Evaluationsergebnisse der Entscheidungshilfe Prostatakrebs
DGU-Kongress 2016

Evaluationsergebnisse der Entscheidungshilfe Prostatakrebs aus den ersten drei Monaten

1. Oktober 2016 Detlef Hoewing 0

Die Therapieentscheidung beim lokalisierten Prostatakarzinom ist besonders anspruchsvoll, da sehr verschiedene Behandlungsoptionen gegeneinander abgewogen werden müssen. Für diese wichtige Indikation mit etwa 60.000 Neudiagnosen pro Jahr ist nun seit dem 01. Juni 2016 die Entscheidungshilfe Prostatakrebs kostenlos online verfügbar. Das Angebot wurde auf Basis der aktuellen deutschen S3-Leitlinie unter dem Dach der PatientenAkademie der Deutschen Urologen entwickelt. Diese Initiative tragen die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. gemeinsam. Die Umsetzung besorgte die Firma ASD Concepts mit freundlicher Unterstützung der Firma Takeda. Für den Urologen ist dabei der gesamte Ablauf analog gestaltet und es sind von ärztlicher Seite keine Eingaben in dem OnlinePortal nötig. Die Entscheidungshilfe Prostatakrebs vermittelt dem Patienten über Videosequenzen mit einem betreuenden Arzt (Schauspieler) die relevanten Informationen zu seiner Erkrankung und möglichen Behandlungsformen. Durch Eingaben des Patienten können klinische Parameter in die Details der angebotenen Information einfließen. Anschließend bewertet der Patient die möglichen Nebenwirkungen sowie die Vorund Nachteile der einzelnen Behandlungsoptionen. Zum Schluss kann der Patient alle Angaben als Zusammenfassung ausdrucken und in das folgende Gespräch zu seinem betreuenden Urologen mitnehmen. Insgesamt überblickt der Patient die Folgen der einzelnen Therapieentscheidungen so besser und kann nach Reflexion seiner eigenen Prioritäten im Gespräch mit […mehr lesen]

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DGU-Kongress 2016

Einladung zur DGU-Pressekonferenz am 29. September 2016 in Leipzig

20. September 2016 Detlef Hoewing 0

68. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. In Sachsens größter Stadt werden in wenigen Tagen über 7000 internationale Fachbesucher zur 68. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) erwartet. Der DGU-Kongress ist die wichtigste Wissenschafts- und Fortbildungs-Plattform der Urologie in Deutschland und weltweit die drittgrößte urologische Fachtagung. Vertreter der Fachpresse und der Publikumsmedien sind herzlich zur Eröffnungs-Pressekonferenz am 29. September 2016, 13.00 bis 14.30 Uhr im Congress Center Leipzig, Raum 11, Ebene 2 eingeladen. DGU-Pressesprecher Prof. Dr. med. Christian Wülfing freut sich, die Medienvertreter im CCL zu begrüßen und wird die Pressekonferenz moderieren. Vor Ort wird zunächst DGU- und Tagungspräsident Prof. Dr. med. Kurt Miller, der den diesjährigen Kongress der Fachgesellschaft unter das Motto „Ökonomie – Medizin – Qualität“ gestellt hat, ebendieses Dilemma beleuchten. Außerdem wird der Direktor der Urologischen Klinik und Poliklinik Charité auf der Pressekonferenz die Verleihung des Medienpreises Urologie 2016 vornehmen. Nachfolgend steht Neues zur Nierenlebendspende auf dem Programm: Erste roboter-assistierte Transplantationen in zwei deutschen Transplantationszentren sorgten jüngst für Aufsehen. Darüber hinaus kann der 2. DGU-Vize-Präsident, Univ.-Prof. Dr. med. Paolo Fornara, als Mitglied der Ständigen Kommission Organtransplantation der Bundesärztekammer Aktuelles zur geplanten Richtlinie zur Lebendspende berichten. Kontrolliertes Abwarten, Totaloperation oder Bestrahlung? Im Schnitt alle neun […mehr lesen]

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DGU-Kongress 2016

68. Urologen-Kongress: „Ökonomie – Medizin – Qualität“

14. April 2016 Detlef Hoewing 0

Unter dem Motto „Ökonomie – Medizin – Qualität“ findet der 68. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) vom 28. September bis 1. Oktober 2016 im Congress Center Leipzig (CCL) statt. Zu der weltweit drittgrößten urologischen Fachtagung unter der Leitung von DGU-Präsident Prof. Dr. Kurt Miller werden rund 7000 internationale Teilnehmer sowie hochrangige Akteure aus dem deutschen Gesundheitswesen erwartet. „Die Medizin braucht dringend Wege aus dem Dilemma zwischen Ökonomie und Qualität, und deshalb freue ich mich sehr, dass wir sowohl den Vorsitzenden des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), Prof. Josef Hecken als auch den Leiter des Instituts für Qualität und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG), Dr. Christof Veit, und Franz Knieps, Vorstand BKK Dachverband e.V., zu einer Round-Table-Diskussion im Eröffnungsforum in Leipzig begrüßen können“, sagt DGU-Präsident Prof. Miller, Direktor der Urologischen Klinik und Poliklinik Charité, Universitätsmedizin Berlin. Zahlreiche Veranstaltungen im Kontext des Kongressmottos vertiefen die Debatte. Dabei geht es um Versorgungsforschung, Evidenz, Ökonomie und Forschung, um Mindestmengen, Zentren, Risikomanagement und Fehlerkultur. Mit insgesamt rund 100 Einzelveranstaltungen deckt die 68. DGU-Jahrestagung praxisrelevante Fortbildung sowie aktuellen Wissenschaftsaustausch in Diagnostik und Therapie auf allen Kerngebieten der Urologie ab. Neuigkeiten werden vor allem in der Uro-Onkologie mit Blick auf die Immuntherapie beim Nieren- und Blasenkrebs und […mehr lesen]

Kongress - pixabay
DGU-Kongress 2015

67. Urologen-Kongress öffnet heute seine Türen im CCH

26. September 2015 Detlef Hoewing 0

Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. erwartet 7000 Besucher in Hamburg Urologen behandeln Frauen, Männer und Kinder; sie versorgen rund ein Viertel aller Krebserkrankungen in Deutschland und große Volksleiden wie Inkontinenz und Harnsteinerkrankungen. Die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) ist weltweit die drittgrößte urologische Fachtagung. Dementsprechend groß ist das Interesse: Rund 7000 internationale Besucher werden von heute bis zum 26. September 2015 auf dem 67. DGU-Kongress im Hamburger Congress Center (CCH) erwartet. Mit dem Kongressmotto „Urologie umfasst mehr.“ will DGU- und Kongresspräsident Prof. Dr. Stephan Roth seine zentrale Botschaft transportieren: „Es ist ein großes Anliegen meiner Präsidentschaft, dass der Urologe und die Urologin in der öffentlichen Wahrnehmung nicht länger auf ‚die Ärzte für den Mann und die Prostata’ reduziert werden.“ Vielmehr behandelten Urologen in Klinik und Praxis Nieren-, Blasen- und Genitalerkrankungen beider Geschlechter und aller Altersgruppen, so der Direktor der Klinik für Urologie und Kinderurologie, Helios Klinikum Wuppertal, weiter. Das wissenschaftliche Programm des 67. DGU-Kongresses spiegelt mit mehr als 100 Veranstaltungen die Vielfalt der Urologie und deckt Fortbildung sowie Wissenschaftsaustausch in allen Bereichen des Fachgebietes ab. Hochrangige internationale Referenten aus der Urologie und anderen medizinischen Fachgebieten werden in der Hansestadt erwartet. Schwerpunkte setzt die Jahrestagung der DGU bei […mehr lesen]

Kongress - pixabay
DGU-Kongress 2014

66. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V.: Die Preisträger im Überblick

10. Oktober 2014 Detlef Hoewing 0

Verdiente Autoritäten der Urologie würdigen und junge Nachwuchs-Mediziner motivieren: Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) vergab auf ihrer 66. Jahrestagung vom 1. bis 4. Oktober 2014 in Düsseldorf traditionsgemäß eine Reihe von Preisen, Auszeichnungen und Ehrungen. Besondere Bedeutung kommt der Maximilian-Nitze-Medaille zu: Sie ist die höchste Auszeichnung, die für herausragende Verdienste um die DGU und das Fachgebiet der Urologie verliehen wird. Der Maximilian Nitze-Preis stellt die höchste wissenschaftliche Auszeichnung dar, die von der DGU für herausragende wissenschaftliche Leistungen in der experimentellen oder klinischen Urologie vergeben wird. Im Rahmen der Förderung hervorragender Nachwuchskräfte schreibt die medizinische Fachgesellschaft u.a. den DGU-Promotionspreis und den Rudolf Hohenfellner-Preis sowie hochkarätige Stipendien aus. Auf dem 66. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. unter der Präsidentschaft von Professor Dr. Jan Fichtner wurden 2014 in Düsseldorf folgende Ehrungen und Preise vergeben: Maximilian Nitze-Medaille: Prof Dr. Manfred Wirth, Dresden Maximilian Nitze-Preis: PD Dr. Georgios Gakis, Tübingen Ritter von Frisch-Preis: Prof. Dr. Jens Rassweiler, Heilbronn Felix Martin Oberländer-Preis: Prof. Dr. Daniela Schultz-Lampel, Villingen-Schwenningen Ehrenmitglied: Prof. Dr. Walter Stackl, Wien Prof. Dr. Hendrik van Poppel, Leuven, Belgien Korrespondierendes Mitglied: Prof. Dr. Shingo Yamamoto, Osaka, Hyogo, Japan Förderer der urologischen Wissenschaft: Günter Feick, Paul Enders, Jens-Peter Zacharias, Bonn Vorstandsmitglieder des […mehr lesen]

DGU- und Kongresspräsident Prof. Dr. Stephan Roth
DGU-Kongress 2014

Pressekonferenz des 66. Kongress der DGU

2. Oktober 2014 Detlef Hoewing 0

Die Eröffnungs-Pressekonferenz der 66. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) tagte am Donnerstag, den 2. Oktober 2014 im Congress Center Düsseldorf (CCD). Der DGU-Kongress ist die weltweit drittgrößte urologische Fachtagung, zu der vom 1. bis 4. Oktober 2014 über 7000 Fachbesucher in Nordrhein-Westfalens Landeshauptstadt erwartet werden. DGU- und Tagungspräsident Prof. Dr. Jan Fichtner hat den diesjährigen Kongress seiner Fachgesellschaft unter das Motto „Demografischen Wandel gestalten“ gestellt und wurde eben dieses Thema in seinem Beitrag auf der Pressekonferenz beleuchtet. Die Prognosen sind alarmierend: Rund 20 Prozent mehr urologische Patienten in den nächsten zehn Jahren werden die urologische Versorgung, vor allem auf dem Land, vor große Herausforderungen stellen. Die Themen der DGU-Pressekonferenz im Überblick: 20 Prozent mehr Patienten Urologie unter demografischem Wandel DGU-Präsident Prof. Dr. Jan Fichtner, Oberhausen Neues zum Prostatakarzinom: S3-Leitlinie, PREFERE und mehr DGU-Generalsekretär Prof. Dr. Oliver Hakenberg, Rostock Der kleine Unterschied Gendermedizin in der Urologie: Welchen Einfluss hat das Geschlecht auf die Behandlungsergebnisse? DGU-Vize-Präsident Prof. Dr. Stephan Roth, Wuppertal Die Statements der Pressekonferenz finden Sie hier und ein komplettes Video dazu: Herausforderungen und Chancen für die Urologie Auswirkungen der demografischen Entwicklung in Deutschland auf das Fachgebiet Der demografische Wandel in Deutschland ist nicht nur eine politische und […mehr lesen]

Offene Krebskonferenz in Hamburg
DGU-Kongress 2014

Einladung zur DGU-Pressekonferenz am 2. Oktober 2014

22. September 2014 Detlef Hoewing 0

Düsseldorf. Die Vertreter der Fachpresse und der Publikumsmedien sind herzlich eingeladen: zur Eröffnungs-Pressekonferenz der 66. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) am Donnerstag, den 2. Oktober 2014 von 15.00 – 16.00 Uhr im Raum 111 im Congress Center Düsseldorf (CCD). Der DGU-Kongress ist die weltweit drittgrößte urologische Fachtagung, zu der vom 1. bis 4. Oktober 2014 über 7000 Fachbesucher in Nordrhein-Westfalens Landeshauptstadt erwartet werden. DGU- und Tagungspräsident Prof. Dr. Jan Fichtner hat den diesjährigen Kongress seiner Fachgesellschaft unter das Motto „Demografischen Wandel gestalten“ gestellt und wird ebendieses Thema in seinem Beitrag auf der Pressekonferenz beleuchten. Die Prognosen sind alarmierend: Rund 20 Prozent mehr urologische Patienten in den nächsten zehn Jahren werden die urologische Versorgung, vor allem auf dem Land, vor große Herausforderungen stellen. Prostatakrebs ist die häufigste Tumorerkrankung des Mannes. Nun ist die S3-Leitlinie zur Früherkennung, Diagnostik und Therapie des Prostatakarzinoms aktualisiert worden: Prof. Dr. Oliver Hakenberg stellt die wichtigsten Neuerungen vor und erklärt, was Männer heute über die Früherkennung wissen sollten. Neue Zahlen und Fakten über Deutschlands größte Prostatakrebsstudie PREFERE hält der DGU-Generalsekretär ebenfalls für die Journalisten bereit. Außerdem thematisiert er die gutartige Prostatavergrößerung – auch zu diesem Volksleiden gibt es eine neue Leitlinie. Warum funktionieren Nierentransplantate […mehr lesen]

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DGU-Kongress 2014

Medienpreis Urologie 2014

9. Juni 2014 Detlef Hoewing 0

Deutsche Gesellschaft für Urologie vergibt „Medienpreis Urologie 2014“ Düsseldorf. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. () schreibt erstmals den „Medienpreis Urologie“ aus: Bis zum 31. Juli 2014 können Journalisten TV-, Hörfunk- oder Textbeiträge zu einem urologischen Thema einreichen, die innerhalb des Jahres 2014 in Publikumsmedien veröffentlicht wurden. Eine Jury aus Urologen und Journalisten beurteilt die Wettbewerbsbeiträge. Der mit 2.500 Euro dotierte Preis wird auf dem 66. DGU-Kongress in Düsseldorf verliehen. Der weltweit drittgrößte Urologen-Kongress (www.dgu-kongress.de) findet unter dem Motto „Demografischen Wandel gestalten“ vom 1. bis 4. Oktober 2014 im Congress Center Düsseldorf statt. Gefragt sind laienverständliche Beiträge über urologische Erkrankungen, Therapie- und Diagnosemöglichkeiten sowie Präventionsmaßnahmen oder auch zu gesellschaftlich relevanten Themen wie zum Beispiel Beschneidung von Jungen, Nierentransplantationen und Früherkennungsuntersuchungen beim Prostatakrebs. Prämiert wird ein Beitrag aus den Kategorien Print, TV, Hörfunk oder Online-Medien. Die Wettbewerbsbeiträge müssen zwischen dem 1. Januar und dem 15. Juli 2014 in einem deutschsprachigen Publikumsmedium veröffentlicht worden sein. Bewerbungen sind unter Angabe der Kontaktdaten des Autors, Angabe des Veröffentlichungsmediums, des Erscheinungs- bzw. Sendedatums postalisch oder online bis zum 31. Juli 2014 einzureichen bei: Geschäftsstelle der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. Stichwort „Medienpreis Urologie 2014“ Uerdinger Str. 64 40474 Düsseldorf Tel.: 0211/516096-0 Fax: 0211/516096-60 E-Mail: info@dgu.de […mehr lesen]

Prof. Dr. Jan Fichtner - Quelle: DGU-Pressestelle
DGU-Kongress 2014

Versorgung trotz steigender Patientenzahlen sichern

29. März 2014 Detlef Hoewing 0

66. DGU-Kongress im Zeichen des demografischen Wandels Düsseldorf. Dieser Urologen-Kongress geht uns alle an: Mit dem Motto „Demografischen Wandel gestalten“ rückt die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) ein zentrales gesellschaftliches Thema in den Mittelpunkt ihrer 66. Jahrestagung, das die medizinische Versorgung in Deutschland vor größte Herausforderungen stellt. Zu der weltweit drittgrößten urologischen Fachtagung in Nordrhein-Westfalens Landeshauptstadt werden vom 1. bis 4. Oktober 2014 mehr als 7000 Teilnehmer im Congress Center Düsseldorf erwartet. Die Lage ist prekär: Mit steigendem Lebensalter der Bevölkerung wächst der medizinische Versorgungsbedarf, während gleichzeitig die Zahl der insgesamt vorhandenen Arztstunden weiter sinkt. Disziplinen wie die Urologie, die zu einem großen Teil altersassoziierte Erkrankungen behandelt, erwartet eine besonders hohe Versorgungslast. Bis zum Jahr 2025 prognostiziert das Zentralinstitut (ZI) für die Kassenärztliche Versorgung einen Mehrbedarf an Urologen vor allem in Ostdeutschland von bis zu 18 Prozent – mehr als in allen anderen Facharztgruppen. „Steigende Zahlen von Tumorerkrankungen, Harninkontinenz, erektiler Dysfunktion, Steinbildungen und gutartiger Prostatavergrößerung (BPH) werden nicht nur zu mehr Patienten in der Urologie führen, sondern auch zu einem Bedarf an intelligenten Strategien, wie wir unseren Patienten, auch unter Aspekten begrenzter ökonomischer und personeller Ressourcen medizinisch und ethisch angemessen, gerecht werden können“, sagt DGU– und Kongresspräsident Prof. Dr. […mehr lesen]

Prof. Dr. med. Bernd Wullich - Quelle: Wahlers-PR
DGU-Kongress 2013

DGU gründet ein Zentrum für evidenzbasierte Medizin in der Urologie

26. September 2013 Detlef Hoewing 0

Verfügbares Wissen erfassen, analysieren und zugänglich machen:

Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. hat jetzt den Grundstein für den Aufbau eines Zentrums zur Verbesserung des Wissenstransfers aus der klinischen Forschung in die tägliche Praxis gelegt. Der Prozess des Wissenstransfers vom Wissenschaftler zum klinisch tätigen Arzt wird im englischen Schrifttum als „knowledge translation“ bezeichnet und ist ein wichtiger Bestandteil der evidenzbasierten Medizin.

Durch den Namen UroEvidence signalisiert die DGU, dass medizinische Interventionen und Diagnostiken auf dem Boden gesicherter wissenschaftlicher Erkenntnisse basieren sollten und unterstützt als eine der ersten medizinischen Fachgesellschaften in Deutschland die konsequente wissenschaftliche Arbeit im Bereich der evidenzbasierten Medizin. Nach dem Aufbau des nationalen urologischen Studienregisters führt sie damit folgerichtig ihre Aktivitäten mit dem Ziel fort, das Wissen in der Urologie auf der Grundlage aktuellster klinischer Studien und medizinischer Veröffentlichungen zusammenzutragen und strukturiert aufzuarbeiten.

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