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Krebsinformations- und -beratungsangebote in Nordrhein-Westfalen von Einsparungen bedroht

16. September 2013

Landesregierung beschließt Streichung von Fördergeldern für die nordrhein-westfälische Krebsgesellschaft. 

Berlin, 16. September 2013. In Nordrhein-Westfalen (NRW) werden künftig viele Angebote zur Krebsprävention und -beratung wegfallen. Dies ist die Konsequenz eines Beschlusses der Landesregierung NRW, der die Streichung der Fördermittel für die Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V. vorsieht. Durch den Wegfall der Landesmittel schrumpft der Etat, der der Gesellschaft jährlich für ihre Aufgaben zur Verfügung steht, um fast 50 %; annähernd 400.000 Euro akquiriert sie jährlich über Spenden.
 
Landeskrebsgesellschaften wie die in Nordrhein-Westfalen erfüllen eine wichtige Aufgabe in der Krebsvorsorge. Darüber hinaus übernehmen sie eine Lotsenfunktion für Krebspatienten vor Ort; sie bieten kompetente Krebsberatung durch eigens ausgebildete Mitarbeiter, geben Informationsmaterial für Patienten heraus und arbeiten dabei eng mit einem Netzwerk von Tumorzentren, Forschungseinrichtungen, niedergelassenen Ärzten, Psychologen und Selbsthilfegruppen zusammen, um Krebspatienten und ihre Angehörigen zu unterstützen. Allein im Jahr 2012 verzeichneten die Landeskrebsgesellschaften bundesweit annähernd 60.000 Beratungsgespräche mit Patienten oder Angehörigen.

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