Links: Intakter Zellkern, rechts: Zerfall des Zellkerns unter radioaktiver Bestrahlung - Bild: UK Ulm
Brustkrebs

Brustkrebs: Neue Techniken ermöglichen kürzere Bestrahlungszeiten

7. Mai 2013 Detlef Hoewing 0

Berlin – Nach Brustkrebsoperationen ist fast immer eine Strahlentherapie erforderlich, um ein erneutes Tumorwachstum in der Brust zu verhindern. Die Strahlenbehandlung wird werktäglich ambulant durchgeführt und dauerte bisher immer etwa bis zu acht Wochen. Neue technische Verfahren erlauben jetzt eine Verkürzung der Behandlungszeit auf etwa vier bis fünf Wochen. Die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) betont, dass diese Verfahren sicher sind und allgemein empfohlen werden können.

Eine Strahlentherapie nach Brustkrebsoperationen dauert bisher etwa sieben bis acht Wochen. Man bestrahlt zunächst immer die ganze Brust – etwa 25 bis 28 Mal. „Diese Fraktionierung, also die Aufteilung der Bestrahlung, ist notwendig, um dauerhafte Strahlenreaktionen im normalen Gewebe zu minimieren“, erläutert DEGRO-Präsident Professor Dr. med. Jürgen Dunst, Direktor der Klinik für Strahlentherapie an der Universität Lübeck.

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