Brustkrebsrisiko - © dkfz.de
Studien

Neue Risikofaktoren für Brust- und Eierstockkrebs entdeckt

28. März 2013 Detlef Hoewing 0

In einer bisher einzigartigen konzertierten Aktion haben Krebsforscher aus der Frauenklinik des Universitätsklinikums Erlangen der Friedrich- Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) zusammen mit Wissenschaftlern aus mehr als 70 Institutionen weltweit insgesamt 49 neue genetische Risikofaktoren für Brustkrebs und acht neue genetische Risikofaktoren für Eierstockkrebs identifiziert.

Die Wissenschaftler verglichen hierzu das Vorkommen von mehr als 200.000 Erbgutvarianten bei mehr als 45.000 Brustkrebs-, über 9.000 Eierstockkrebspatientinnen und mehr als 60.000 gesunden Frauen. Die neu entdeckten Risikofaktoren sind über das ganze Erbgut verteilt, in der deutschen Bevölkerung weitverbreitet und vermitteln jeweils Risikoänderungen zwischen 3 und 30 Prozent. Mit dieser Studie wurde die Zahl bekannter genetischer Faktoren für diese beiden häufigen gynäkologischen Tumorerkrankungen mehr als verdoppelt.

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Pressekonferenz der Deutschen Krebshilfe beim DKK2012
Deutsche Krebshilfe

Krebsinformation hat eine Nummer: 0800 – 420 30 40

21. August 2009 Detlef Hoewing 0

Berlin (ct) – Bisher gab es in Deutschland keine einheitliche Anlaufstelle für die Bevölkerung bei Fragen zum Thema Krebs. Dies wird sich mit der Allianz zwischen dem Krebsinformationsdienst (KID) am Deutschen Krebsforschungszentrum und der Deutschen Krebshilfe ändern. Ab Herbst werden die bisher getrennten Informationsangebote zusammengeführt und in ein gemeinsames qualitätsgeprüftes Informationsangebot überführt. Dazu gehört auch die bundesweite kostenlose Rufnummer 0800 – 420 30 40, unter der sich Ratsuchende zu allen Fragen rund um das Thema Krebs informieren können. Die Krebsinformation wird damit in Deutschland gestärkt und künftig von vier starken Partnern gemeinsam getragen: dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG), der Deutschen Krebshilfe und dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ).

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Das Deutsche Krebsforschungszentrum - dkfz - in Heidelberg
dkfz

Neurotransmitter soll Krebsrisiko senken

19. August 2008 Detlef Hoewing 0

Japanische Wissenschaftler bestätigen, dass eine erhöhte Dopaminkonzentration das Tumorwachstum bei Mäusen hemmt. Dies erklärt die Beobachtungen, dass Schizophreniepatienten seltener an Krebs erkranken als die übrige Bevölkerung. Ein weiterer Beitrag der neuen Ausgabe des International Journal of Cancer beschreibt die Wechselwirkung eines Tumorsuppressors mit Proteinen, die am Umbau des Zellskeletts beteiligt sind. Die neue Ausgabe des IJC erscheint am 01.08.2008.

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v.links n.rechts: Bernd Schmidt, Friedrich Carl Janssen, Prof. Dr. Otmar D. Wiestler, Gerd Nettekoven - Foto: D.Höwing
Deutsche Krebshilfe

Jahresbilanz 2007 der Deutschen Krebshilfe

3. Juli 2008 Detlef Hoewing 0

Berlin – Die Deutsche Krebshilfe hat für ihre Arbeit im Jahr 2007 erstmals mehr als 100 Millionen Euro aus der Bevölkerung erhalten. Mit den ihr anvertrauten Spenden förderte sie 172 neue, richtungweisende Projekte. „Wir tragen dazu bei, die Ver­sorgung krebskranker Menschen in Deutschland zu verbessern und die Krebsforschung voran zu bringen“, sagte Friedrich Carl Janssen, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe, heute, am 3. Juli 2008, bei der Jahres-Pressekonferenz in Berlin. „Unsere Aktivitäten und Erfolge sind jedoch nur möglich durch die hohe Spendenbereitschaft der Bevölkerung“, so Janssen. Er dankte den Bürgern für das Vertrauen, das sie in die Arbeit der Deutschen Krebshilfe setzen und versicherte: „Ein verantwortungsbewusster Umgang mit den Spenden und die entsprechende Transparenz sind für uns selbstverständlich“.

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Strahlentherapie - Quelle: Deutsche Krebshilfe
Deutsche Krebshilfe

Krebsmedizin in Deutschland weiter verbessern

30. Juni 2006 Detlef Hoewing 0

Berlin (ct) – Die Deutsche Krebshilfe hat für ihre Arbeit im Jahr 2005 insgesamt 83,3 Millionen Euro aus der Bevölkerung erhalten. Mit den ihr anvertrauten Spenden förderte sie 216 neue, richtungweisende Projekte. „Wir haben die Krebsforschung weiter voran gebracht, sind Defizite in der Patientenversorgung angegangen und haben somit maßgeblich dazu beigetragen, die Versorgung krebskranker Menschen in Deutschland weiter zu verbessern“, sagte Professor Dr. Dagmar Schipanski, Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, heute, am 29. Juni 2006, bei der Jahres-Pressekonferenz in Berlin. Sie dankte den Bürgern für das Vertrauen, das sie in die Arbeit der Deutschen Krebshilfe setzen: „Unsere Aktivitäten und Erfolge sind nur möglich durch die anhaltende Unterstützung aus der Bevölkerung“, so Schipanski.

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