Kongress - pixabay
Krebskongress 2014

Art und Bedeutung intelligenter Konzepte in der Onkologie für Forschung und Versorgung.

19. Februar 2014 Detlef Hoewing 0

Die Rolle des Deutschen Krebskongresses Interdisziplinarität: Der Deutsche Krebskongress (DKK) ist der größte deutschsprachige Kongress, der alle Fachdisziplinen vereint, die an der Behandlung und Erforschung von Krebserkrankungen beteiligt sind. Die immer komplexere Behandlung erfordert eine zunehmend intensivere Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Fachdisziplinen allein schon in der täglichen Behandlung. Um neue Konzepte der Behandlung für die Zukunft zu erarbeiten, ist dies somit eine Grundvoraussetzung. Noch arbeiten die Fachdisziplinen aus historischen Gründen häufig zu wenig verzahnt. Durch den DKK wollen wir einen wichtigen Beitrag leisten, um dies zu ändern. Innovation: Um die neuen Behandlungskonzepte intelligent umzusetzen, brauchen wir Innovationen aus der Grundlagenwissenschaft, der klinischen Wissenschaft, aber auch Innovationen im Bereich der Strukturbildung und Wissenschaftsförderung. In Deutschland haben wir in vielen Bereichen der Onkologie in einzelnen Aspekten eine gute Grundlage, um die Behandlung von Patienten mit Tumoren entscheidend zu verbessern. Die Sicherung dieser Innovationen und die ausreichende Unterstützung der notwendigen translationalen und klinischen Forschung sowie der Versorgungsforschung sind große Herausforderungen. Das ist aber der einzige Weg, um neue Prinzipien in die Onkologie einführen zu können. Individualisierung: Die Therapie in der Onkologie wird immer individualisierter, da zunehmend die entscheidenden und für den Tumor relevanten zellulären Mechanismen verstanden werden. Eine immer feinere Diagnostik des Tumors […mehr lesen]

Moderne Strahlentherapie mittels OnkoRay
Krebskongress 2014

Intelligente Konzepte in der Onkologie (iKon)

28. Oktober 2013 Detlef Hoewing 0

Berlin, 24. Oktober 2013. Vom 19. bis 22. Februar 2014 findet in Berlin der 31. Deutsche Krebskongress (DKK) statt. Unter dem Motto „Intelligente Konzepte in der Onkologie (iKon)“ informieren sich fast 10.000 Experten in der Messe Süd über die jüngsten wissenschaftlichen und gesundheitspolitischen Entwicklungen und diskutieren ihre Aufgaben von heute und morgen. Der größte und wichtigste deutschsprachige Kongress zur Krebsdiagnostik und -therapie wird 2014 erstmals von der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Krebshilfe gemeinsam ausgerichtet. Die gebündelte Kompetenz der beiden Organisationen ermöglicht es, den alle zwei Jahre stattfindenden Kongress thematisch und organisatorisch weiterzuentwickeln. Ein weiteres Novum: Der DKK 2014 wird werbefrei sein und daher weder von der pharmazeutischen Industrie, noch von Medizinprodukteherstellern und -geräteherstellern oder artverwandten Branchen unterstützt.

„Die Onkologie gehört zu den medizinischen Fachgebieten, die sich derzeit am schnellsten und spannendsten entwickeln. Es gibt vielversprechende Erfolge in der Behandlung von Krebs, auch wenn wir das Ziel einer dauerhaften Heilung bei allen Krebserkrankungen noch nicht erreicht haben“, sagt Kongresspräsident Professor Dr. Michael Hallek, Direktor der Klinik I für Innere Medizin an der Universität zu Köln. „Dieses Ziel motiviert zu Innovationsgeist und zur Zusammenarbeit.“ Auf dem DKK 2014 soll es um folgende Fragen gehen: Wie sichern wir Interdisziplinarität? Wie integrieren und finanzieren wir zügig Innovationen? Und wie gehen wir mit der zunehmenden Individualisierung von Therapieentscheidungen nach einer molekular-genetischen Diagnostik um? „All das ist komplex und erfordert intelligente Konzepte in der Onkologie. Ich freue mich auf den großen Sachverstand, mit dem wir im Februar in Berlin fachübergreifend, kompakt, direkt und ergebnisorientiert alle Akteure zusammenzubringen, um Richtungen sowie Ziele in der Krebsmedizin zu diskutieren“, so Prof. Hallek.

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Krebshilfe
Deutsche Krebshilfe

Krebsberatungsstellen: Antworten und Hilfe finden

3. April 2012 Detlef Hoewing 0

Bonn (tl) — Krebs ist eine Diagnose, die Betroffene und ihre Angehörigen oft völlig unerwartet trifft. Viele fühlen sich machtlos, überfordert und wissen nicht, an wen sie sich wenden können. Psychosoziale Krebsberatungsstellen bieten Hilfe. Sie sind eine wichtige Anlaufstelle. Hier können Krebs-Betroffene lernen, mit ihrer Krankheit richtig umzugehen. Die neue Ausgabe des „Magazins der Deutschen Krebshilfe“ stellt die Arbeit einer Krebsberatungsstelle vor.

Wohl fühlen sollen sich Krebs-Betroffene, wenn sie die Räume der Krebsberatungsstelle Münster betreten. Leiterin Gudrun Bruns hat die Zimmer hell und freundlich gehalten, die Büros mit Blumen und Kerzen ausgestattet. Es geht darum, Vertrauen aufzubauen, für die richtige Atmosphäre zu sorgen, um über alle Sorgen sprechen zu können. „Viele  haben Existenzängste, fragen sich, ob sie ihre Arbeitsstelle verlieren, wenn sie länger krank sind, und wissen nicht, auf welche Sozialleistungen sie Anspruch haben“, sagt Bruns. Zusammen mit ihren neun Mitarbeitern berät Bruns, hilft beim Beantragen von Rehabilitationsmaßnahmen und vermittelt bei Bedarf weiter an Psychotherapeuten. „Unser wichtigstes Ziel ist es, die Lebensqualität der Betroffenen und ihrer Angehörigen zu verbessern“, sagt die Leiterin der Krebsberatungsstelle.

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Kongress - pixabay
Krebskongress 2012

Mehr als 11.000 Teilnehmer beim 30. Deutschen Krebskongress

29. Februar 2012 Detlef Hoewing 0

Berlin. – Mehr als 9.000 Teilnehmer aus Medizin, Pharma und Politik haben in diesem Jahr den Deutschen Krebskongress in Berlin besucht. Das Treffen, das alle zwei Jahre stattfindet, ist der größte onkologische Kongress im deutschen Sprachraum. Am anschließenden Krebsaktionstag nahmen zirka 2.000 Besucher teil – die zahlreichen patientenverständlichen Beratungs- und Informationsangebote für Betroffene, deren Angehörige und Interessierte stießen auf ein reges Interesse.

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Der Kongresspräsident: Prof. Dr. med. Dr. h.c. Manfred Kaufmann
Krebskongress 2008

Wissen teilen Chancen nutzen – der 28. Deutsche Krebskongress

25. Februar 2008 Detlef Hoewing 0

Die Deutsche Krebsgesellschaft erwartet über 7.000 Experten zum 28. Deutschen Krebskongress vom 20. bis 23. Februar 2008 in Berlin. Das Motto des größten Deutschen Kongress über Krebserkrankungen, der alle zwei Jahre stattfindet, ist dieses Mal „Wissen teilen – Chancen nutzen“. Auf der Auftaktpressekonferenz wurden heute die Themen vorgestellt und wie die Entwicklung in der Zukunft für die Diagnostik und Therapie von Krebs aussieht. Außerdem wurden die neuesten Daten der Krebsregister in Deutschland vom Robert-Koch-Institut dargelegt.

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Hautlupe
Krebskongress 2008

Thema Haut- und Lungenkrebs

22. Februar 2008 Detlef Hoewing 0

Rekombinante Interferone werden in Deutschland in der Routine der adjuvanten Therapie von Hautkrebspatienten mit einem hohen Metastasierungsrisiko eingesetzt. Durch den fehlenden Wirksamkeitsnachweis der konventionellen Chemotherapie in der adjuvanten Situation sind rekombinante Interferone in den Mittelpunkt allen Interesses gerückt. Die adjuvante Interferontherapie bei Patienten mit Hochrisikomelanom ist in den noch resektablen Tumorstadien angebracht.

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Grafik: Operationsmethode mit TiMesh als Stützgewebe bei der Zystektomie der Frau
Krebskongress 2008

Thema Harnblasenkrebs

21. Februar 2008 Detlef Hoewing 0

Das Harnblasenkarzinom ist nach dem Prostatakarzinom der zweithäufigste urologische Tumor. Entscheidende Risikofaktoren sind das Rauchen und die berufliche Exposition mit aromatischen Aminen. Gefährdete Berufsgruppen sind beispielsweise Farbarbeiter, Metallarbeiter, Maschinisten, Friseure und Reinigungspersonal. Jährlich treten in Deutschland etwa 25.000 Neuerkrankungen auf. Ein Drittel der Betroffenen leidet bereits an einem invasiven Tumor, wenn die Diagnose gestellt wird. Das beeinträchtigt die Heilungschancen erheblich.

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Von Links: Dr. Freerk Baumann, Prof. Dr. med. Jürgen Dunst. Prof. Dr. med Nadia Harbeck
Krebskongress 2008

Neues vom Brustkrebs

20. Februar 2008 Detlef Hoewing 0

Von Links: Dr. Freerk Baumann, Prof. Dr. med. Jürgen Dunst. Prof. Dr. med Nadia Harbeck

In westlichen Industrieländern erkrankt jede 8.-10. Frau im Laufe ihres Lebens an einem Mammakarzinom. Durch Fortschritte bei Früherkennung und medikamentöser Therapie ist diese Erkrankung heute bei über 70 % der Patientinnen im Frühstadium heilbar. Dennoch ist Brustkrebs in der Altersgruppe der Frauen zwischen 35 und 55 Jahren immer noch die häufigste Todesursache. Weiterentwicklungen bei der Systemtherapie wie Aromataseinhibitoren oder zielgerichtete Therapeutika (z.B. Antikörper), die bereits heute für die adjuvante Therapie zur Verfügung stehen, machen jedoch – neben konsequenter Früherkennung – weitere Verbesserungen der Heilungschancen realistisch.

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Von links: Prof. Bamberg, Friedrich Carl Janssen, Gerd Nettekoven
Deutsche Krebshilfe

Allianz für Tumor-Zentren

20. Februar 2008 Detlef Hoewing 0

Von links: Prof. Bamberg, Friedrich Carl Janssen, Gerd Nettekoven(Berlin) Das Motto der Deutschen Krebshilfe – für die immer der Krebs-Patient im Fokus ihrer Arbeit steht— lautet „Helfen. Forschen. Informieren,“. Damit ist klar umrissen, aufweichen Feldern unse­re Organisation aktiv ist: unmittelbare Hilfe für Betroffene, Förderung der Krebsforschung, Infor­mation und Aufklärung der Bevölkerung. Unser permanentes Ziel ist die Verbesserung der Ver­sorgung krebskranker Menschen, und zwar auf allen Ebenen – der Diagnostik, der Therapie, der psychosozialen Betreuung. Als einen der wichtigsten Arbeitsschwerpunkte in den nächsten Jahren sehen wir die Etablierung optimaler Versorgungsstrukturen und -prozesse. Wir sind sicher, dass wir damit die onkologische Versorgung in Deutschland weiter nach vorne bringen und gewährleis­ten können, dass Krebs-Patienten bundesweit bestmöglich behandelt werden.

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Offene Krebskonferenz in Hamburg
Krebskongress 2008

3. Krebsaktionstag in Berlin

19. Februar 2008 Detlef Hoewing 0

Am 24. Februar 2008 ist es soweit, zum Krebsaktionstag, der Publikumsveranstaltung des 28. Deutschen Krebskongresses öffnet das ICC seine Pforten für das interessierte Publikum. Mit Expertenforen und Ständen wird die Berliner Krebsgesellschaft umfassend über die fünf Schwerpunktthemen Brustkrebs, Prostatakrebs, Darmkrebs, Hautkrebs und Lungenkrebs informieren. Das traditionell von der Berliner Krebsgesellschaft veranstaltete „Forum Für Alle“ lädt Ärzte, Krebspatienten und Angehörige zum Dialog ein und gibt einen Überblick über die Höhepunkte des Deutschen Krebskongresses. Wichtige Themen wie Bewertung der Früherkennung, Prävention von Behandlungsfolgen, Nachsorgeintervalle und neue zielgerichtete Therapien sollen vorgestellt und diskutiert werden.

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