Hautlupe
Hautkrebs

Interesse an der Hautkrebsvorsorge steigt

21. Juni 2013 Detlef Hoewing 0

Krankenkassen müssen mehr für Hautkrebsfrüherkennung tun

BERLIN/EUSKIRCHEN – „Die Krankenkassen müssen mehr tun, um das Hautkrebsscreening bei den gesetzlich Krankenversicherten bekannt zu machen. Das zeigt die aktuelle zweite Forsa-Umfrage zur Akzeptanz des Hautkrebsscreenings ganz deutlich“, betont Dr. Ralph von Kiedrowski vom Vorstand des Berufsverbands der Deutschen Dermatologen.

„Nur rund 50% der Anspruchsberechtigten wissen, dass sie ab dem 35 Lebensjahr einen gesetzlichen Anspruch auf das Hautkrebsscreening als kostenlose Regelleistung der gesetzlichen Krankenversicherung haben. Das sind aber immerhin sechs Prozent mehr als bei der gleichen Umfrage im Jahr 2011“, erläutert von Kiedrowski. „Angesichts anhaltend hoher Hautkrebsraten muss hier deutlich mehr Aufklärung und von möglichst vielen Stellen erfolgen.“

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Hautkrebs

Die Hautkrebswelle – Hinschauen kann Leben retten

3. Juni 2013 Detlef Hoewing 0

BERLIN/EUSKIRCHEN – Jeder kann selbst etwas tun, um sich vor Hautkrebsgefahren zu schützen. Das ist die wichtigste Botschaft der Euromelanoma-Woche 2013, die in Deutschland vom 3. bis 9. Juni stattfindet. Im Mittelpunkt der europaweiten Kampagne der Europäischen Akademie für Dermatologie und Venerologie (EADV) steht 2013 die Selbstbeobachtung der Haut und das regelmäßige Hautkrebsscreening beim Facharzt.

Hautkrebs ist sichtbar und das kann Leben retten. Voraussetzung dafür ist, die eigene Haut zu kennen, möglichst einmal im Monat genau zu inspizieren und vor allem auf Veränderungen zu achten. Verändert sich ein Muttermal mit der Zeit in Farbe, Form und Größe kann das ein Hinweis sein, die Fachfrau bzw. den Fachmann zu fragen. „Ein Zeitraum von ein bis zwei Jahren mit unentdecktem Wachsen von schwarzem Hautkrebs bedeutet eine rapide Gefährdung für den Betroffenen“, betont Dr. Ralph von Kiedrowski vom Berufsverband der Deutschen Dermatologen zum Start der Euromelanoma-Woche 2013. „Außerdem gilt es, alle Neubildungen im Auge zu behalten, denn ein nicht unerheblicher Anteil der malignen Melanome entsteht neu, d.h. nicht auf dem Boden eines schon bestehenden Pigmentmals.“

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