Hautkrebs

Hautkrebs schnell erkennen

Der »Schwarze Hautkrebs« ist aggressiv und lebensbedrohlich. Wird er nicht frühzeitig erkannt, sinken die Heilungschancen – doch die Vorsorgeuntersuchungen sind kompliziert. Fraunhofer-Forscher haben mit mehreren Projektpartnern ein Assistenzsystem entwickelt, das Dermatologen bei der Diagnostik unterstützt. Jedes Jahr erkranken laut der Deutschen Krebsgesellschaft rund 200.000 Menschen an Hautkrebs. Besonders gefährlich ist…

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Hautkrebs – Artikelserie

© 2013 von Detlef Höwing über Hautkrebs. Dieses Buch einer Artikelsammlung der Online- Zeitung Mensch & Krebs, www.krebszeitung.de ist frei verfügbar für den privaten Gebrauch. Alle Texte und Bilder dürfen nur dann weiter bearbeitet oder verwendet werden, wenn meine schriftliche Genehmigung dazu vorliegt. Eine kommerzielle Nutzung des Buches oder Texte…


Neues Graduiertenkolleg an der UMM widmet sich dem Hautkrebs

Deutsche Forschungsgemeinschaft bewilligt Antrag der Hautklinik der Universitätsmedizin Mannheim in vollem Umfang Graduiertenkollegs (GRKs) sind Einrichtungen der Hochschulen, die die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zur Aufgabe haben. Das Graduiertenkolleg dient daher nicht allein der Forschung zum Hautkrebs, sondern auch dazu, die besten Medizinstudenten sowie Studierende der Lebenswissenschaften für die wissenschaftliche…


Hautkrebs-Vorsorge fängt im Kindesalter an

Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesamtes für Strahlenschutz und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit Sonnenbrände im Kindesalter gehören zu den Hauptursachen von Hautkrebs. Doch obwohl Sonnenbrände leicht vermeidbar sind, steigt die Zahl der Hautkrebsfälle seit Jahren an. Darauf weist das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in seinem neuen Jahresbericht hin….


Sommersonne genießen – vor Hautkrebs schützen!

Deutsche Krebshilfe gibt Hautschutztipps für die Sommerferien Bonn (sts) –Sommer. Sonne. Ferien. Viele Menschen fahren in diesen Wochen in den Urlaub oder genießen die Sonne zu Hause. Der Aufenthalt im Freien tut gut und entspannt. Dabei ist jedoch der Schutz vor krebserregenden UV-Strahlen unverzichtbar, denn gerade Kinder und hellhäutige Menschen…


Hautkrebs – Erfolgreiche Blockade

Mit einem neuen Wirkstoff konnten Wissenschaftler der Universitätsklinik Würzburg das Wachstum von Hautkrebszellen stoppen. Ob dieser Hemmstoff therapeutisch eingesetzt werden kann und ob er auch bei Tumorzellen anderer Krebsarten wachstumshemmend wirkt, müssen weitere Untersuchungen zeigen. Viren können nicht nur lästige und unangenehme Infektionen, wie Grippe oder Masern, auslösen. Sie sind…


Frühlingssonne entspannt genießen

Deutsche Krebshilfe gibt Tipps zum Schutz vor Hautkrebs Bonn (sts) – Endlich Frühling. Endlich Sonne. Endlich raus. Nach den Wintermonaten ist die Sehnsucht nach wärmenden Sonnenstrahlen groß. Wer es einrichten kann, verbringt möglichst viel Zeit an der frischen Luft. „Genießen Sie die Sonne ohne Reue. Gewöhnen Sie Ihre Haut jedoch…


Ärztliche Leitlinien zur Hautkrebsprävention

Wissenschaftlich begründete Empfehlungen zur Patientenaufklärung erschienen.

Bonn/Hamburg/Berlin, 14. Februar 2014. Hautkrebs gehört zu den weltweit häufigsten Tumorarten. Doch kaum eine andere Krebsart lässt sich besser durch Prävention vermeiden. Nun ist erstmals eine Leitlinie zur Prävention von Hautkrebs erschienen, die Ärzte bei der Patientenaufklärung unterstützen soll. „Eine Leitlinie, die sich auf höchstem wissenschaftlichen Niveau mit der Prävention, sowohl der Ursachenvermeidung als auch der Früherkennung, bei einer bestimmten Krebsart auseinandersetzt ist völlig neu“, erklärt Prof. Dr. Eckhard Breitbart, Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) und Koordinator der Leitliniengruppe Hautkrebsprävention. Eine Bürgerinformation auf der Grundlage der Leitlinie Hautkrebsprävention sei ebenfalls geplant. „Ziel ist es, Ärzten und Bürgern wissenschaftlich begründete, praktikable Präventionsempfehlungen an die Hand zu geben, die zu einer Verbesserung der Gesundheit dienen und zur Lebensqualität beitragen. Generelle Empfehlungen zur Aufklärung der Öffentlichkeit über Hautkrebsrisiken sind ebenfalls enthalten.“


Neues Verfahren soll Behandlung von Hautkrebs verbessern

Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert Projekt MeDiOO am HOT

Die Tumore sind oft winzig klein und doch hochgefährlich: Patienten, die an Schwarzem Hautkrebs erkrankt sind, sollten so schnell wie möglich operiert werden, denn das sogenannte Maligne Melanom kann bereits in einem frühen Stadium metastasieren. Das Projekt MeDiOO am Hannoverschen Zentrum für Optische Technologien (HOT) an der Leibniz Universität Hannover hat das Ziel, mittels einer neuen, optisch basierten Diagnosemethode erstmals bereits vor einer Operation zu bestimmen, wie dick eine verdächtige Hautläsion ist, so dass entsprechend weniger gesundes Gewebe entfernt werden müsste. Der Kurzname MeDiOO steht dabei für „Melanomdickenbestimmung mittels Optoakustik und OCT“. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Vorhaben innerhalb der Förderlinie VIP für drei Jahre vom 1. Oktober 2013 bis zum 30. September 2016.

Bei der Untersuchung eines Melanoms gibt es unterschiedliche Methoden. Keine von ihnen ist jedoch bislang in der Lage, zuverlässig bereits vor einer Operation Aufschluss über die Tumordicke bzw. die Invasionstiefe zu geben. Um das Risiko der Metastasierung oder eines Rezidivs für Betroffene möglichst gering zu halten, wird bei einer Operation bislang viel vom umliegenden gesunden Gewebe entfernt – bei einer Tumordicke von mehr als zwei Millimeter müssen rundherum bereits zwei Zentimeter entfernt werden. Die Tumordicke beziehungsweise Invasionstiefe sind dabei ein maßgebliches Kriterium für das Stadium der Krankheit und entscheidend für die weitere Behandlung und Prognose.


Immuncocktail lässt Tumoren schrumpfen

Forscher entwickeln neue Therapiestrategie gegen Schwarzen Hautkrebs

Heidelberg (gb) – Wie wird das Immunsystem schlagkräftiger gegen Krebs? Heidelberger Wissenschaftler sind der Antwort auf diese Frage ein gutes Stück näher gekommen. Sie haben die Natürlichen Killerzellen des Immunsystems mit Hilfe eines Cocktails aus verschiedenen Botenstoffen so gestärkt, dass diese Tumoren zerstören konnten. Derzeit entwickeln die Forscher Strategien, um ihre Erkenntnisse in den klinischen Alltag umzusetzen. Die Deutsche Krebshilfe hat das Projekt mit 248.000 Euro gefördert.

Seit Längerem verfolgen Forscher den Ansatz, Krebs mithilfe des körpereigenen Abwehrsystems zu bekämpfen. Vor allem die Natürlichen Killerzellen (NK-Zellen) der angeborenen Immunabwehr gelten als vielversprechende Kandidaten. Sie sind die erste Instanz im Körper, wenn es darum geht, Krankheitserreger wirksam zu bekämpfen und Infektionen in Schach zu halten. Auch gegen Tumoren sind die Killerzellen im Einsatz. Bisher allerdings mit eher mäßigem Erfolg. Dies könnte sich nun ändern.