauarbeiter. Wissenschaftliche Studien hätten gezeigt, dass sich das Hautkrebsrisiko für diejenigen verdoppelt, die berufsbedingt um bis zu 40 Prozent stärker der Sonne ausgesetzt sind als die übrige Bevölkerung, so Prof. Elsner. Daher hat der Ärztliche Sachverständigenbeirat 2013 beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales empfohlen, den hellen Hautkrebs als Berufskrankheit anzuerkennen. Bedingung für die Aufnahme in die Liste der Berufskrankheiten ist neben dem wissenschaftlichen Nachweis die Zustimmung der Politik, die hierbei als sicher gilt. „Beschäftigte im Außenbereich – auch wenn sie bereits in Rente sind – die an einem hellen Hautkrebs erkranken, sollten ihren Hautarzt aufsuchen und um eine Meldung an die zuständige Berufsgenossenschaft bitten“, rät Prof. Elsner. Wird der Hautkrebs als Berufskrankheit […mehr lesen]