Interviews: Das Netzwerk Darmkrebs
Darmkrebs

Darmkrebs in der Familie? Früherkennung tut Not!

15. März 2016 Detlef Hoewing 0

Berlin, 14. März 2016 – Obwohl Familienangehörige von Patienten mit Darmkrebs eine Hochrisikogruppe für die Entwicklung von Krebserkrankungen des Dickdarms und Enddarms sind, fallen sie im deutschen Gesundheitswesen noch zu oft durchs Raster. Anlässlich des Darmkrebsmonats rufen die niedergelassenen Krebsspezialisten dazu auf, Darmkrebspatienten und deren Familien konsequent über den enormen Nutzen der Krebsfrüherkennung bei Angehörigen von Darmkrebspatienten zu informieren, um so das Risiko zu verringern. Der Darmkrebs ist sowohl bei Männern als auch bei Frauen die zweithäufigste Krebserkrankung der inneren Organe. Im Laufe des Lebens erkrankt einer von 14 Männern und eine von 18 Frauen daran. „Wird die gesamte Lebensspanne betrachtet, beträgt das Risiko, einen Darmkrebs zu entwickeln, über alle Bevölkerungsgruppen hinweg etwa fünf Prozent (1), betont Dr. Michael Eckart aus Erlangen, Mitglied im Vorstand des Berufsverbands der Niedergelassenen Hämatologen und Onkologen in Deutschland – BNHO e.V.. Bei drei von zehn Patienten gab es schon Darmkrebs in der Familie Doch nicht bei allen Menschen ist das Risiko gleich hoch. Alte Menschen erkranken häufiger an Darmkrebs als jüngere Menschen. Männer erkranken früher als Frauen. Besonders gefährdet sind Familienangehörige von Darmkrebspatienten, vor allem Eltern, Kinder und Geschwister. „Sie haben im Vergleich zu Menschen aus Familien ohne Darmkrebserkrankungen ein deutlich erhöhtes Risiko, selbst […mehr lesen]

Schematische Darstellung wie die Leber während der Behandlung vom restlichen Kreislauf abgekoppelt wird. - Quelle: Delcath
Leberkrebs

Leberzellkrebs – heilbar bei rechtzeitiger Früherkennung

17. November 2014 Detlef Hoewing 0

Der Leberzellkrebs ist weltweit die fünfthäufigste Tumorerkrankung und gehört zu den drei häufigsten Todesursachen, die durch Tumore hervorgerufen werden. Er ist Todesursache Nummer 1 bei Patienten mit Leberzirrhose. Ernste Beschwerden treten oft erst im späten Stadium auf, meist liegt als Folge einer Lebererkrankung eine Leberzirrhose (Vernarbung des Lebergewebes) vor und der Leberzellkrebs ist dann eine Spätfolge, bei der im fortgeschrittenen Zustand keine Heilung mehr möglich ist. Doch wenn er frühzeitig erkannt wird, ist Leberzellkrebs heilbar. Bei früher Diagnose kann eine Lebertransplantation als letzter Ausweg zur Heilung führen. „Beim Leberzellkrebs haben wir eine einzigartige Situation, weil 90 Prozent der Patienten vorher bekannt sind. Es handelt sich um Hochrisikopatienten mit Vorerkrankungen der Leber“, sagt Prof. Dr. Peter Galle, Projektleiter der Gastro-Liga e.V. und Direktor der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik, Universitätsmedizin Johannes Gutenberg-Universität Mainz, anlässlich des 15. Deutschen Lebertages, der am 20. November 2014 stattfindet und von Gastro-Liga e.V., Deutscher Leberhilfe e.V. und Deutscher Leberstiftung organisiert wird. Der Leberzellkrebs treffe nicht unvorbereitet irgendjemanden in der Mitte des Lebens, wie etwa beim Darmkrebs, sondern es seien definierte Patienten, die bereits an einer Hepatitis B- oder C-Virusinfektion leiden oder wegen Alkoholmissbrauchs leberkrank sind. Regelmäßige Überwachung notwendig Durch eine regelmäßige Überwachung dieser Patienten steigt die […mehr lesen]

Themenfoto Darmkrebs - Foto: Bayer Vital gmbH
Darmkrebs

Neue Indizien zur Früherkennung von Darmkrebs

8. Oktober 2014 Detlef Hoewing 0

Forscher der Universität Luxemburg haben neue potentielle Wege gefunden, um erste Anzeichen des besonders gefährlichen Darmkrebses zu identifizieren. Sie haben neue „Biomarker“ entdeckt: Moleküle, deren Überschuss oder Mangel im Gewebe auf die Entwicklung von Krebszellen deutet. Diese Indikatoren könnten helfen, Darmkrebs in einem frühen Stadium aufzuspüren, seinen Schweregrad vorherzusagen und sogar neue Therapiewege zu eröffnen. „Darmkrebs ist eine der häufigsten und tödlichsten Krebsarten weltweit. Aber rechtzeitig erkannt, kann er in neun von zehn Fällen geheilt werden“, so Prof. Dr. Serge Haan von der Life Science Research Unit der Universität Luxemburg. „Deshalb ist es wichtig, empfindlichere und spezifischere Marker zu identifizieren, um Früherkennung und Therapie zu verbessern.“ Das Forscherteam um Prof. Serge Haan und Dr. Elisabeth Letellier hat dazu über 800 detaillierte Gewebeanalysen ausgewertet, die von Patienten mit Darmkrebs in unterschiedlichem Stadium stammen und von gesunden Menschen. Diese Studie wurde dann mit einer eigenen Analyse von Patientengewebe aus der Ontario Tumor Bank in Canada und der Integrated Biobank of Luxembourg ergänzt. Die luxemburgische Gruppe ist die erste, die eine deutliche Absenkung zweier bestimmter Proteine (SOCS2 und SOCS6) in präkanzerösen und kanzerösen Zellen feststellen konnte. Sie kamen zum Schluss, dass vor allem SOCS2 ein besonders sensitiver Marker für die Frühdiagnose sein könnte. […mehr lesen]

UBC-Rapid - Quelle: consile
DGU-Kongress 2014

Quantitativer Blasenkrebs-Schnelltests für die Praxis gut geeignet

2. Oktober 2014 Detlef Hoewing 0

Freiburg, 2. Oktober 2014 – Der weltweit erste quantitative Schnelltest für die Früherkennung des Harnblasenkarzinoms ist einfach und schnell in der niedergelassenen Praxis anwendbar und erzielt dabei gut reproduzierbare Ergebnisse. Dieses Fazit zog Dr. Gerson Lüdecke, Leiter der uro-onkologischen Tagesklinik des Universitätsklinikums Gießen, jetzt auf dem DGU-Kongress in Düsseldorf. Untersuchungen der Universität Tübingen hatten bereits früher gezeigt, dass UBC® Rapid eine bessere diagnostische Genauigkeit als ein aufwändiger ELISA bietet und mit 60,7% eine erheblich bessere Sensitivität zeigt als NMP22® BladderChek®, für das nur eine Sensitivität von 16,4% festgestellt wurde. Die Sensitivität der Urinzytologie betrug in der Tübinger Studie 51,7%. Die Spezifitäten von UBC® Rapid, NMP22® BladderChek® und Urinzytologie wurden mit 70,1%, 95,3% und 78,1% berechnet.1 Aktuelle Studie bestätigt diagnostische Wertigkeit von UBC® Rapid Gerson Lüdecke präsentierte jetzt auf dem 66. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie in Düsseldorf die Ergebnisse einer neuen Studie. Mit einer Sensitivität von 72% und Spezifität von 91% bei Beachtung der Ausschlusskriterien (Harnwegsinfekt, Katheter oder Steine im Harntrakt) konnte die diagnostische Genauigkeit von UBC® Rapid erneut belegt werden. Die quantitativen Ergebnisse des UBC® Rapid auf dem kleinen concile® Ω100 Messgerät korrelieren mit dem Tumorstadium und ermöglichen eine genauere Ri-sikobeurteilung als die Ergebnisse konventioneller Schnelltests. Lüdecke betonte […mehr lesen]

Leberzellkrebs-Frueherkennungspass
Leberkrebs

Patienten-Pass für die Früherkennung von Leberzellkrebs

1. September 2014 Detlef Hoewing 0

Der Leberzellkrebs (Hepatozelluläres Karzinom, HCC) ist eine bösartige Erkrankung, die sich direkt aus den Leberzellen entwickelt. Eine frühe Diagnose verbessert die Heilungschancen. Daher entwickelte die Deutsche Leberstiftung den „Leberzellkrebs-Früherkennungspass“ für Patienten mit chronischen Lebererkrankungen. Der Leberzellkrebs ist weltweit die fünfthäufigste Tumorerkrankung und die dritthäufigste tumorbedingte Todesursache. Es erkranken fast ausschließlich Patienten mit einer chronischen Lebererkrankung daran. Meist entwickelt sich ein Leberzellkrebs auf der Basis einer Leberzirrhose. Die häufigsten Ursachen für eine Leberzirrhose sind chronische Infektionen mit dem Hepatitis C- oder dem Hepatitis B-Virus, übermäßiger Alkoholkonsum und die nichtalkoholische Fettleber. Aber auch andere chronische Lebererkrankungen, wie die Hämochromatose, können zu einer Leberzirrhose führen. Ein Leberzellkrebs verursacht im Frühstadium meist keine Symptome. Die Tumoren werden deshalb oft lange nicht bemerkt. Wird die Diagnose erst im späteren Stadium, wenn sich Symptome gezeigt haben, gestellt, sind die Heilungschancen deutlich schlechter. Daher ist eine Früherkennung enorm wichtig. Das beste Verfahren ist eine Ultraschalluntersuchung des Bauchs. Patienten mit einer Leberzirrhose, unabhängig davon, welche chronische Lebererkrankung der Zirrhose zugrunde liegt, sollten daher alle sechs Monate durch Ultraschall im Rahmen der Früherkennung untersucht werden. Bei einer Fettleberhepatitis mit fortgeschrittener Fibrose oder Zirrhose können auch kontrastverstärkte Schnittbildverfahren wie Computertomographie oder Magnetresonanztomographie eingesetzt werden. Eine weitere Möglichkeit zur Früherkennung ist […mehr lesen]

Dr. Gerson Lüdecke - Foto: consile
Harnblasenkrebs

Welche Patienten profitieren von der Blasenkrebs-Früherkennung?

13. März 2014 Detlef Hoewing 0

Warum ist die Früherkennung auf Blasenkrebs wichtig?

Dr. Gerson Lüdecke - Foto: consileFrüh erkannt hat das Harnblasenkarzinom eine Heilungschance von über 90%. Dagegen haben Patienten, bei denen der Blasenkrebs erst in einem späten Stadium entdeckt wird, ein hohes Mortalitätsrisiko. Leider werden immer noch etwa 30% der Patienten erst diagnostiziert, wenn das Karzinom bereits invasiv ist. Eine Früherkennung bietet eine erhebliche Chance, die Heilungsaussichten der Betroffenen deutlich zu erhöhen. Bislang fehlt aber noch der wissenschaftliche Beweis, dass dies beim Blasenkrebs erfolgreich umgesetzt werden kann.

Welche Patienten sollten mit einem Schnelltest auf urinlösliche Blasenkrebsmarker untersucht werden?

Die Methode mit der Chance auf höchste Effektivität ist eine risikoadaptierte Früherkennung. Hier sind langjährige Raucher und Personen mit beruflicher Risikoexposition und medizinisch induzierten Faktoren ab einem Alter von ca. 55 Jahren zu nennen, außerdem bietet sich diese Diagnostik als Ergänzung bei Patienten mit Symptomen auf Blasenkrebs oder in der Nachsorge. In quantifizierender Form können Schnelltests dabei sogar Prognose relevant sein. Für ein Massen-Screening in der Bevölkerung bei Personen ohne Symptome oder Risikofaktoren ist keiner der in Deutschland erhältlichen Tests bisher zugelassen oder in Leitlinien empfohlen.

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Postkarte für die Darmkrebs-Vorsorge - Quelle: Dr. Thomas Block
Darmkrebs

Darmkrebs-Früherkennung – informiert entscheiden

1. März 2014 Detlef Hoewing 0

Welche Untersuchungen zur Darmkrebs-Früherkennung gibt es? Welche davon bietet den zuverlässigsten Schutz? Was übernehmen die Kassen und wer hat Anspruch darauf? Antworten auf diese Fragen finden Interessierte in dem Infoblatt „Wissenswertes zur Darmkrebsfrüherkennung“, das der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums zum Darmkrebsmonat März neu herausgibt. Das Infoblatt ist im Internet unter www.krebsinformationsdienst.de abrufbar.

Wird Darmkrebs in einem frühen Stadium erkannt, sind die Heilungsaussichten gut. Bei einer Darmspiegelung, der so genannten Koloskopie, sind Krebsvorstufen gut zu entdecken und können noch während der Untersuchung entfernt werden. Daher kann Darmkrebs weit besser als andere Krebsarten durch konsequente Vorsorge verhütet werden.

Im März engagieren sich nun zum 13. Mal Gesundheitsorganisationen und Unternehmen für die Darmkrebsvorsorge. Die Kampagnen und Aktionen bringen auch Menschen zum Nachdenken, die sich bislang noch nicht mit dem Thema Krebsfrüherkennung auseinandergesetzt haben. Doch angesichts der vielen Untersuchungsmethoden ist die Verunsicherung groß: Muss es gleich die Koloskopie sein oder bringt ein einfacher Labortest genauso viel Sicherheit?

Seit 2002 ist die Darmspiegelung für Versicherte ab dem Alter von 55 Jahren Bestandteil des deutschen gesetzlichen Programms zur Krebsfrüherkennung. Jedoch nimmt gerade mal ein Fünftel der Berechtigten diese Untersuchung wahr. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Zur Angst vor einer erschreckenden Diagnose kommt auch die Furcht vor der möglicherweise unangenehmen Untersuchung, bei der auch Komplikationen auftreten können.

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Hautlupe
Hautkrebs

Gemeinschaftsprojekt soll Früherkennung von Hautkrebs erleichtern

2. Oktober 2013 Detlef Hoewing 0

Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert „Skin Cancer Screening“ mit rund 1,7 Millionen Euro

Das Muttermal ist dunkel, fast schwarz und relativ groß. Doch ob es sich um ein Melanom oder um einen harmlosen Leberfleck handelt, ist mit dem menschlichen Auge mitunter schwer zu erkennen. Ein umfassendes Hautscreening, das Dermatologen hilft, eine präzise Diagnose zu stellen, wird immer wichtiger, dann jedes Jahr erkranken allein in Deutschland mehr als 200.000 Menschen an Hautkrebs. Ein gemeinsames Forschungsvorhaben von Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft hat das Ziel, mittels neuer Methoden die Früherkennung von Hautkrebs deutlich zu verbessern.

Das Muttermal ist dunkel, fast schwarz und relativ groß. Doch ob es sich um ein Melanom oder um einen harmlosen Leberfleck handelt, ist mit dem menschlichen Auge mitunter schwer zu erkennen. Ein umfassendes Hautscreening, das Dermatologen hilft, eine präzise Diagnose zu stellen, wird immer wichtiger, dann jedes Jahr erkranken allein in Deutschland mehr als 200.000 Menschen an Hautkrebs. Ein gemeinsames Forschungsvorhaben von Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft hat das Ziel, mittels neuer Methoden die Früherkennung von Hautkrebs deutlich zu verbessern.

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DGU-Kongress 2013

Quantitativer Blasenkrebs-Schnelltest liefert exakte Ergebnisse

1. Oktober 2013 Detlef Hoewing 0

Dresden, 26. September 2013 – Der weltweit erste quantitative Schnelltest für die Früherkennung des Harnblasenkarzinoms, UBC® Rapid, erreicht eine mit dem viel aufwendigeren ELISA vergleichbare diagnostische Genauigkeit. Damit steht jetzt jedem Arzt ein einfacher Schnelltest zur Verfügung, der durch eine genaue Konzentrationsmessung nicht nur die Früherkennung von Blasenkrebs, sondern auch eine bessere Risikobeurteilung ermöglicht.

Herkömmliche Schnelltests für den Nachweis von Blasenkrebs sind auf einfache positive oder negative Ergebnisse limitiert. Für eine genauere Risikoabschätzung waren bisher aufwendigere zellbasierte Testsysteme notwendig. Auf dem 65. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie in Dresden stellte Dr. René Ritter von der Universitätsklinik für Urologie, Tübingen, jetzt überzeugende Daten für den weltweit ersten quantitativen Schnelltest zur Früherkennung von Blasenkrebs vor.

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Prof. Dr. med. Michael Stöckle - Quelle: Wahlers PR
DGU-Kongress 2013

Fakten statt PSA-Bashing: Aktuelles zur PSA-Kontroverse

26. September 2013 Detlef Hoewing 0

Seit Jahren wird unter Urologen, mehr aber noch in den Publikumsmedien über den Stellenwert bzw. das Nutzen- Schaden-Verhältnis der PSA-gestützten Früherkennung des Prostatakarzinoms kontrovers diskutiert. Es ist eine unvermeidliche Nebenwirkung eines jeden Früherkennungsprogramms, dass Auffälligkeiten, Befunde und Krankheitsstadien entdeckt und oft auch behandelt werden, deren Nichtentdeckung und Nichtbehandlung den Betroffenen nicht geschadet hätten. Diese Schattenseiten eines jeden Früherkennungsprogramms werden unter den Stichworten Überdiagnostik und Übertherapie zusammengefasst. Das ist bei der PSA-gestützten Früherkennung des Prostatakarzinoms nicht anders als bei anderen Früherkennungsprogrammen, beispielsweise dem Mammographie-Screening.

Das Ausmaß von Überdiagnostik und Übertherapie lässt sich noch nicht abschließend quantifizieren, hierzu bräuchte man die Endergebnisse der europäischen PSA-Screening-Studie (ERSPC). Die ERSPC-Studie ist die einzige Studie weltweit, die in einigen Jahren zumindest annäherungsweise eine Quantifizierung des Nutzen-Schaden-Verhältnisses und des Problems von Überdiagnostik und Übertherapie erlauben wird. Von der ERSPC-Studie sind derzeit die Elf-Jahresdaten publiziert. Das bedeutet, dass die Studienteilnehmer, denen die PSA-gestützte Früherkennung entweder empfohlen oder nicht empfohlen war, seit elf Jahren unter Beobachtung stehen. Dies bedeutet andererseits aber nicht, dass die im Rahmen dieser Früherkennungsstudie nachgewiesenen Prostatakarzinome auch schon allesamt elf Jahre nachbeobachtet sind, weil viele Prostatakarzinome ja erst im Verlauf der Studie auffallen.

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