Hodgkin/Reed-Sternberg (HRS)-Zellen - Quelle: nature com
Deutsche Krebshilfe

Neue Broschüre zum Hodgkin Lymphom

3. April 2014 Detlef Hoewing 0

Patientenleitlinie informiert in allgemeinverständlicher Sprache Bonn (be) – Betroffene, die an einem Hodgkin Lymphom erkrankt sind, haben viele Fragen. Häufig ist es für sie jedoch schwer, die Fachsprache der Ärzte zu verstehen. Ausführliche Informationen in allgemeinverständlicher Form enthält die neue Patientenleitlinie „Hodgkin Lymphom“. Sie wurde von zahlreichen Experten und Betroffenen gemeinsam entwickelt und auf die Informationsbedürfnisse von Patienten abgestimmt. Die Broschüre ist bei der Deutschen Krebshilfe kostenlos erhältlich und steht im Internet auf www.krebshilfe.de als Download zur Verfügung. „Welche Therapie ist für mich die richtige?“ „Wie wird sich die Behandlung auf meinen Alltag auswirken?“ „Werde ich nach der Therapie noch Kinder bekommen oder zeugen können?“ „Bin ich bei meinem Arzt auch wirklich gut aufgehoben?“ Diese Fragen stellt sich jeder, bei dem ein Hodgkin Lymphom, früher auch Morbus Hodgkin genannt, diagnostiziert wurde. Antworten auf diese Fragen finden Betroffene in der neu erschienen Patientenleitlinie „Hodgkin Lymphom – Ein Ratgeber für Patientinnen und Patienten“, die die Deutsche Krebshilfe, die Deutsche Krebsgesellschaft und die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) herausgeben. Die neue Patientenleitlinie informiert über aktuelle medizinische Erkenntnisse und unterstützt Betroffene dabei, ihren Ärzten die richtigen Fragen zu stellen. Auf dieser Basis können an Krebs erkrankte Menschen kompetent und selbstbewusst ihren individuellen Weg […mehr lesen]

Kongress - pixabay
Krebskongress 2014

Der 6. Krebsaktionstag in Berlin bietet umfassende Informationen für Betroffene und Angehörige.

19. Februar 2014 Detlef Hoewing 0

Diagnose Krebs: Gut informierte Patienten sind im Vorteil

Berlin, 18. Februar 2014. Rund 490.000 Deutsche erhalten jährlich die Diagnose Krebs, knapp 1,5 Millionen leben derzeit fünf Jahre oder länger mit ihrer Krebserkrankung. Der Krebsaktionstag am 22. Februar in Berlin hat es sich zum Ziel gesetzt, Patienten und ihre Angehörigen umfassend über die Krankheit und den Umgang damit zu informieren. In mehr als 30 Vorträgen und Workshops geben Ärzte, Psychoonkologen und Vertreter von Selbsthilfegruppen einen umfassenden und laienverständlichen Überblick über die neuesten Entwicklungen in der Tumormedizin. Veranstalter sind die Berliner Krebsgesellschaft, die Deutsche Krebsgesellschaft und die Deutsche Krebshilfe.
 
Dank des medizinischen Fortschritts ist Krebs mittlerweile in vielen Fällen heilbar. „Dennoch stellt die Erkrankung Patienten und Angehörige vor große Herausforderungen. Patienten möchten heute aktiv in medizinische Entscheidungen einbezogen werden,  deshalb besteht ein großer Bedarf nach patientengerechten, fundierten Informationen“, sagt Prof. Wolff Schmiegel, Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft. 
 

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Patientin - pixabay
Krebsthemen

Gruppe oder Chat? – Selbsthilfe für Krebspatienten

1. November 2013 Detlef Hoewing 0

Die Diagnose Krebs trifft Betroffene und Angehörige häufig wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Plötzlich werden sie mit Diagnosen konfrontiert, müssen sich Therapien unterziehen und haben in den ersten Wochen eine wahre Flut an Informationen zu verarbeiten. Kehrt nach dem Klinikaufenthalt Ruhe ein, fühlen sich die Betroffenen vielfach allein mit ihren Ängsten und Sorgen. Ein Ausweg aus der Sprachlosigkeit bieten Selbsthilfegruppen oder Foren im Internet.

Berlin, 1. November 2013 – Nach einer Krebsdiagnose muss jeder Betroffene seinen eigenen Weg finden, mit der Situation, den Ängsten und Sorgen um sich selbst und seine Angehörigen, umzugehen. Manche ziehen sich zurück, wollen niemanden sehen, mit niemandem sprechen. Doch die meisten würden sich gerne aussprechen, suchen Rat und Unterstützung, Aufmunterung und Trost. Hilfe und praktische Unterstützung kann in einer solchen Lebenssituation eine Selbsthilfegruppe bieten, in der sich Menschen mit dem gleichen Krankheitsbild austauschen. In einer passenden Gruppe können Patienten beispielsweise Tipps zum Umgang mit Nebenwirkungen oder hilfreiche Hinweise in sozialrechtlichen Fragen erhalten.

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Grafik: Sphinkter Implantat (mit Reservoir und Schließmanschette) und dem Charger
DGU-Kongress 2012

Tabus brechen – Inkontinenz und Impotenz erfolgreich behandeln!

18. September 2012 Detlef Hoewing 0

Urologen-Kongress: Patientenforum im Leipziger Neuen Rathaus

Viele Betroffene schweigen aus Scham und lassen sich nicht behandeln: Obwohl rund acht Millionen Deutsche unter einer Blasenschwäche leiden und etwa 20 Prozent der Männer Probleme mit der Potenz haben, zählen Harninkontinenz und Impotenz zu den letzten Tabus in unserer Gesellschaft.

Doch Schweigen bedeutet unnötiges Leiden, denn Besserung oder Heilung sind fast immer möglich. Über aktuelle Behandlungsmethoden beider Erkrankungen informieren namhafte Experten der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) auf einem Patientenforum am 27. September 2012 von 18.30 bis 20.45 Uhr im Sitzungssaal des Neuen Rathauses der Stadt Leipzig. In der anschließenden Diskussionsrunde stellen sich die Referenten den Fragen der Besucher. Die Moderation hat Peter Escher vom Mitteldeutschen Rundfunk. Die Teilnahme an der öffentlichen Veranstaltung im Rahmen des 64. DGU- Kongresses ist kostenfrei und ohne Voranmeldung für Betroffene, Angehörige und Interessierte möglich.

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Kongress - pixabay
Krebskongress 2012

Mehr als 11.000 Teilnehmer beim 30. Deutschen Krebskongress

29. Februar 2012 Detlef Hoewing 0

Berlin. – Mehr als 9.000 Teilnehmer aus Medizin, Pharma und Politik haben in diesem Jahr den Deutschen Krebskongress in Berlin besucht. Das Treffen, das alle zwei Jahre stattfindet, ist der größte onkologische Kongress im deutschen Sprachraum. Am anschließenden Krebsaktionstag nahmen zirka 2.000 Besucher teil – die zahlreichen patientenverständlichen Beratungs- und Informationsangebote für Betroffene, deren Angehörige und Interessierte stießen auf ein reges Interesse.

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Patientin - pixabay
Gesundheitspolitik

Menschenwürdiger Abschied statt Sterbehilfe als Geschäft

11. Juli 2008 Detlef Hoewing 0

Menschenwürdiger Abschied statt Sterbehilfe als Geschäft

Wunstorf im Juli 2008. Nicht nur Politiker führen derzeit hitzige Diskussionen über aktive Sterbehilfe. Mögliche Gesetzesverschärfungen stellen vor allem Betroffene vor ethische Fragen: Ist Tötung auf Verlangen human, wenn dabei Gewinnmaximierung im Vordergrund steht? Wie sehen medizinische Alternativen aus? Kompetente Aufklärung hilft entscheidend, um eine bessere Versorgung im letzten Lebensabschnitt zu ermöglichen.

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Von links: Prof. Bamberg, Friedrich Carl Janssen, Gerd Nettekoven
Deutsche Krebshilfe

Allianz für Tumor-Zentren

20. Februar 2008 Detlef Hoewing 0

Von links: Prof. Bamberg, Friedrich Carl Janssen, Gerd Nettekoven(Berlin) Das Motto der Deutschen Krebshilfe – für die immer der Krebs-Patient im Fokus ihrer Arbeit steht— lautet „Helfen. Forschen. Informieren,“. Damit ist klar umrissen, aufweichen Feldern unse­re Organisation aktiv ist: unmittelbare Hilfe für Betroffene, Förderung der Krebsforschung, Infor­mation und Aufklärung der Bevölkerung. Unser permanentes Ziel ist die Verbesserung der Ver­sorgung krebskranker Menschen, und zwar auf allen Ebenen – der Diagnostik, der Therapie, der psychosozialen Betreuung. Als einen der wichtigsten Arbeitsschwerpunkte in den nächsten Jahren sehen wir die Etablierung optimaler Versorgungsstrukturen und -prozesse. Wir sind sicher, dass wir damit die onkologische Versorgung in Deutschland weiter nach vorne bringen und gewährleis­ten können, dass Krebs-Patienten bundesweit bestmöglich behandelt werden.

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