Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) e.V

Das Hautkrebs-Screening kann die Hautkrebssterblichkeit deutlich senken

3. Mai 2012

Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) e.VSchleswig-Holstein hat sich vom Bundesland mit der höchsten zu dem mit der niedrigsten Melanom-Sterblichkeit entwickelt. Forscher der Universität zu Lübeck und des Dermato-logischen Zentrums Buxtehude berichten gemeinsam mit amerikanischen Kollegen in der renommierten internationalen Zeitschrift CANCER über die Entwicklung der Hautkrebs-sterblichkeit in Schleswig-Holstein. „Mit der Durchführung des Modelprojekts zum Haut-krebs-Screening hat sich die Sterblichkeit am Melanom in Schleswig-Holstein halbiert“, erklärt der Epidemiologe Prof. Dr. Alexander Katalinic, Universität zu Lübeck. „Damit hat sich Schleswig-Holstein vom Bundesland mit der höchsten zum Bundesland mit der niedrigsten Hautkrebssterblichkeit entwickelt“.

Deutsch-amerikanische Studie veröffentlicht:

In ihrer Studie untersuchten die Forschergruppen aus Lübeck, Buxtehude, Boston (USA) und Rhode Island (USA) die zeitliche Entwicklung der Hautkrebssterblichkeit (Melanom/schwarzer Hautkrebs) in Schleswig-Holstein und verglichen diese mit den direkt an Schleswig-Holstein angrenzenden Ländern, bzw. mit Deutschland. Während in den angrenzenden Regionen bzw. in Deutschland nur eine gleichbleibende Tendenz der Melanom-Sterblichkeit festgestellt werden konnte, kam es in Schleswig-Holstein seit Ende 2000 zu einem konstanten Rückgang. In einem zweiten Schritt wurden mögliche Gründe für den beobachteten Unterschied zwischen den Regionen untersucht, wie z.B. unterschiedliche Behandlungsformen oder Präventionsstrategien. „Einziger Faktor, der Schleswig-Holstein von den angrenzenden Regionen unterschied, war das Hautkrebs-Screening, das wir seit 1998 in Schleswig-Holstein im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen entwickelt haben“, erklärt der Dermatologe Prof. Dr. Eckhard Breitbart, Dermatologisches Zentrum Buxtehude. „Damit konnte weltweit erstmals gezeigt werden, dass ein Hautkrebs-Screening die Sterblichkeit des malignen Melanoms nachhaltig senken kann“.

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Sonnenanbeterin

Hautkrebs – eine Erkrankung mit vielen Facetten

2. Mai 2012

SonnenanbeterinSchon mit den ersten warmen Sonnenstrahlen zieht es uns wieder nach draußen. Das ist verständlich und auch gut, denn Sonne verbessert das psychische und geistige Leistungsvermögen und regt die Bildung von Vitamin D an. Aber sie hat auch ihre Schattenseite: Übermäßige UV-Strahlung ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für die Entstehung von Hautkrebs. Die Zahl der Neuerkrankungen ist in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen. Nach aktuellen Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO treten weltweit jedes Jahr zwei bis drei Millionen neue Fälle von hellem Hautkrebs sowie mehr als 130.000 neue Fälle von schwarzem Hautkrebs auf. In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 17.800 Menschen am gefährlichen schwarzen Hautkrebs, ca. 3.000 sterben daran.

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Hautlupe

Hautkrebs-Screening kann Hautkrebssterblichkeit deutlich senken

30. April 2012

Deutsch-amerikanische Studie veröffentlicht: Schleswig-Holstein hat sich vom Bundesland mit der höchsten zu dem mit der niedrigsten Melanom- Sterblichkeit entwickelt Forscher der Universität zu Lübeck und des Dermatologischen Zentrums Buxtehude berichten gemeinsam mit amerikanischen Kollegen in der renommierten internationalen Zeitschrift CANCER über die Entwicklung der Hautkrebssterblichkeit in Schleswig-Holstein.

„Mit der Durchführung des Modellprojekts zum Hautkrebs-Screenings hat sich die Sterblichkeit am Melanom in Schleswig-Holstein halbiert“, erklärt der Epidemiologe Prof. Dr. Alexander Katalinic, Universität zu Lübeck. „Damit hat sich Schleswig-Holstein vom Bundesland mit der höchsten zum Bundesland mit der niedrigsten Hautkrebssterblichkeit entwickelt“.

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Hautnah betrachten - Hautkrebs früh erkennen - Quelle: Patientenratgeber der Deutschen Krebshilfe

Hautkrebs-Screening startet am 1.Juli

19. Juni 2008

Hautnah betrachten - Hautkrebs früh erkennen - Quelle: Patientenratgeber der Deutschen Krebshilfe

Berlin – Am 1. Juli 2008 startet das Angebot einer neuen Krebs-Früherkennungsuntersuchung: Alle gesetzlich Versicherten ab dem Alter von 35 Jahren haben dann alle zwei Jahre Anspruch auf eine qualitätsge­sicherte kostenlose Hautkrebsuntersuchung. „Die Einführung dieses Screenings ist eine große Chance im Kampf gegen den Hautkrebs“, be­tonte Professor Dr. Dagmar Schipanski, Präsidentin der Deutschen Krebshilfe. In Deutschland befinden sich derzeit mindestens 870.000 Hautkrebs-Patienten in medizinischer Behandlung. Seit 1980 hat sich die jährliche Neuerkrankungsrate für das maligne Melanom (.schwarzer Haut­krebs‘) verdreifacht. Bei Basalzellkarzinom und Spinozellulärem Karzinom (.heller Hautkrebs‘) treten heute sechs bis neun Mal mehr Neuerkrankun­gen auf als vor 35 Jahren. Die Ursache: ein geändertes Freizeitverhalten mit Sonnenurlauben rund um das Jahr sowie häufige Solarienbesuche. „Bisher hatte keine Generation ein so hohes Hautkrebsrisiko wie die der heute 35-Jährigen“, erklärte Professor Dr. Eckhard Breitbart, zweiter Vor­sitzender der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP).

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Hautlupe

Flächendeckendes Hautkrebs-Screening

6. März 2008

Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 140.000 Menschen neu an Hautkrebs, 15.000 davon am besonders gefährlichen Malignen Melanom, dem so genannten schwarzen Hautkrebs. Dieser führt bei 2.300 Betroffenen jährlich zum Tode. Die häufigeren „weißen“ Hautkrebserkrankungen, wie das Basalzellkarzinom und das spinozelluläre Karzinom, bilden hingegen keine Metastasen und sind somit heilbar. Außer dem Leid der Betroffenen verursachen die steigenden Erkrankungszahlen des Hautkrebses auch hohe Kosten im Gesundheitssystem.

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Gewebeschnitt durch ein Melanom. Bild: KGH, Wikimedia Commons

Studie für die Behandlung des fortgeschrittenen schwarzen Hautkrebses

12. Oktober 2005

Der schwarze Hautkrebs, auch malignes Melanom genannt, zählt in fortgeschrittenen Stadien zu den am meisten gefürchteten Tumorerkrankungen. Er ist für mehr als drei Viertel aller durch Hautkrebs bedingten Todesfälle verantwortlich. Bei Absiedelungen(Metastasen) in Lymphknoten und innere Organe stehen derzeit nur wenige und sehr begrenzte Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Trotz intensiver klinischer Überprüfung von verschiedenen Chemotherapeutika – allein oder in Kombination mit Botenstoffen zur Aktivierung der eigenen Immunabwehr – konnte in den vergangenen Jahren die Wirksamkeit von Therapien bei Patienten mit fortgeschrittenem schwarzen Hautkrebs nicht nennenswert verbessert werden.

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Sonnenbaden

Fit for Sun – Sonnenschutz für Teenager

18. Juli 2005

Bonn (ct) – Kerstin ist 23 Jahre alt, als sie die Diagnose „Malignes Melanom“ erfährt. „Ich und Hautkrebs – das kann nicht sein. Das kriegen doch nur ältere Menschen“. Dass Menschen so jung an Hautkrebs erkranken, ist jedoch heute keine Seltenheit mehr. Oft hatten die Betroffenen schon als Kind Sonnenbrände. In der aktuellen Ausgabe ihrer Zeitschrift berichtet die Deutsche Krebshilfe über ihre diesjährige Aufklärungskampagne zum Schutz vor Hautkrebs. Gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) will die Organisation bereits bei Kindern und Jugendlichen ein Bewusstsein für die Gefahren der Sonne schaffen.

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Sonnenschutz

ACHTUNG SONNE !

28. Juni 2005

Bonn (sts) – Sommer, Sonne, Urlaubszeit: Die Ferien stehen vor der Tür und auch bei uns steigen endlich die Temperaturen. Die schönste Zeit im Jahr beginnt. Jeder möchte die Sonne genießen, ohne spätere Hautschäden zu riskieren. Tipps zum Schutz vor UV-Strahlen und eine Anleitung zum Erkennen bösartiger Hautveränderungen bieten die Ratgeber „Achtung Sonne!“ und „Ihr bester Sonnenschutz“ der Deutschen Krebshilfe und der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP). Diese Broschüren, die neu gestaltet wurden, sind kostenlos bei der Deutschen Krebshilfe erhältlich und stehen im Volltext unter www.krebshilfe.de .

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Hautlupe

Hautkrebs-Test setzt neue Maßstäbe

21. März 2005

Kiel (ek) – Die wissenschaftlichen Ergebnisse des Projektes “ Hautkrebs-Test “ in Schleswig-Holstein sprechen für sich: In dem jetzt vorliegenden Abschlussbericht konnten die Wirksamkeit und Akzeptanz des Programms nachgewiesen werden. So war die Anzahl der früh erkannten und damit gut behandelbaren Hauttumoren des mit mehr als 366.000 Teilnehmern weltweit einmaligen Projektes viel höher als erwartet. Es spricht alles dafür, den „Hautkrebs-Test“ ab dem 20. Lebensjahr bundesweit einzuführen. Die Resultate werden zurzeit in den entsprechenden bundespolitischen Gremien geprüft und diskutiert.

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