CancerCheck-PSA Quelle: consile.de
DGU-Kongress 2008

Die Zukunft der Harntumormarker

28. September 2008 Detlef Hoewing 0

Mit der Einführung des so genannten „Prostataspezifischen Antigens“ 1979 wurde eine neue Ära der Früherkennung eingeleitet. In den darauf folgenden Jahrzehnten konnte aufgrund einerseits zunehmender Klinischer Erfahrung, andererseits aber auch durch Verbesserung der klinisch einsetzbaren Bestimmungsmethoden die Aussagekraft einer PSA-Bestimmung aus dem Blut verbessert werden.

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S3-Leitlinie Harnblasenkarzinom
Harnblasenkrebs

Krebs der Harnblase – bessere Chance auf Heilung durch Früherkennung

29. Mai 2008 Detlef Hoewing 0

Freiburg, 26.05.2008 – 28.750 Menschen in Deutschland erkranken pro Jahr an Blasenkrebs – alle 20 Minuten ein neuer Fall. Auslöser der Krebserkrankung sind Schadstoffe aus der Umwelt, vor allem so genannte aromatische Amine. Neben Berufsgruppen wie Feuerwehrleute, Maschinisten, Metallarbeiter, Friseure und Arbeiter der chemischen und Farbindustrie sind vor allem Raucherinnen und Raucher stark gefährdet. Die Schadstoffe gelangen bei ihnen durch das Inhalieren des Rauchs über die Lungen in die Blutbahn und schließlich auch in die Blasenwand. Je länger und je mehr Zigaretten jemand geraucht hat, desto größer ist das Risiko, dass sich in der Blase ein Krebsgeschwür bildet. Menschen, die an Blasenkrebs erkranken, sind häufig bereits über 65 Jahre alt.

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Von Links: Prof. Dr. Dr. Hans-Robert Metelmann - Sybille Seitz - Dr. Christa Maar
Darmkrebs

Früherkennung Darmkrebs

27. Februar 2008 Detlef Hoewing 0

Berlin, 27.02.2008. In der nächsten Woche startet der, von der Felix Burda Stiftung initiierte Darmkrebsmonat März. Zum Auftakt fand heute eine Pressekonferenz zum Thema Darmkrebs – Vorsorge – Früherkennung statt, zu dem die Stiftung, unter der Leitung von Frau Dr. Christa Maar, geladen hatte. Hier wurden die Zahlen von 2002 – 2008 vorgestellt und was noch unbedingt getan werden muss, um die Bevölkerung über die Früherkennungsuntersuchungen aufzuklären, damit diese Krebsart, die jeden von uns treffen kann, frühzeitig erkannt und mit guten Aussichten auf ein Leben mit hoher Lebensqualität geheilt werden kann.

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Von Links: Dr. Freerk Baumann, Prof. Dr. med. Jürgen Dunst. Prof. Dr. med Nadia Harbeck
Krebskongress 2008

Neues vom Brustkrebs

20. Februar 2008 Detlef Hoewing 0

Von Links: Dr. Freerk Baumann, Prof. Dr. med. Jürgen Dunst. Prof. Dr. med Nadia Harbeck

In westlichen Industrieländern erkrankt jede 8.-10. Frau im Laufe ihres Lebens an einem Mammakarzinom. Durch Fortschritte bei Früherkennung und medikamentöser Therapie ist diese Erkrankung heute bei über 70 % der Patientinnen im Frühstadium heilbar. Dennoch ist Brustkrebs in der Altersgruppe der Frauen zwischen 35 und 55 Jahren immer noch die häufigste Todesursache. Weiterentwicklungen bei der Systemtherapie wie Aromataseinhibitoren oder zielgerichtete Therapeutika (z.B. Antikörper), die bereits heute für die adjuvante Therapie zur Verfügung stehen, machen jedoch – neben konsequenter Früherkennung – weitere Verbesserungen der Heilungschancen realistisch.

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Unter dem Rasterelektronenmikroskop: Hydrogel mit hoher Porendichte als mögliche Basis eines Prostata-Modells (Aufnahme: Dr. Friederike J. Gruhl, KIT)
Prostatakrebs

Prostatakrebs Früherkennung

12. Februar 2008 Detlef Hoewing 0

Prostatakrebs ist der häufigste bösartige Tumor bei Männern. Allerdings entwickelt sich der Krebs sehr unterschiedlich: Bei einem großen Teil der Männer über 70 Jahre verändert er sich wenig und bereitet keine Beschwerden; er ruht, bleibt verborgen und bedarf keiner Behandlung.

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Dickdarm Aquarell Quelle: dkfz
Darmkrebs

Dickdarmkrebs muss nicht sein – dank Früherkennung

2. März 2006 Detlef Hoewing 0

Frankfurter Klinikärzte appellieren beim bundesweiten Darmkrebsmonat für mehr Aufmerksamkeit gegenüber Risiken des Dickdarmkrebs und effektive Vorsorgemöglichkeiten. Jedes Jahr erkranken 60.000 Bundesbürger am kolorektalen Karzinom (Dickdarmkrebs). Alarmierend neben dieser Zahl der Neuerkrankungen ist die Sterberate mit jährlich ca. 30.000 Todesfällen. Unverständlich reagieren deshalb besonders Gastroenterologen auf diese erschreckenden Zahlen. Denn effektive diagnostische Methoden und Therapieverfahren zur Vorbeugung einer Darmkrebserkrankung gibt es, bei rechtzeitiger Diagnose liegt die Heilungschance sogar bei fast 100 Prozent.

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Atlas der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister - Quelle: GEKID
Deutsche Krebshilfe

Europas größtes Krebsregister ab 1. Mai in NRW

21. März 2005 Detlef Hoewing 0

Gesundheitsministerium und Deutsche Krebshilfe informieren. In Nordrhein-Westfalen werden Krebserkrankungen ab dem 1. Mai 2005 in einem landesweiten Krebsregister erfasst. Der nordrhein-westfälische Landtag hat einem entsprechenden Gesetzentwurf von NRW-Gesundheitsministerin Birgit Fischer am 17. März 2005 zugestimmt. Das flächendeckende, bevölkerungsbezogene Krebsregister wird das europaweit größte Register dieser Art sein und in den Anfangsjahren maßgeblich durch die Deutsche Krebshilfe mitfinanziert.

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Urothelkarzinom der Blase, Bild: KGH, Wikimedia Commons
Harnblasenkrebs

Risikogestützte Früherkennung auf Blasenkrebs

28. August 2004 Detlef Hoewing 0

Das Harnblasenkarzinom ist nach dem Prostatakarzinom der zweithäufigste urologische Tumor. Entscheidende Risikofaktoren sind das Rauchen und die berufliche Exposition mit aromatischen Aminen. Gefährdete Berufsgruppen sind beispielsweise Farbarbeiter, Metallarbeiter, Maschinisten, Friseure und Reinigungspersonal. Jährlich treten in Deutschland über 16.000 Neuerkrankungen auf. Ein Drittel der Betroffenen leidet bereits an einem invasiven Tumor, wenn die Diagnose gestellt wird. Das beeinträchtigt die Heilungschancen erheblich. Professor Jens Erik Altwein, Chefarzt der urologischen Abteilung des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder in München, plädiert bei Risikopatienten für eine risikogestützte Früherkennung mit dem UBC Rapid Test.

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Sonnenbaden
Harnblasenkrebs

Sommerwonnen

16. August 2004 Detlef Hoewing 0

Erst zum Frisör, dann an den Pool – bekleidet mit dem schicken neuen Badeanzug; sich dort genüsslich eine Zigarette anzünden … ein perfekter Sommertag? Aus urologischer Sicht eher eine zweifelhafte Szene. Denn die Kombination aus Rauchen, Haarfärbemittel und aktueller Bademode kann das Blasenkrebs-Risiko erhöhen. Anfang dieses Jahres hat die Zeitschrift Ökotest Haarfärbemittel untersucht. Ergebnis: Alle getesteten Mittel enthielten aromatische Amine. Diese chemischen Verbindungen sind eine Hauptursache für die 16.000 neuen Fälle von Blasenkrebs, die in Deutschland jedes Jahr auftreten. Zwar sind vor allem Berufsgruppen gefährdet, die häufig Kontakt zu aromatischen Aminen haben, zum Beispiel Arbeiter der chemischen Industrie und Friseure. Aber auch wer regelmäßig seine Haare färbt, setzt sich den Chemikalien aus.

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