Forschung

Querschnittlähmung als Risikofaktor für Harnblasenkrebs

Die Lebenserwartung von Menschen mit Querschnittlähmung ist in den vergangenen Jahrzehnten gestiegen. Betroffene können annähernd so alt werden wie nichtbehinderte Menschen. Mit zunehmender Lebenserwartung rücken aber weitere Erkrankungen ins Blickfeld der Mediziner, wie zum Beispiel der Harnblasenkrebs. Urologen des Berufsgenossenschaftlichen Klinikums Hamburg haben gemeinsam mit weiteren auf diesem Gebiet erfahrenen…

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Forschung gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs

Bauchspeicheldrüsenkrebs zählt zu den aggressivsten Tumorarten, bisher verfügbare Therapien können gegen die Erkrankung meist nur wenig ausrichten. Daher engagieren sich Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum intensiv im Kampf gegen diese Erkrankung. Sie fanden heraus, was die Krebsart so widerstandfähig gegen Medikamente macht und warum die Tumoren so früh im Körper streuen….


Neuer Blick auf das Immunsystem

Bislang unbeachtete Moleküle könnten Verständnis der Körperabwehr revolutionieren Epitope sind Bruchstücke bakterieller oder viraler Eiweiße. Sie sind in den Oberflächenstrukturen von Zellen verankert und lösen die Abwehrreaktion des Immunsystems auf körperfremde Substanzen aus. Durch eine neue Methode haben Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Berliner Instituts für Gesundheitsforschung…


Wo bindet Cisplatin?

Genomweiter basengenauer Nachweis der Cisplatin-Vernetzungsstellen von DNA Cisplatin gehört zu den am häufigsten verwendeten Medikamenten in der Krebstherapie. Es wirkt durch Quervernetzung von DNA, die den Zelltod auslösen kann. Wo aber im Genom greift Cisplatin vorwiegend an, wo weniger? Chinesische Wissenschaftler haben jetzt ein universelles Testsystem entwickelt, um das gesamte…


Krebszellen kommen aus dem Takt

Der Kampf gegen Brustkrebs hängt nicht zuletzt von den Fortschritten der Forschung ab – beispielsweise auf dem Gebiet der Analyse von Tumorgewebe. Die Nachwuchsforscherin Dr. Cristina Cadenas am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) hat nun entdeckt, dass sogenannte Uhrgene in Zusammenhang mit Tumorwachstum stehen. Ihre Analyse wurde…


Forschung gegen Krebs – Artikelserie

© 2013 von Detlef Höwing über Forschung gegen Krebs. Dieses Buch einer Artikelsammlung der Online-Zeitung Mensch & Krebs, www.krebszeitung.de ist frei verfügbar für den privaten Gebrauch. Alle Texte und Bilder dürfen nur dann weiter bearbeitet oder verwendet werden, wenn meine schriftliche Genehmigung dazu vorliegt. Eine kommerzielle Nutzung des Buches oder…


Eierstockkrebs – Aus dem Schattendasein holen

Vom 19. bis 22. Februar findet in Berlin der 31. Deutsche Krebskongress (DKK) statt. Als größter onkologischer Fachkongress in Europa wird er über Neuerungen in Forschung und Therapie von Krebserkrankungen informieren – unter anderem auch zum Eierstockkrebs. Eierstockkrebs ist eine der bösartigsten Tumorerkrankungen bei Frauen – trotzdem kommt ihr nach wie vor nicht die gleiche Bedeutung in Forschung und Aufklärung zu, wie anderen Krebserkrankungen. Die deutsche Stiftung Eierstockkrebs will das ändern.

Berlin, 17.02.2014 – Die neusten Zahlen der WHO belegen es – Krebserkrankungen werden in den kommenden Jahren sowohl bei Männern als auch bei Frauen drastisch zunehmen. Das Ovarialkarzinom oder auch Eierstockkrebs ist die fünfthäufigste Tumorerkrankung der Frau. Mehr als 70 Prozent der Patientinnen werden erst in fortgeschrittenen Stadien diagnostiziert, was die Prognose für eine Heilung ungünstig macht. Therapeutische Fortschritte sind dringend notwendig.


Art und Bedeutung intelligenter Konzepte in der Onkologie für Forschung und Versorgung.

Die Rolle des Deutschen Krebskongresses Interdisziplinarität: Der Deutsche Krebskongress (DKK) ist der größte deutschsprachige Kongress, der alle Fachdisziplinen vereint, die an der Behandlung und Erforschung von Krebserkrankungen beteiligt sind. Die immer komplexere Behandlung erfordert eine zunehmend intensivere Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Fachdisziplinen allein schon in der täglichen Behandlung. Um neue…


DGU gründet ein Zentrum für evidenzbasierte Medizin in der Urologie

Verfügbares Wissen erfassen, analysieren und zugänglich machen:

Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. hat jetzt den Grundstein für den Aufbau eines Zentrums zur Verbesserung des Wissenstransfers aus der klinischen Forschung in die tägliche Praxis gelegt. Der Prozess des Wissenstransfers vom Wissenschaftler zum klinisch tätigen Arzt wird im englischen Schrifttum als „knowledge translation“ bezeichnet und ist ein wichtiger Bestandteil der evidenzbasierten Medizin.

Durch den Namen UroEvidence signalisiert die DGU, dass medizinische Interventionen und Diagnostiken auf dem Boden gesicherter wissenschaftlicher Erkenntnisse basieren sollten und unterstützt als eine der ersten medizinischen Fachgesellschaften in Deutschland die konsequente wissenschaftliche Arbeit im Bereich der evidenzbasierten Medizin. Nach dem Aufbau des nationalen urologischen Studienregisters führt sie damit folgerichtig ihre Aktivitäten mit dem Ziel fort, das Wissen in der Urologie auf der Grundlage aktuellster klinischer Studien und medizinischer Veröffentlichungen zusammenzutragen und strukturiert aufzuarbeiten.