Früherkennung

Darmkrebs in der Familie? Früherkennung tut Not!

Berlin, 14. März 2016 – Obwohl Familienangehörige von Patienten mit Darmkrebs eine Hochrisikogruppe für die Entwicklung von Krebserkrankungen des Dickdarms und Enddarms sind, fallen sie im deutschen Gesundheitswesen noch zu oft durchs Raster. Anlässlich des Darmkrebsmonats rufen die niedergelassenen Krebsspezialisten dazu auf, Darmkrebspatienten und deren Familien konsequent über den enormen…

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Leberzellkrebs – heilbar bei rechtzeitiger Früherkennung

Der Leberzellkrebs ist weltweit die fünfthäufigste Tumorerkrankung und gehört zu den drei häufigsten Todesursachen, die durch Tumore hervorgerufen werden. Er ist Todesursache Nummer 1 bei Patienten mit Leberzirrhose. Ernste Beschwerden treten oft erst im späten Stadium auf, meist liegt als Folge einer Lebererkrankung eine Leberzirrhose (Vernarbung des Lebergewebes) vor und…


Neue Indizien zur Früherkennung von Darmkrebs

Forscher der Universität Luxemburg haben neue potentielle Wege gefunden, um erste Anzeichen des besonders gefährlichen Darmkrebses zu identifizieren. Sie haben neue „Biomarker“ entdeckt: Moleküle, deren Überschuss oder Mangel im Gewebe auf die Entwicklung von Krebszellen deutet. Diese Indikatoren könnten helfen, Darmkrebs in einem frühen Stadium aufzuspüren, seinen Schweregrad vorherzusagen und…


Quantitativer Blasenkrebs-Schnelltests für die Praxis gut geeignet

Freiburg, 2. Oktober 2014 – Der weltweit erste quantitative Schnelltest für die Früherkennung des Harnblasenkarzinoms ist einfach und schnell in der niedergelassenen Praxis anwendbar und erzielt dabei gut reproduzierbare Ergebnisse. Dieses Fazit zog Dr. Gerson Lüdecke, Leiter der uro-onkologischen Tagesklinik des Universitätsklinikums Gießen, jetzt auf dem DGU-Kongress in Düsseldorf. Untersuchungen…


Patienten-Pass für die Früherkennung von Leberzellkrebs

Der Leberzellkrebs (Hepatozelluläres Karzinom, HCC) ist eine bösartige Erkrankung, die sich direkt aus den Leberzellen entwickelt. Eine frühe Diagnose verbessert die Heilungschancen. Daher entwickelte die Deutsche Leberstiftung den „Leberzellkrebs-Früherkennungspass“ für Patienten mit chronischen Lebererkrankungen. Der Leberzellkrebs ist weltweit die fünfthäufigste Tumorerkrankung und die dritthäufigste tumorbedingte Todesursache. Es erkranken fast ausschließlich…


Welche Patienten profitieren von der Blasenkrebs-Früherkennung?

Warum ist die Früherkennung auf Blasenkrebs wichtig?

Dr. Gerson Lüdecke - Foto: consileFrüh erkannt hat das Harnblasenkarzinom eine Heilungschance von über 90%. Dagegen haben Patienten, bei denen der Blasenkrebs erst in einem späten Stadium entdeckt wird, ein hohes Mortalitätsrisiko. Leider werden immer noch etwa 30% der Patienten erst diagnostiziert, wenn das Karzinom bereits invasiv ist. Eine Früherkennung bietet eine erhebliche Chance, die Heilungsaussichten der Betroffenen deutlich zu erhöhen. Bislang fehlt aber noch der wissenschaftliche Beweis, dass dies beim Blasenkrebs erfolgreich umgesetzt werden kann.

Welche Patienten sollten mit einem Schnelltest auf urinlösliche Blasenkrebsmarker untersucht werden?

Die Methode mit der Chance auf höchste Effektivität ist eine risikoadaptierte Früherkennung. Hier sind langjährige Raucher und Personen mit beruflicher Risikoexposition und medizinisch induzierten Faktoren ab einem Alter von ca. 55 Jahren zu nennen, außerdem bietet sich diese Diagnostik als Ergänzung bei Patienten mit Symptomen auf Blasenkrebs oder in der Nachsorge. In quantifizierender Form können Schnelltests dabei sogar Prognose relevant sein. Für ein Massen-Screening in der Bevölkerung bei Personen ohne Symptome oder Risikofaktoren ist keiner der in Deutschland erhältlichen Tests bisher zugelassen oder in Leitlinien empfohlen.


Darmkrebs-Früherkennung – informiert entscheiden

Welche Untersuchungen zur Darmkrebs-Früherkennung gibt es? Welche davon bietet den zuverlässigsten Schutz? Was übernehmen die Kassen und wer hat Anspruch darauf? Antworten auf diese Fragen finden Interessierte in dem Infoblatt „Wissenswertes zur Darmkrebsfrüherkennung“, das der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums zum Darmkrebsmonat März neu herausgibt. Das Infoblatt ist im Internet unter www.krebsinformationsdienst.de abrufbar.

Wird Darmkrebs in einem frühen Stadium erkannt, sind die Heilungsaussichten gut. Bei einer Darmspiegelung, der so genannten Koloskopie, sind Krebsvorstufen gut zu entdecken und können noch während der Untersuchung entfernt werden. Daher kann Darmkrebs weit besser als andere Krebsarten durch konsequente Vorsorge verhütet werden.

Im März engagieren sich nun zum 13. Mal Gesundheitsorganisationen und Unternehmen für die Darmkrebsvorsorge. Die Kampagnen und Aktionen bringen auch Menschen zum Nachdenken, die sich bislang noch nicht mit dem Thema Krebsfrüherkennung auseinandergesetzt haben. Doch angesichts der vielen Untersuchungsmethoden ist die Verunsicherung groß: Muss es gleich die Koloskopie sein oder bringt ein einfacher Labortest genauso viel Sicherheit?

Seit 2002 ist die Darmspiegelung für Versicherte ab dem Alter von 55 Jahren Bestandteil des deutschen gesetzlichen Programms zur Krebsfrüherkennung. Jedoch nimmt gerade mal ein Fünftel der Berechtigten diese Untersuchung wahr. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Zur Angst vor einer erschreckenden Diagnose kommt auch die Furcht vor der möglicherweise unangenehmen Untersuchung, bei der auch Komplikationen auftreten können.


Gemeinschaftsprojekt soll Früherkennung von Hautkrebs erleichtern

Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert „Skin Cancer Screening“ mit rund 1,7 Millionen Euro

Das Muttermal ist dunkel, fast schwarz und relativ groß. Doch ob es sich um ein Melanom oder um einen harmlosen Leberfleck handelt, ist mit dem menschlichen Auge mitunter schwer zu erkennen. Ein umfassendes Hautscreening, das Dermatologen hilft, eine präzise Diagnose zu stellen, wird immer wichtiger, dann jedes Jahr erkranken allein in Deutschland mehr als 200.000 Menschen an Hautkrebs. Ein gemeinsames Forschungsvorhaben von Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft hat das Ziel, mittels neuer Methoden die Früherkennung von Hautkrebs deutlich zu verbessern.

Das Muttermal ist dunkel, fast schwarz und relativ groß. Doch ob es sich um ein Melanom oder um einen harmlosen Leberfleck handelt, ist mit dem menschlichen Auge mitunter schwer zu erkennen. Ein umfassendes Hautscreening, das Dermatologen hilft, eine präzise Diagnose zu stellen, wird immer wichtiger, dann jedes Jahr erkranken allein in Deutschland mehr als 200.000 Menschen an Hautkrebs. Ein gemeinsames Forschungsvorhaben von Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft hat das Ziel, mittels neuer Methoden die Früherkennung von Hautkrebs deutlich zu verbessern.


Quantitativer Blasenkrebs-Schnelltest liefert exakte Ergebnisse

Dresden, 26. September 2013 – Der weltweit erste quantitative Schnelltest für die Früherkennung des Harnblasenkarzinoms, UBC® Rapid, erreicht eine mit dem viel aufwendigeren ELISA vergleichbare diagnostische Genauigkeit. Damit steht jetzt jedem Arzt ein einfacher Schnelltest zur Verfügung, der durch eine genaue Konzentrationsmessung nicht nur die Früherkennung von Blasenkrebs, sondern auch eine bessere Risikobeurteilung ermöglicht.

Herkömmliche Schnelltests für den Nachweis von Blasenkrebs sind auf einfache positive oder negative Ergebnisse limitiert. Für eine genauere Risikoabschätzung waren bisher aufwendigere zellbasierte Testsysteme notwendig. Auf dem 65. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie in Dresden stellte Dr. René Ritter von der Universitätsklinik für Urologie, Tübingen, jetzt überzeugende Daten für den weltweit ersten quantitativen Schnelltest zur Früherkennung von Blasenkrebs vor.


Fakten statt PSA-Bashing: Aktuelles zur PSA-Kontroverse

Seit Jahren wird unter Urologen, mehr aber noch in den Publikumsmedien über den Stellenwert bzw. das Nutzen- Schaden-Verhältnis der PSA-gestützten Früherkennung des Prostatakarzinoms kontrovers diskutiert. Es ist eine unvermeidliche Nebenwirkung eines jeden Früherkennungsprogramms, dass Auffälligkeiten, Befunde und Krankheitsstadien entdeckt und oft auch behandelt werden, deren Nichtentdeckung und Nichtbehandlung den Betroffenen nicht geschadet hätten. Diese Schattenseiten eines jeden Früherkennungsprogramms werden unter den Stichworten Überdiagnostik und Übertherapie zusammengefasst. Das ist bei der PSA-gestützten Früherkennung des Prostatakarzinoms nicht anders als bei anderen Früherkennungsprogrammen, beispielsweise dem Mammographie-Screening.

Das Ausmaß von Überdiagnostik und Übertherapie lässt sich noch nicht abschließend quantifizieren, hierzu bräuchte man die Endergebnisse der europäischen PSA-Screening-Studie (ERSPC). Die ERSPC-Studie ist die einzige Studie weltweit, die in einigen Jahren zumindest annäherungsweise eine Quantifizierung des Nutzen-Schaden-Verhältnisses und des Problems von Überdiagnostik und Übertherapie erlauben wird. Von der ERSPC-Studie sind derzeit die Elf-Jahresdaten publiziert. Das bedeutet, dass die Studienteilnehmer, denen die PSA-gestützte Früherkennung entweder empfohlen oder nicht empfohlen war, seit elf Jahren unter Beobachtung stehen. Dies bedeutet andererseits aber nicht, dass die im Rahmen dieser Früherkennungsstudie nachgewiesenen Prostatakarzinome auch schon allesamt elf Jahre nachbeobachtet sind, weil viele Prostatakarzinome ja erst im Verlauf der Studie auffallen.