heilungschancen

Hautkrebs schnell erkennen

Der »Schwarze Hautkrebs« ist aggressiv und lebensbedrohlich. Wird er nicht frühzeitig erkannt, sinken die Heilungschancen – doch die Vorsorgeuntersuchungen sind kompliziert. Fraunhofer-Forscher haben mit mehreren Projektpartnern ein Assistenzsystem entwickelt, das Dermatologen bei der Diagnostik unterstützt. Jedes Jahr erkranken laut der Deutschen Krebsgesellschaft rund 200.000 Menschen an Hautkrebs. Besonders gefährlich ist…

< >

Wie entstehen Metastasen?

Sind Menschen an einem bösartigen Tumor erkrankt, können sich überall in ihrem Körper Metastasen bilden, die die Heilungschancen häufig erheblich verschlechtern. Wie die Absiedlungen der ursprünglichen Geschwulst genau entstehen, untersuchten Wissenschaftler des Instituts für Molekularbiologie und Dr. Alexander Carpinteiro, Oberarzt der Klinik für Hämatologie der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen…


Mehr Überlebende nach Krebs – Neue Wege in der Tumormedizin

Wiesbaden – Die Heilungschancen bei Krebs steigen: Starben vor 35 Jahren in Deutschland zwei Drittel der Betroffenen an ihrem Tumorleiden, lebt heute gut die Hälfte fünf Jahre nach der Diagnose noch  – ein Rückfall gilt dann als unwahrscheinlich. Die Zahl derjenigen, die an Krebs sterben, ist trotzdem hoch – im…


Spezialkamera spürt Tumore auf

Links: Die neue Kamera zeigt mit Fluoreszenzfarbstoffen eingefärbte Strukturen an (hier: blaue und grüne Bereiche).  © Fraunhofer IPAKrebspatienten haben die besten Heilungschancen, wenn bösartiges Gewebe restlos entfernt wird. Doch oft sind die winzigen Krebsnester für Chirurgen kaum zu erkennen. Eine neue Kamera spürt versteckte Tumore während einer Operation auf.

Tumoroperationen sind selbst für versierte, erfahrene Chirurgen eine große Herausforderung. Denn zum einen lassen sich die Ränder des Tumorgewebes nur sehr schwer von normalem Gewebe unterscheiden. Zum anderen sind verstreute Krebsnester und Frühkarzinome kaum zu erkennen. Beim Entfernen der Tumorherde ist der Arzt bislang allein auf sein geschultes Auge angewiesen. Eine Spezialkamera soll künftig selbst kleinste, leicht übersehbare Tumorreste während der Operation sichtbar machen und so Chirurgen bei den komplizierten Eingriffen unterstützen.

Der Trick: Die Kamera zeigt Fluoreszenzfarbstoffe an, die das Tumorgewebe einfärben. Sie werden dem Patienten vor der Operation in die Venen injiziert und docken auf dem Weg durch den Körper gezielt am Tumor an. Wird das entsprechende Areal dann mit Licht einer bestimmten Wellenlänge bestrahlt, wird die Fluoreszenz angeregt und das bösartige Gewebe leuchtet grün, blau, rot oder in einer anderen Farbe – je nach verwendetem Farbstoff. Das Aussehen des gesunden Gewebes bleibt unverändert. So kann der Operateur Tumorherde sehen, die er mit bloßem Auge nicht erkennt.


Mantelzell-Lymphom: Neue Broschüre informiert Patienten über seltene Erkrankung des Lymphsystems

Das Mantelzell-Lymphom ist eine bösartige Erkrankung des lymphatischen Systems, von der die meisten Patienten vor einer Diagnose noch nichts gehört haben. Das Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V. hat nun eine ausführliche und gut verständliche Informationsbroschüre zu diesem Krankheitsbild herausgegeben. Auf 64 Seiten informiert die Broschüre über den Ursprung, die Symptome und die leitliniengerechte Behandlung des Mantelzell-Lymphoms. Hinweise auf aktuelle Therapiestudien, referenzpathologische Institute, Selbsthilfegruppen und ein Glossar runden die Broschüre ab. Sie kann kostenlos beim Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V. (KML) bestellt und unter herunter geladen werden.


Die Heilungschancen von Lymphdrüsenkrebs verbessern

Krebserkrankungen des lymphatischen Systems verlaufen sehr unterschiedlich, sind schwer zu diagnostizieren und haben oft schlechte Prognosen. Eine kürzlich von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligte Forschergruppe unter der Leitung der Goethe-Universität will nun die Entstehung „Reifer T-Zell-Lymphome“ besser verstehen und damit die Heilungschancen erhöhen. Die Forschergruppe wird in den kommenden drei Jahren mit zwei Millionen Euro gefördert.

T-Zellen gehören zu den weißen Blutkörperchen. Ihre unkontrollierte Vermehrung führt zu Lymphomen, umgangssprachlich Lymphdrüsenkrebs genannt. „Die Heilungschancen sind nach wie vor schlecht“, sagt Prof. Martin-Leo Hansmann vom Dr. Senckenbergischen Institut für Pathologie der Goethe- Universität, in dessen Labor die Gewebeproben der wichtigsten deutschen Studiengruppen zu Lymphomen untersucht werden. Nur etwa 30 Prozent der Patienten überleben die ersten fünf Jahre nach Stellung der Diagnose. Patienten, die an den häufigeren und besser erforschten B-Zell-Lymphomen leiden, können häufiger geheilt werden.


BKK Pfalz beteiligt sich am Aktionsbündnis gegen Darmkrebs

Ludwigshafen – Mehr als 70.000 Menschen in Deutschland erkranken jährlich an Darmkrebs – 27.000 sterben jährlich an den Folgen. Das muss nicht sein! Denn Darmkrebs kann durch verschiedene Vorsorgemaßnahmen verhindert werden. Wird der Krebs frühzeitig erkannt, liegen die Heilungschancen bei über 90 Prozent. Deshalb beteiligt sich die BKK Pfalz am bundesweit einmaligen „Aktionsbündnis gegen Darmkrebs“.

Darmkrebs ist durch Vorsorge vermeidbar

Gemeinsam mit anderen Betriebskrankenkassen will die BKK Pfalz ihre Versicherten davon überzeugen, an der Darmkrebsvorsorge teilzunehmen. Dies geschieht durch persönliche Anschreiben: alle Versicherten, die das 55. Lebensjahr erreicht haben, werden schriftlich zur Koloskopie (Darmspiegelung) eingeladen. Die Gruppe der 50 bis 54-Jährigen wird zur Teilnahme an einem kostenlosen Stuhltest aufgefordert. Dieser neue, immunologische Test ist sehr viel empfindlicher und damit treffsicherer als der bisher gebräuchliche Papiertest (Hämoccult-Test), weil der neue Test nur noch menschliches Blut im Stuhl nachweist. Da er sich noch in der Erprobungsphase befindet, ist er noch keine Kassenleistung. Die BKK Pfalz bezahlt den Test im Rahmen der Darmkrebsaktion allen Versicherten zu 100 Prozent.


Größere Heilungschancen für Leukämiekranke

Das erneute Auftreten einer Leukämie nach einer Stammzelltransplantation zu verhindern, ist Ziel eines neuen Forschungsprojekts an der Universität Duisburg-Essen. Geleitet wird es von Prof. Dr. Dietrich Beelen und Dr. Dr. Lambros Kordelas von der Klinik für Knochenmarktransplantation in Kooperation mit Priv. Doz. Dr. Vera Rebmann vom Institut für Transfusionsmedizin der Universität Duisburg-Essen. Das auf zwei Jahre angelegte Forschungsprojekt wird von der Deutschen José Carreras Leukämie- Stiftung mit 124.000 Euro gefördert.


Genveränderungen beeinflussen Heilungschancen bei Leukämie

Wissenschaftler am Universitätsklinikum Ulm und der Medizinischen Hochschule Hannover ist es gelungen, bei Patienten mit akuter myeloischer Leukämie bisher nicht sichtbare genetische Defekte zu entschlüsseln. Ihre Erkenntnisse ermöglichen Vorhersagen zu Heilungschancen und zielgerichtetere Therapieformen. Die Ergebnisse ihrer Studie erscheinen am 1. Mai 2008 in der renommierten Zeitschrift New England Journal of Medicine


Kampf dem Leber- und Bauchspeicheldrüsenkrebs

Münster (nh) – Patienten mit Leber- oder Bauchspeicheldrüsenkrebs haben meist sehr schlechte Heilungschancen, da die Tumoren keine Frühsymptome zeigen und oft zu spät entdeckt werden. Wissenschaftler der Universitätsklinik Münster arbeiten derzeit an einem neuartigen Ansatz zur Behandlung dieser bösartigen Tumoren: Sie untersuchen, bei welchen Tumortypen das Zellgift „Viscumin“ aus der Mistel zur Therapie erfolgversprechend eingesetzt werden kann. Außerdem prüfen die Forscher, ob sie die Tumoren anhand spezifischer Tumormarker früher als bisher aufspüren können. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Forschungsprojekt mit 240.000 Euro.