Graphik 3: Die radioaktiven Mikrokügelchen geben ihre Strahlung ab und zerstören den Tumor von innen heraus. - Quelle: Expertengruppe Selektive Interne Radiotherapie 2012
Darmkrebs

Mastdarmkrebs schon vor der Operation bestrahlen

8. Juni 2009 Detlef Hoewing 0

Berlin – Werden Patienten mit fortgeschrittenem Mastdarmkrebs vor der Operation bestrahlt, so verringert sich die Wahrscheinlichkeit, dass der Tumor nach einigen Jahren zurückkehrt. Dies gilt auch – und sogar in besonderem Maße – bei einer optimalen Operation. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) anlässlich einer kürzlich in der Fachzeitschrift „The Lancet“ veröffentlichten Studie hin. Nach Ansicht der Fachgesellschaft sollte die Strahlentherapie deshalb ein fester Bestandteil der Behandlung aller Betroffenen sein.

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Strahlentherapie eines Patienten in der Charité Berlin
Radiologie

Krebs hochpräzise bestrahlen

29. Mai 2009 Detlef Hoewing 0

Bremen – Der Strahlentherapie kommt eine zentrale Stellung bei der Behandlung von Krebserkrankungen zu: So werden nach Angaben der Deutschen Krebsgesellschaft etwa 60 Prozent aller Tumorpatienten bestrahlt. An mehr als einem Drittel aller Heilungen ist die Strahlentherapie beteiligt. Wann und wie radioonkologische Therapien zum Einsatz kommen sollten, diskutieren Ärzte und Wissenschaftler im Rahmen der 15. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO). Der Kongress findet vom 11. bis zum 14. Juni unter dem Motto „Radioonkologie 2009 – innovativ und interaktiv in Versorgung und Wissenschaft“ im Messe- und Congress-Centrum Bremen statt. Erwartet werden mehr als 2 000 Teilnehmer. Schwerpunkte sind die radioonkologische Behandlung des alten Menschen, neue strahlenbiologische Erkenntnisse – insbesondere auf dem Gebiet der zielgerichteten Therapie – sowie Weiterentwicklungen in der Gerätetechnik und die Förderung des radioonkologischen Nachwuchses.

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Strahlentherapie - Quelle: Deutsche Krebshilfe
Radiologie

Tumore präziser, schneller und schonender bestrahlen

11. Januar 2009 Detlef Hoewing 0

Berlin – Technische Neuerungen erlauben es Strahlentherapeuten künftig, die hochpräzise Rotationstherapie auch an herkömmlichen Bestrahlungsgeräten durchzuführen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) anlässlich der Zulassung der neuen Technik in Deutschland hin. Bislang war diese Form der Bestrahlung nur an speziellen Geräten und wenigen deutschen Zentren möglich. Bei der Rotationstherapie dreht sich der Strahlenkopf permanent um den Patienten: Die Strahlen erreichen den Tumor punktgenau. Damit lässt sich die Effektivität der Strahlentherapie weiter steigern und die Behandlungszeit zum Teil deutlich verringern.

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Graphik 3: Die radioaktiven Mikrokügelchen geben ihre Strahlung ab und zerstören den Tumor von innen heraus. - Quelle: Expertengruppe Selektive Interne Radiotherapie 2012
Prostatakrebs

Prostatakrebs zunehmend bestrahlen

25. Juni 2008 Detlef Hoewing 0

Berlin, Juni 2008 – Das Prostatakarzinom ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung des Mannes. Nach Angaben des Robert-Koch-Institutes diagnostizieren Ärzte jährlich fast 50 000 Neuerkrankungen. Noch vor wenigen Jahren galt es als einzige erfolgversprechende Ersttherapie, die Vorsteherdrüse zu entfernen. Heute steht zunehmend die Strahlentherapie als Alternative – vor allem bei älteren Patienten – zur Verfügung. Darauf weisen Ergebnisse, die auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) vorgestellt wurden, hin. So kann bei Patienten in Frühstadien und mit guten Prognosefaktoren bei bis zu 90 Prozent der Tumor mit einer hochdosierten Strahlentherapie dauerhaft kontrolliert werden. Für den vermehrten Einsatz der Strahlentherapie sprechen nicht nur die guten Erfolgsaussichten, sondern auch die geringere Rate an Komplikationen und Nebenwirkungen. Impotenz und Inkontinenz – häufige Folgen einer Operation – bleiben so vielen Patienten erspart.

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