NCT Patientensportprogramm Joggen - Quelle: Medienzentrum des Universitätsklinikums Heidelberg

„Gesündere Hormone“ durch Ernährung und Sport

8. März 2013

NCT Patientensportprogramm Joggen - Quelle: Medienzentrum des Universitätsklinikums HeidelbergGewichtsabnahme – durch Ernährungsumstellung allein oder in Kombination mit Sport – wirkt günstig auf die Produktion von Fettgewebshormonen: Die Fettzellen bilden weniger Leptin, dagegen aber mehr Adiponektin, das Diabetes und Krebs entgegenwirkt. Das erklärt auf molekularer Ebene den gesundheitsfördernden Effekt von Sport und einer Ernährungsumstellung, wie Heidelberger Krebsforscher nun gemeinsam mit amerikanischen Kollegen zeigten.

Schwergewichtige Couch-Potatoes leben gefährlich: Rund 80 Prozent der häufigen chronischen Erkrankungen gehen auf das Konto von krankhaftem Übergewicht, Fettleibigkeit und einem überwiegend sitzenden Lebensstil, so schätzen Epidemiologen. Fettleibige haben ein erhöhtes Risiko für Herz- Kreislauferkrankungen, Gefäßerkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes und Krebs. Dadurch ist ihre Lebenserwartung verkürzt. Dagegen hilft: abnehmen und aktiv werden. Frauen, die abnehmen, senken ihr Brustkrebsrisiko. Und regelmäßige körperliche Aktivität senkt das Risiko für Brust-, Darm- und Gebärmutterkrebs.

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In nur eineinhalb Minuten ermittelt dieser Prototyp eines Diagnosegeräts, ob die Gewebeprobe der Prostata gut- oder bösartig ist. - © Fraunhofer IKTS

Urologen veröffentlichen Präventions-Ratgeber

28. September 2012

Leipzig. Rauchstopp für Blase und Nieren, Abspecken für Potenz und Kontinenz!
Schmerzhafte Harnsteine vermeiden, Hodenhochstand frühzeitig behandeln, um Folgeerkrankungen zu verhindern: Vielen urologischen Erkrankungen kann man vorbeugen.

Mit ihrem neuen Patientenratgeber wollen die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. die notwendige Aufklärung in der Bevölkerung forcieren. Im Rahmen der gestrigen Eröffnungs-Pressekonferenz des 64. DGU-Kongresses in Leipzig wurde der „Ratgeber zur Prävention urologischer Erkrankungen“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Die farbige Broschüre kann ab sofort online auf der Website der Deutschen Urologen bestellt werden. Bis zu 50 Exemplare sind kostenlos. Anforderungsformular und Bestellmodalitäten finden sich auf der Startseite von www.urologenportal.de

Die Zahl altersbedingter urologischer Erkrankungen wächst mit steigender Lebenserwartung. „Harninkontinenz und die gutartige Prostatavergrößerung sind millionenfach verbreitete Volkskrankheiten, denen wir durchaus vorbeugen können. Gleichzeitig verursachen Überernährung und Bewegungsmangel in unserer Wohlstandsgesellschaft schon in jungen Jahren immer öfter sogenannte Lifestyle-Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen, Fettleibigkeit und Bluthochdruck, die mit einer Vielzahl vermeidbarer urologischer Erkrankungen einhergehen. Diese Zusammenhänge wollen wir den Menschen in unserem Ratgeber nahebringen“, sagt DGU-Pressesprecherin Prof. Dr. med. Sabine Kliesch.

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Kongress - pixabay

64. Urologen-Kongress öffnet heute seine Pforten

26. September 2012

Zum ersten Mal in Leipzig – 64. Urologen-Kongress öffnet heute seine
Pforten

Der weltweit drittgrößte Urologen-Kongress ist erstmals zu Gast in Leipzig: Mehr als 7000 internationale Teilnehmer werden zur 64. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) erwartet, die heute im Congress Center Leipzig (CCL) ihre Pforten öffnet. Bis zum 29. September 2012 diskutieren die Fachärzte aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse aus allen Bereichen der Urologie.

Der Kongress unter der Leitung von DGU-Präsident Prof. Dr. med. Dr. h.c. Stefan C. Müller trägt das Motto „Wissenschaft, Fortschritt, Leben“ und bietet den internationalen Teilnehmern ein ganztätiges akademisches Programm-Angebot in englischer Sprache. Erkrankungen von Prostata, Harnblase und Nieren, Harnsteinleiden, Inkontinenz und andrologische Männerkrankheiten stehen im Zentrum der Fachtagung. Ein aktueller Schwerpunkt gilt der Prävention urologischer Erkrankungen infolge des Metabolischen Syndroms. Urologen setzen bei ihrer Präventions-Initiative auf verstärkte Aufklärung und neue Versorgungskonzepte.

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von links: Prof. Dr. D. Vorwerk, Prof. Dr. M. Laniado, Prof. Dr. E. Sorantin, Prof. Dr. R. Fotter

89. Deutscher Röntgenkongress

30. April 2008

von links: Prof. Dr. D. Vorwerk, Prof. Dr. M. Laniado, Prof. Dr. E. Sorantin, Prof. Dr. R. Fotter

Berlin, 29. April 2008. Ob beim Erkennen angeborener Herzfehler oder der Diagnose altersbe-dingter Demenz – Radiologen sind in der Medizin unverzichtbar. Mit noch schnelleren und präziseren Verfahren erkennen sie frühzeitig schwere Erkrankungen und leiten unmittelbar lebensrettende Maßnahmen ein. Die Radiologie entwickelt sich jedoch auch mehr und mehr zu einer therapeutischen Disziplin: So führen Interventionelle Radiologen schonende, minimal-invasive Eingriffe am Patienten durch. Die Bildgebung in Echtzeit spielt dabei eine zentrale Rolle. Über 7.000 Radiologie-Experten diskutieren vom 30. April bis zum 3. Mai 2008 auf dem 89. Deutschen Röntgenkongress in Berlin die aktuellen Entwicklungen in ihrem Fachgebiet. Schwerpunkte sind neben der Interventionellen Radiologie die Kinderradiologie, der radiologische Notfall sowie das Zukunftsthema molekulare Bildgebung. Der 89. Deutsche Röntgenkongress ist zugleich der 5. Kongress, den die Deutsche Röntgengesellschaft (DRG) gemeinsam mit ihren österreichischen Kolleginnen und Kollegen veranstaltet.

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HHV8 als neue Herpes Viren Familie - Quelle: AIDS Images Library

Krebsauslösendes Gen IFR3 identifiziert

13. März 2008

Die Bedeutung einiger Virenstämme bei der Entstehung von Krebserkrankungen wird schon seit einigen Jahren beschrieben. Als eine der bekanntesten Erkrankungen sind bestimmte Lymphomerkrankungen zu nennen, die auch vermehrt bei HIV-Infizierten auftreten. Weltweit suchen Wissenschaftler nun nach den Mechanismen der Virengene, wie sie die Wirtszelle angreifen und dort das Erbmaterial verändern können und dadurch Krebszellen wachsen können. So können neue Wirkstoffe zur Krebsbekämpfung gezielt eingesetzt werden oder Medikamente, die eine Immunantwort auf diese bieten, um sie unschädlich zu machen.

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Die mikroskopische Aufnahme zeigt neutrophile Granulozyten des angeborenen Abwehrsystems, die mit Hilfe monoklonaler Antikörper eine Brustkrebszelle angreifen und sie zerstören.

Kampf dem Krebs

18. Februar 2008

Die mikroskopische Aufnahme zeigt neutrophile Granulozyten des angeborenen Abwehrsystems, die mit Hilfe monoklonaler Antikörper eine Brustkrebszelle angreifen und sie zerstören.Menschen mit bösartigen Erkrankungen hoffen oft auf neue Medikamente, die sie in ihrem Kampf gegen den Krebs unterstützen. Aber auch die körpereigenen Abwehrkräfte können eine entscheidende Rolle übernehmen. In einem gemeinsamen Projekt wollen PD Dr. Bernhard Stockmeyer aus der Medizinischen Klinik 5 des Universitätsklinikums Erlangen (Direktor: Prof. Dr. Andreas Mackensen) und Prof. Dr. Georg Fey vom Lehrstuhl für Genetik für Universität Erlangen-Nürnberg körpereigene Abwehrstoffe so verändern, dass mit ihrer Hilfe die Abwehrzellen des Patienten bösartige Tumoren erkennen und abtöten.

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