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Krebsthemen

Patientenverfügung: Kein Fall für einsame Beschlüsse

5. September 2009 Detlef Hoewing 0

Informationsangebote zu Patientenverfügungen gibt es zuhauf. Doch die UPD warnt: Für die Patienten wird es zunehmend schwierig, im Beratungsdschungel unabhängige und kompetente Partner zu finden.

Viele Menschen nehmen das neue Gesetz zur Patientenverfügung zum Anlass, selbst ein schriftliches Papier zu verfassen. Dieses soll für den Fall ihrer Entscheidungsunfähigkeit im Voraus festlegen, ob und wie sie in bestimmten Situationen ärztlich behandelt werden möchten.

Doch im Vorfeld ist es ratsam gut zu überlegen, was einem bei Krankheit, Leiden und Tod wichtig ist. Für viele Menschen – und gerade für die ältere Generation –  tun sich hierbei erhebliche Schwierigkeiten auf. Ethische, medizinische und rechtliche Fragen müssen geklärt und geregelt werden.

Dabei mangelt es nicht an Fülle von Informationen oder Anbietern. Eine große Zahl von Verbänden bietet kostenlose Beratung an. Informationen und Textbausteine gibt es auch bei Verbraucherzentralen, Patientenorganisationen, Kirchen und dem Justizministerium. Rechtsanwälte oder Notare zum Beispiel bieten meist Rat und Hilfe gegen Entgelt. Der Virchow-Bund hat den Ärzten empfohlen, die Beratung zur Patientenverfügung mit bis zu 235,95 Euro zu berechnen.

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