Verleihung der Zertifizierungsurkunden an die ersten 10 Gynäkologischen Krebszentren
DGGG-Kongress 2008

Frauen in der Frauenheilkunde

19. September 2008 Detlef Hoewing 0

Der Anteil von Frauen in der Medizin insgesamt und ganz besonders in der Gynäkologie und Geburtshilfe nimmt zu. Allerdings betrifft dies noch nicht Führungspositionen. Insgesamt ist die Entwicklung erfreulich, jedoch gibt es für Ärztinnen immer noch erhebliche Probleme, Beruf und Familie zu vereinbaren. Dies zu verbessern muss gerade die Frauenheilkunde als wichtige Aufgabe ansehen.

[…mehr lesen]

Prof. Dr. med. Jürgen Hucke, Wuppertal
DGGG-Kongress 2008

Schwierige Rahmenbedingungen bei Operationen in der Gynäkologie

18. September 2008 Detlef Hoewing 0

Prof. Dr. med. Jürgen Hucke, WuppertalMinimalinvasive Operationen sind in der Frauenheilkunde längst Standard. Die Gynäkologie ist hier Vorreiter. Für die Patientinnen bringen Eingriffe über das Endoskop (Bauchhöhlenspiegelung) meist große Vorteile. Problematisch sind derzeit jedoch die gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen. Sowohl die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe mit ihrer Weiterbildungsakademie (DAGG) als auch das „Forum Operative Gynäkologie“ (FOG) bieten entsprechende Bildungsmaßnahmen.

[…mehr lesen]

Kongress - pixabay
DGGG-Kongress 2008

Zentren in der Frauenheilkunde nutzen den Patientinnen

17. September 2008 Detlef Hoewing 0

In bestimmten Bereichen der Medizin ist besonders viel Erfahrung der behandelnden Ärztinnen und Ärzte ebenso notwendig wie modernste apparative Ausstattung, um Patienten eine umfassende Betreuung von höchster Qualität zukommen lassen zu können. Dies gilt gerade auch für die gynäkologische Spezialversorgung. Für verschiedene Krankheiten, beispielsweise Brustkrebs, sind solche Zentren ebenso erfolgreich eingerichtet worden wie etwa für Risikogeburten. Allerdings gibt es noch Probleme, etwa bei der Qualifizierung und Finanzierung.

[…mehr lesen]

Krebssymbol - pixabay
DGGG-Kongress 2008

FRAUENHEILKUNDE IM 21. JAHRHUNDERT

16. September 2008 Detlef Hoewing 0

Der (alle zwei Jahre stattfindende) Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe steht diesmal unter dem Motto: „Durch Gemeinsames Gestalten Gewinnen“. Diese an die Abkürzung der Fachgesellschaft (DGGG) angelehnte Selbstverpflichtung bezieht sich laut Prof. Walter Jonat (Kiel), Präsident der Gesellschaft und des Kongresses, „zu allererst auf unsere partnerschaftliche Verantwortung für unsere Patientinnen“. Zudem gehe es aber auch darum, die Frauenheilkunde mit allen Spezialdisziplinen im Zeichen gesellschaftlicher Veränderungen und gesundheitspolitischer Schwierigkeiten „für die Zukunft fit zu machen“. An die 3.000 deutsche und internationale Kongressteilnehmer werden in Hamburg erwartet.

[…mehr lesen]

Patientin - pixabay
DGGG-Kongress 2008

Gebärmutterhalskrebs vermeiden und schonend therapieren

6. September 2008 Detlef Hoewing 0

Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe wurde die S-2 Leitlinie zur „Prävention, Diagnostik und Therapie der HPV-Infektion und präinvasiver Läsionen des weiblichen Genitale“ fertiggestellt. In Deutschland wurden nach Angaben der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister e. V. (GEKID) und des Robert-Koch-Instituts im Jahr 2004 ca. 6.200 neue Zervixkarzinome registriert und ca. 1.660 Frauen verstarben an dieser Erkrankung. Noch in den 70-ger Jahren war der Gebärmutterhalskrebs die häufigste Krebserkrankung der Frauen. Nun besteht durch Primär- und Sekundärprävention die Möglichkeit, den Gebärmutterhalskrebs fast vollständig zu bekämpfen.

[…mehr lesen]

Querschnitt durch eine Gewebeprobe eines Gebärmutterhalstumors. Die Krebszellen enthalten hohe Mengen an LEDGF-Protein (braune Färbung). Quelle: Miriam Reuschenbach, Universitätsklinikum Heidelberg
Gebärmutterhalskrebs

Krebs-Vorsorge für Frauen künftig im fünf Jahres-Rhythmus?

26. Juni 2006 Detlef Hoewing 0

(Jena) Dr. Cornelia Scheungraber aus der Frauenklinik am Universitätsklinikum Jena (UKJ) hat für eine Studie den 1. Vortragspreis der Mitteldeutschen Gesellschaften für Frauenheilkunde und Geburtshilfe erhalten. Die preiswürdige Studie zeigt in einer Untersuchung von über 4000 Frauen, dass Vorsorgeuntersuchungen bei Gebärmutterhalskrebs bei Einsatz einer kombinierten Methode für einen Zeitraum von fünf Jahren sichere Voraussagen ergeben. Bei der Methode handelt es sich um die Kombination des herkömmlichen Zell-Abstrichs (Pap-Test) mit einem molekularbiologischen Test auf das Vorliegen von Hochrisiko-humanen Papillomviren (HR-HPV). Eine Infektion mit diesen Warzenviren gilt als Auslöser des Gebärmutterhalskrebses.

[…mehr lesen]